Navigieren / suchen

Ein Rucksack-freier Tag in Falmouth (Tag 15)

Gastbeitrag von Vanessa

Da Tino unseren Tag Pause nicht angemessen zu würdigen wusste und gelegentlich Worte wie „Langeweile“ und „unausgelastet“ gefallen sind, übernehme ich heute den Beitrag. Wir haben uns also demokratisch (2:1) für einen Tag Pause in Falmouth entschieden und uns einen Tag ohne Rucksack gegönnt. Und es hat sich echt gelohnt!

Panorama vom Castle auf Falmouth
Panorama vom Castle auf Falmouth

Das B&B war weiter verfügbar, also konnten wir uns auch das Packen und die Suche nach einer neuen Bleibe sparen. Los gings nach dem Frühstück ins Castle Pendennis. Dort fand ich es allerdings weniger spannend, da dort sehr viel über Geschichte und Militär-Gedöns informiert wurde.

Danach ins Maritime Museum, das überraschend interessant war, mit einer Ausstellung über die Küstenwache incl. Helikopter und Rettungsinsel und einem Fenster im 2.UG, durch das man auf den Meeresboden und unter Wasser schauen konnte.
Mittags sind wir dann durch die Stadt, wo ich mir wenigstens eine Postkarte und Lesezeichen gegönnt habe, Papier wiegt schließlich fast nix. Klamotten shoppen ist halt schlecht mit Rucksack. Die Stadt hier ist mit Uni und Design-Hochschule sehr flippig-kreativ und bio, bei den Outfits muss man teilweise überlegen, ob das noch ernst gemeint oder eine Verkleidung ist.

Abendessen gab´s karibisch, was ich sehr lecker fand, aber Marcels Magen leider überfordert hat. Daher war für ihn zu diesem Zeitpunkt der Abend zu Ende. Tino und ich sind dann erst in einen Pub mit Livemusik, aber da war es sehr heiß und voll und die Band hat hauptsächlich Ska gespielt. Danach haben wir zufällig eine Kneipe mit Tanzfläche entdeckt, in der es jede Menge zu kucken gab. Ein Teil der Gäste war verkleidet, d.h. eine Gruppe Mädels in sehr sexy Kostümen (aber mit typisch englischer Moppel-Figur) und ein älterer besoffener Typ im Kapitänsoutfit (dieses Kostüm war wiederum mehrere Nummern zu groß). Wir konnten leider auch nicht im Laufe des Abends herausfinden, was es mit dieser Truppe auf sich hatte. Die Musik war gut, wenn auch völlig konzeptfrei, das Publikum hat ständig gewechselt. Alles in allem sehr lustig. Nur auf dem Heimweg habe ich sehr den guten Mannheim-Döner vermisst und musste hungrig ins Bett, weil leider nichts mehr offen hatte.

Einen Tag mal was Anderes machen hat in jedem Fall gut getan und die Motivation für die letzten Lauftage ist jetzt auch wieder größer.

 

Fotos vom heutigen Tag

 

 

Weitere Berichte vom Coast Path

 

Hinterlasse einen Kommentar

Name*

E-Mail* (wird nicht veröffentlicht)

Webseite

Folge mir auf Facebook !schliessen
oeffnen