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A lot of ups and downs & ohne Moos nix los (Tag 03)

Leider mussten wir diesen Artikel neu schreiben, da die Technik beim Synchronisieren versagte – Marcel hatte es soooo schön beschrieben 🙁

Die Übernachtung bei Dave haben wir gut – sogar sehr gut überstanden. Zu unserer Überraschung wurden wir mit einem perfektem Frühstück (Eier von den eigenen Hühnern, Gemüse aus dem eigenen Garten, selbsthergestellte Marmelade usw.) überrascht. Dies war ein perfekter Start in den Tag – ein Tag an dem wir (wie wir später feststellten) viel zu viel getrödelt haben zu Beginn. Ein Foto hier, ein Foto da und dann noch die ein oder andere Pause. Die Streckenbeschreibung von Phil (Jugendherbergsvater) und Pauline (Frau von Dave) mit den „A lot of ups and downs“ sollte sich entgegengesetzt der Beschreibung aus dem Buch mit „easy walking on the top of the cliffs“ leider bewahrheiten. Auch wenn die Landschaft mit Heidekraut, bunten Felsen und blauem Meer traumhaft war, war die Strecke selbst für den ein oder anderen eine Quälerei. Bereits am frühen Morgen haben wir telefonisch eine von Phil vorgeschlagene Übernachtung gebucht – durch einen kleinen Übersetzungsfehler wurden aus „3 Wanderern suchen Übernachtung für 1 Nacht“ fast „3 Flüchtlinge suchen einen One-Night-Stand“ … aber die Reservierung wurde dennoch bestätigt 😉

In Porth Chapel gab es dann zur Belohnung ein vielgelobtes Eis: ein Hedgehog … im Grunde war dies Eiscreme mit jeder Menge Kalorien durch Clotted Cream (Sahnecreme) und Nüssen. War lecker, aber wir hatten uns alle glaube mehr darunter vorgestellt.

Nun begann der letzte Teil des Weges und dies ist, wie jeden Tag bisher, mit viel Selbstmotivation auf der ein oder anderen Seite verbunden. Dieses Mal auch besonders, da das ab und wieder auf leider auch danach noch nicht zu Ende war. An unserem Ziel in Portreath nach 20km angekommen standen die großen Fragen auf der Tagesordnung
1. Wie kommen wir zu der von unser vorher gebuchten Unterkunft: Nance Farm?
2. Wie können wir die Übernachtung zahlen? Denn es musste Bargeld sein und wir hatten anstatt der benötigten 63 Pfund nur ca. 30 Pfund
3. Bekommen wir auf Nance Farm (eine Jugendherberge) etwas zu Essen oder nicht?

Frage 1 hatten wir recht schnell beantwortet und Frage 2 mussten wir mit „irgendwie wird’s schon gehen – Bargeld bekommen wir heute nicht mehr“ beantworten. Der Weg zur Farm war mit ca. 1,5km Umweg verbunden. Das freute insbesondere Vanessa. Die Stimmung auf dem Weg war etwas angespannt – vor allem weil wir die bisherigen Informationen alle unterschiedlich ausgewertet hatten. Die Frage 3 wurde uns bei der Ankunft beantwortet: es gibt nichts zu Essen – allerdings ist wenige Meter (wohl eher Kilometer) von der Farm entfernt ein Pub. Dieser wollte uns auch Bargeld geben, wenn wir dort essen. Wir mussten dort aber feststellen: Cash-Back können unsere Kreditkarten nicht. Also noch immer kein Geld, um die Übernachtung zu bezahlen. Mit Mary hatten wir dann vereinbart, am nächsten Morgen zur Post zu fahren und dort Geld zu holen. Nach einem (eher mittelmäßigem) Essen sind wir mit Taschenlampe und Handy (welch Städter) bewaffnet über die Wiese mit jeder Menge Kuhfladen zurück zur Unterkunft gelaufen – welch Abenteuer.

Fotos vom heutigen Tag

 

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