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Anstatt Sonne in Südamerika: Skiausflug, Fasching und Radurlaub auf Malle

Zunächst war meine Reise nach Südamerika für August, dann für Ende Oktober und letztendlich für Ende Februar geplant. Aber wie das so ist - es kommt meistens alles anders. Letztendlich gab es 2014 gar keinen Urlaub (war ja zuvor aber auch 13 Monate auf Weltreise) und jetzt im Februar auch nicht den Urlaub wie gehofft. Anstatt nach Südamerika ging es zum Skifahren in die österreichischen Alpen und zum Fasching quer durch Deutschland. Anfang März geht es nun noch mal für ein paar Tage zum Radurlaub auf Mallorca :)

Die Einstiegstour für Mallorca gab’s nun als Abschlusstour

Direkt am Sonntag wollten wir ja als kleine Einstiegstour von Alcudia Richtung Randa und wieder zurück fahren. Diese Strecke bot sich angeblich deswegen an, weil es vorwiegend flach, stellenweise etwas “wellig” (auf und ab) und nur ein kurzer Anstieg zur Halbzeit bzw. als Etappenziel anstand. Da wir uns am Sonntag dann aufgrund der Zeit doch für eine kürzere Tour zum Kloster Lluc entschieden hatten, hatten wir uns für den heutigen Tag die doch sehr schöne Tour in Richtung Randa vorgenommen.

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Wie auch die Tage zuvor, so starteten wir auch heute mal wieder etwas später. Aus dem ursprünglichen Abfahrtzeitpunkt 9 Uhr wurde während des Frühstücks bereits 9:15 Uhr und gestartet sind wir dann endlich 9:30 Uhr ;) Die Tour startete wie vorhergesagt mit einem recht langen und flachen Abschnitt und verhältnismäßig wenig Steigungen; nach knapp 15km wurde dann aber ein (wie ein Kollege sagen würde) “an die Wand gelehntes Wellblech” draus – es ging leicht und dank des guten Trainingserfolgs der Vortage kaum spürbar einige Höhenmeter nach oben. Kurz vor unserem Etappenziel spaltete sich dann unsere Gruppe, da ein Teil nach Beschilderung und Erinnerung und ein anderer Gruppenteil nach GPS / Navi fahren wollte. Da das Etappenziel klar und greifbar nah war, gingen wir es eben von zwei Seiten an. Ab dem Ort Randa ging es dann auch mit knapp 6% Steigung auf 4,5km bergauf – hinauf zu unserem Etappenziel “Santuari de Cura”. Auch bei diesem Anstieg kam uns allen ein deutlich spürbarer Trainingserfolg durch die Touren der Vortage entgegen :) … ich konnte in jedem Fall die Steigung und Länge der Strecke deutlich besser einschätzen. … Erfahre mehr

Mit einem Bein geht eben nur die halbe Strecke ;)

Heute hat mir leider mein Körper gezeigt, wo meine Grenzen liegen :( Hatte ich mich schon gestern Nachmittag mit Schmerzen über meinem linken Knie gequält, so ging es heute leider damit auch gleich weiter. Glücklicherweise habe ich keine Schmerzen im Knie, sondern unmittelbar darüber – Glück im Unglück ist also, dass ich wenigstens komplett schmerzfrei laufen kann. Leider konnte ich aber mein linkes Bein nicht belasten – dieses Gefühl hielt heute leider an. Die ersten knapp 30 Kilometer ging es mehr oder weniger nur geradeaus und damit war es auch kein großes Problem nur mit dem rechten Bein zu fahren.

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Kurz hinter dem Ort Inca kam aber ein Abzweig zum Kloster Lluc und einer aus der Gruppe hat sich ebenfalls wegen Knieproblemen entschieden hier bereits eine Abkürzung von der Originalstrecke zu nehmen. Kurzentschlossen hatte ich mich ihm dann direkt angeschlossen. Unser Weg führte dann – wie auch schon am Sonntag – zunächst einige Höhenmeter bergauf zur Tankstelle und knapp 1km weiter zum Kloster Lluc. Hier haben wir eine sehr schöne und lange Mittagspause angelegt. Danach stand ein nun mittlerweile schon 2mal gefahrener Rückweg an; teils “wellig”, dann bergab und danach recht lange geradeaus … Bereits gegen 14:30 Uhr waren wir am Hotel. Damit bot sich genug Zeit für eine kleine Shoppingtour und vor allem einen gemütlichen Spaziergang am Strand :) … Erfahre mehr

Was eine geile Tour in Richtung Sa Calobra mit knapp 2200Hm

Für heute wurde mir und auch allen anderen “Neulingen” die wohl schönste Tour unseres Radurlaubs hier auf Mallorca versprochen. Bis auf zwei Kollegen haben sich auch alle dazu entschieden diese Tour heute anzutreten – und das trotz einzelnen Plänen einen Erholungstag komplett ohne Radfahren einzulegen. Das war besonders erstaunlich, weil der Tag leider mit starken Nebel begonnen hat. Ganz ehrlich habe ich stark mit mir gerungen nicht doch lieber im Bett liegen zu bleiben ;)

Der Start heute wurde bereits im Vorfeld in Etappen geplant – galt es doch bereits am Anfang einige Höhenmeter zu überwinden und bei langen Wartezeiten an einer Steigung kann es doch unangenehm kalt werden. Also starete vor unserem Hotel in Alcudia eine Truppe bereits gegen 9 Uhr (ausnahmsweise sogar mal recht pünktlich!) und eine zweite Gruppe knapp 45min später. Getroffen haben wir uns dann an “der Tankstelle” in der Nähe vom Kloster Lluc. Dort haben wir uns dann alle noch mal mit leckerem Kaffee, Cola, Orangensaft und/oder auch einer Kleinigkeit zu essen gestärkt. Im Anschluss ging es dann “wellig” (= bergauf, bergab und zwischendurch gerade) weiter. Das Ganze auch mehr oder weniger in der Gruppe … und dann erreichten wir auch schon dieses Wunderwerk der Straßenbaukunst: die Straße von und nach Sa Calobra :) … Erfahre mehr

“Ruhetag” mit knapp 60km und 900Hm zum Kap Formentor

Das ich mal eine knapp 60km Tour mit 900 Höhenmeter als “Ruhetag” bezeichnen würde, hätte ich mir auch nie träumen lassen ;) … aber es war in der Tat heute ein doch recht entspannter und erholsamer Tag. Unsere Tour führte uns heute von Alcudia zum Kap Formentor. Im Vergleich zu den Vorjahren war die Straße komplett neu asphaltiert (Aussage der Kollegen) und wie ich fand auch sehr gut zu befahren. Es gab natürlich die ein oder andere Steigung, die man aber mit etwas Fluchen und Schimpfen irgendwie überwinden konnte :D … Erfahre mehr

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