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Noch mal alles geben (Tag 18)

Der Morgen begann wie jeder Morgen die letzten Tage und dennoch war es anders – heute stand der letzte Wandertag auf unserer Wandertour am Süd-West-Küstenpfad Englands an. Nachdem schon am Vorabend die Überlegung im Raum stand, anstatt nach Par zu laufen, lieber die sehr schöne Etappe vom Vortag mit dem Ziel Mevagissey als Abschluss zu sehen und diesen Tag zum Besuch vom Eden Project (eine Art großer botanischer Garten in dem man u.a. die Klimazonen der Erde nachgebildet hat) zu besuchen, war ich über unsere demokratische Entscheidung am Frühstückstisch sehr gespannt. Für mich war es klar, dass ich gerne laufen würde – jedoch hätte ich mich auch mit dem Eden Project anfreunden können (auch wenn Pflanzen bestaunen nun nicht wirklich zu meinen Hobbys zählt 😉 ) … die Etappe vom Vortag war wirklich sehr schön und was würde uns heute erwarten ???

Da die Wetterprognosen nicht so schlecht waren und auch Vanessa (sie war immer wieder unentschlossen) sich mehr zum Wandern hingezogen fühlte (trotz Erkältung – Respekt !), haben wir beschlossen doch zu laufen. Par hatte als Endziel auch etwas Symbolisches: hier begann mehr oder weniger unser Abenteuer, als wir auf der Hinfahrt nach Newquay hier aussteigen und wegen Überfüllung des Anschlusszuges auf eine Busverbindung warten mussten.

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Von allem etwas (Tag 17)

Heute war der vorletzte Tag unserer Wanderung hier entlang des Küstenpfades (Coast Path) in England. Dieser Tag hat uns eigentlich auch noch mal alles geboten, was wir die Tage zuvor auch hatten:

  • gemischtes Wetter (Sonne, Wind, Regen)
  • abwechslungsreiche Landschaft
  • leichte und anspruchsvollere Streckenabschnitte
  • sehr gutes und eher schlechtes Essen
  • gute und weniger gut ausgeschilderte Wege
  • vacancies und no vacancies 😉

Unser Tag startete mit einem tollen englischen Frühstück und Obstsalat. Ann (Vermieterin vom B&B) hat uns auch angeboten wieder zurück nach Portloe zu fahren. Darauf hatten wir zugegeben auch etwas gehofft, denn noch mal 4km mehr sind bei einer ohnehin anstrengenden Tagestour nicht gerade sehr förderlich. In Portloe aus dem Auto ausgestiegen haben wir gleich entschieden, dass mind. 1 Schicht unserer Kleidung weichen musste … es war sehr sonnig und warm.

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Voller Energie und Tatendrang (Tag 16)

Nachdem wir gestern doch etwas faul waren und uns etwas mit dem Zusatztag in Falmouth geschont hatten, konnten wir heute mit viel neuer Energie und Elan in den Tag starten. Die guten Wetterprognosen und der Sonnenschein draußen halfen hierbei natürlich ungemein. Ich war mir nicht sicher, ob Vanessa und Marcel nichts zu „jammern“ hatten oder sich nicht trauten … es war auf jeden Fall nichts zu hören und es sollte ein schöner Tag werden 😉

Für uns in diesem Urlaub völlig ungewöhnlich hatten wir uns am Abend vorher über die Abfahrtszeiten der Fähren informiert – die erste nach St. Mawes fuhr leider erst gegen 09:45 Uhr und von dort aus mussten wir ja noch mal mit einer weiteren kleinen Fähre weiter. Dank 08:00 Uhr Frühstück waren wir trotz recht langer „Packzeit“ nach einem Tag Pause pünktlich vor Abfahrt der Fähre am Hafen.

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Ein Rucksack-freier Tag in Falmouth (Tag 15)

Gastbeitrag von Vanessa

Da Tino unseren Tag Pause nicht angemessen zu würdigen wusste und gelegentlich Worte wie „Langeweile“ und „unausgelastet“ gefallen sind, übernehme ich heute den Beitrag. Wir haben uns also demokratisch (2:1) für einen Tag Pause in Falmouth entschieden und uns einen Tag ohne Rucksack gegönnt. Und es hat sich echt gelohnt!

