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Erdbeben in Nepal – ein Alptraum! Soforthilfe, aber wo und wie?

Die schrecklichen Nachrichten und Bilder von den Zerstörungen und vielen Todesopfern durch das Erdbeben in Nepal sind sicher niemanden entgangen. Nachdem ich mich während meiner Weltreise 2013 einige Wochen im Land, insbesondere auch im betroffenen Kathmandutal, aufgehalten hatte, blicke ich auch noch mal anders auf diese Berichte. Viele mir bekannter Straßenzüge, Wohnhäuser, Straßen und historische Gebäude sind zusammen gestürzt – und das, wo Nepal ohnehin von Armut geprägt ist. Viele von Euch würden sicher gerne helfen und zumindest finanziell unterstützen, aber fragen sich wo und wie?! Hier gibt es sehr viele und vorwiegend auch gute Vereine. Aus eigener Erfahrung kann ich Euch FUNECH e.V. empfehlen. Diesen Verein unterstützt mein Arbeitgeber seit Jahren und ich habe 2013 zwei der Einrichtungen vor Ort im Kathmandutal besucht. Deine Spende kommt 1:1, d.h. ohne Abzug von Verwaltungsgebühren und sonstigem, bei den Kindern und Projekten in Nepal an.

Spendenkonto:
Future for Nepal’s Children e.V.
Commerzbank Wiesloch
IBAN: DE31 6704 0031 0661 8771 00
BIC: COBADEFFXXX
BLZ 670 400 31
Konto: 66 18 771

Weitere Informationen:

Hinweis: Ab EUR 30,– stellt der Verein eine Spendenbescheinigung im Sinne der §§ 51 ff. der Abgabenverordnung aus. Bitte habe aber Verständnis, dass dies aufgrund der aktuellen Umstände sicher ein paar Wochen dauern wird.

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Direkt nebem dem Karuna Kinderhaus in Nepal ist ein Wohnhaus zusammen gestürzt und hat ein 4 jähriges Kind verschüttet.
Direkt nebem dem Karuna Kinderhaus in Nepal ist ein Wohnhaus zusammen gestürzt und hat ein 4 jähriges Kind verschüttet.

E-Mail von FUNECH e.V. vom 26.04.2015

„Liebe Sponsoren,
sehr geehrte Damen und Herren,

was wir immer gehofft haben, dass dieses schreckliche Ereignis nie eintritt ist jetzt doch eingetreten. Ein schlimmes Erdbeben am 25.4.2015, in der Stärke 7,9 im Epizentrum 80 km nordwestlich von Kathmandu hat große Zerstörungen hervorgerufen. Ebenso ein heutiges Nachbeben in der Stärke von 6,7.

Das ganze ist ein Alptraum!

Glück im Unglück hatten wir im Karuna Kinderhaus, die Kinder und Schwestern sind bis auf den großen Schock gesund. Das Gebäude scheint bis jetzt im Wesentlichen (bis auf kleinere Risse) nicht beschädigt zu sein. So hoffen wir, dass die damaligen Ausgaben richtig waren, als wir das Haus erdbebensicher gebaut haben. Allerdings ist die Außenmauer am Grünstück stark beschädigt und großteils in sich zusammengebrochen. Das ist unter Sicherheitsgesichtspunkten gerade jetzt ein großes Problem. Der Wiederaufbau (dieses Mal mit vielen Zementstützen) wird uns ca. 40.000 – 50.000 EUR kosten. Vorausgesetzt wir bekommen das Material bei.

Leider ist auch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft ein altes Newar Haus eingestützt und hat ein 4-jähriges Kind unter sich begraben. Ebenso hat unser Nightguard sein Haus verloren. Weiterhin haben zwei Familien unseres Personals alles verloren. Die Menschen haben nur noch das was sie am Leibe tragen. Die Lebensmittel- und Wasserversorgung ist sehr schlecht. Derzeit haben wir nur sehr eingeschränkten Kontakt nach Nepal. Die Telefonverbindungen sind sehr schlecht und das Netz völlig überlastet.

Die Kinder und auch die Nachbarn schlafen derzeit im Freien. Heute Nacht war auch noch ein großer Regen. Reis und Gas haben wir noch für die nächsten 2 1/2 bis 3 1/2 Wochen. Die Schwestern sind bemüht soviel Reis, Gas und Wasser zu kaufen wie es nur geht. Wichtig ist, dass wir schnell das Grundstück schließen, da die Plünderungen wahrscheinlich nicht lange auf sich warten lassen werden.

Soeben hörten wir auch vom Don Bosco Institut. Dort ist man wohlauf aber auch hier gab es Einstürze im Mauerbereich. Näheres wissen wir leider nicht.

Im Süden wo wir derzeit die St. Alphonsa Schule aufbauen, sind nach gestrigem Telefonat mit Sr. Deepa keine große Schäden entstanden.

Wir benötigen dringend Ihre Hilfe:

60.000 EUR für Soforthilfe im ersten Schritt für bedürftige Familien mit Kindern in Nepal
40.000 EUR – 50.000 EUR für den Wiederaufbau der Mauer

Wir müssen davon ausgehen, dass jetzt viele Anfragen auf unsere Schwestern in Nepal, mit der Bitte um Hilfe, zukommen werden.

Schlimm getroffen hat es auch viele Weltkulturstätten im Kathmandutal insbesondere die Altstadt mit den Tempelbezirken. Was noch schlimmer ist, weit über 2.000 Tote werden jetzt schon gemeldet, zerstörte Häuser, die die Unterkunft und Habe von tausenden von Familien zerstört haben. Ein stark beschädigter Flughafen und sonstiger Infrastruktur, schlechte Trinkwasserversorgung, Energieversorgung, Krankenhäuser und Ärzte völlig überfordert – das ganze Schicksal tausender von Menschen in Nepal kann man nicht in Worte fassen.

Manfred Brenneisen hat geplant in der ersten Junihälfte nach Nepal zu fliegen, um vor Ort das Möglichste zu veranlassen. Es ist viel zu tun in dieser Katastrophe.

Bitte helfen Sie uns! Wir benötigen dringend Ihre Unterstützung! Bitte leiten Sie dieses Mail auch an Ihre Freundes- u. Bekanntenkreis weiter!!! Vielen Dank!!
Sie können versichert sein, dass jeder EURO 1:1 den Kindern / Projekten zugute kommt.

Mit freundlichen Grüßen
Martina und Manfred Brenneisen“

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