Panorama vom Castle auf Falmouth
Panorama vom Castle auf Falmouth

Das B&B war weiter verfügbar, also konnten wir uns auch das Packen und die Suche nach einer neuen Bleibe sparen. Los gings nach dem Frühstück ins Castle Pendennis. Dort fand ich es allerdings weniger spannend, da dort sehr viel über Geschichte und Militär-Gedöns informiert wurde. … Erfahre mehr

Das Wetter schlägt auf’s Gemüt (Tag 13 + 14)

Da die letzten beiden Tage vom Wetter irgendwie etwas getrübt waren und auch nicht so wahnsinnig viel passiert ist, will ich sie auch hier kurz zusammen fassen … wie ich mich kenne, wird’s eh wieder länger …

Tag 13: Coverack – Helford (geplant)

Das von uns gewählte B&B in Coverack wurde vor allem auch wegen dem tollen Frühstück gelobt und dementsprechend hatten wir uns auch morgens darauf gefreut und wurden auch nicht enttäuscht – hatten zwar auch schon besser die letzten Tage gegessen, aber definitiv auch schon schlechter 😉 Das Wetter sollte uns scheinbar auch nicht ganz enttäuschen: es waren zwar Wolken am Himmel, aber es regnete während des Frühstücks nicht. Unser Etappenziel sollte Helford sein. Wir hatten bei der Recherche vor unserer Abreise und nun auch noch mal vor Ort erfahren, dass es hier aber nicht wirklich viele B&B oder Hotels geben sollte. Wir haben diesmal also vorm Start noch mal die Telefonnummern und mögliche Übernachtungsmöglichkeiten in und um Helford herausgesucht – es waren nicht wirklich viele. Wie immer wollten wir aber zunächst laufen und uns am späten Nachmittag und am Besten direkt vor Ort für eine Übernachtung entscheiden … vorher anrufen und buchen finden wir uncool 😉 … Erfahre mehr

Nicht jede Zitrone ist gleich (Tag 12)

Das heutige Motto muss ich wohl gleich zu Beginn etwas erklären. Vanessa hatte von ihrem früheren Trainer bei Erschöpfungserscheinungen immer gesagt bekommen. „Es ist noch Saft in der Zitrone. Squeeze it!“ … das ist auch jetzt bei den Wanderungen meist zum Tagesende das Motto. Wenn man also glaubt es geht nichts mehr, ist wie in einer Zitrone noch immer was drin. Aber nicht jede Zitrone ist gleich 😉

Heute war aber bei uns allen irgendwie der Saft schon zu Beginn raus und es war ein insgesamt ein durchwachsener Tag. Vielleicht noch etwas verwöhnt vom Tag zuvor fanden wir das Frühstück heute nicht besonders toll. Außerdem hat es verhältnismäßig lange gedauert. Nun waren wir ohnehin schon zu spät dran, aber dann mussten noch zuvor gewaschene Kleidungsstücke trocken geföhnt werden, die Bezahlung zog sich, dann mussten wir noch diverse Dinge einkaufen, dann drückten die Schuhe usw. … letztendlich sind wir erst kurz nach 10 Uhr los gekommen. Immerhin hatten wir gutes Wetter !

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Was soll ich nur anziehen? (Tag 10)

Irgendwann musste es ja mal passieren – heute war es dann leider so weit: wir sind morgens aufgewacht und es regnete. Das deutete sich natürlich bereits am Vorabend an … aber wir hatten es gekonnt ignoriert. Nun gut, so sollte es eben sein. Wir bekamen von Sahar wie gewünscht ein „normales“ (kontinentales) Frühstück zubereitet – aber raus mussten wir dennoch. Die Frage nach „wollen wir einen Tag hier bleiben“ habe ich gekonnt überhört und glücklicherweise gab es auch keine großen Diskussionen diesbezüglich – immerhin kann man sich nicht immer nur die schönen Moment raussuchen und muss auch mal gegen den inneren Schweinehund ankämpfen 😉

Mit Regenhosen und -jacken begleitet und den Rucksack in der Regenhülle verdeckt ging es dann los. Es war nicht nur nass, sondern auch verdammt windig. Das bekamen wir auf dem Weg auch mehrfach zu spüren. Irgendwie war die Landschaft bei Regen nur halb so schön und wirklich genießen konnte man den Weg nicht wirklich … aber wie sagte ich schon so schön: da muss man eben Zähne zusammen beißen und durch !

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„no vacancies“ und wie spricht man das aus? (Tag 09)

Artikel von Marcel: 😉

Was als „off Tag“ vom Wandern geplant war und für uns etwas Entspannung und sightseeing werden sollte, entwickelte sich zunächst ganz gut und dann doch ganz anders.
Das Frühstück wurde aufgrund der Vollbelegung der Jugendherberge schon auf 7:30 Uhr gelegt, da wir versuchen wollten, dadurch sicher einen Sitzplatz in der Kantine zu bekommen. Vorab wurde alles gesammelt, was einer Wäsche bedurfte (dringend bedurfte), und wir nutzten das Angebot einer Waschmaschine inkl. Trockner noch vor dem Frühstück, um unsere olfaktorische Performance zu verbessern. 😉 Die Klärung aller Symbole auf den Wäschestücken konnten wir nur mit Hilfe des Internets organisieren … aber nachdem wir erfolgreich gegooglet hatten, konnten wir trennen, was in den Trockner und was an den Rucksack gehängt werden sollte. Besonders „behangen“ war hinterher Vanessa 😉

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What a pretty way (Tag 08)

Dieser Tag war bisher der abwechslungsreichste und für mich auch schönste Tag – es ist zwar nicht alles so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt hatten … aber vielleicht fand ich ihn auch deswegen so schön 😉

Es fing schon mit unserem Frühstück an. Anstatt bisher eine mehr oder weniger reichliche Auswahl bei einem liebevoll zubereiteten Frühstück hatten wir dieses Mal zum Frühstück alles schon auf den Zimmern: kleine Flasche Wasser, jede Menge Pulver für Kaffee, Tee & Co, Cornflakes, Müsli-Riegel, etwas Milch und pro Person 1 Teig-Klumpen (was ein Brötchen sein sollte). Wir entschieden uns dennoch, eine Kleinigkeit zu uns zu nehmen – frühstücken selbst wollten wir dann in Land’s End … das ist nur ca. 30min von Sennen Cove entfernt – wir sollten also gegen 9 Uhr da sein und dann wird es dort sicher auch ein Cafe geben.

Der Weg nach Land’s End war wie eine Wanderautobahn – ein sehr breiter und einfacher

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Immer der Eichel nach (Tag 07)

Heute hatten wir unser Frühstück bereits 8 Uhr bestellt und wir waren wie immer pünktlich – auch dieses Mal bevor es eigentlich überhaupt etwas zu essen gab 😉 Das Frühstück passte zum Rest der Unterkunft: sehr liebevoll und ganz nach unserem Geschmack. Bis wir endlich starteten, war es dann aber auch wieder 9:15 Uhr … wir mussten noch die frisch gewaschene und getrocknete Wäsche einpacken und auch ein Einkauf musste noch sein.

Direkt in Pendeen war die „Levant Mine“ … eine Art Außenmuseum einer alten Minenanlage. Diese Zinn-Minen prägen das gesamte Küstengebiet dieser Region und alte Schächte sind immer wieder am Wegesrand zu sehen. Etwas Schwierigkeiten hatten wir, unseren Weg zu finden, da rund um die Minen jede Menge Wege zu sehen waren, aber leider kaum Schilder. Die Lust nach Umwegen direkt zu Beginn des Tages war nach dem gestrigen Tag und der Ungewissheit über den Weg nicht sonderlich groß. Außerdem ist Marcel gleich zu Beginn des Tages … Erfahre mehr

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