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Singapur, Du gefällst mir (nicht)

Gestern ging es für mich von Kathmandu nach Singapur. Der Flug sollte inklusive einem kurzen Zwischenstopp in Bangkok knapp 7 Stunden dauern. Jedoch kam es etwas anders als geplant. Anstatt gegen 23 Uhr Ortszeit sind wir erst gegen 2 Uhr Ortszeit angekommen. Grund hierfür war eine technische Störung am Flugzeug … glücklicherweise haben sie das vor dem Start noch bemerkt 😉 So rollten wir erst zur Startbahn in Bangkok, standen dann fast 2h dort und dann ging es wieder zurück in Flughafengebäude. Danach ging es (ohne Probleme) mit einem anderen Flugzeug weiter … auch das muss man mal mitgemacht haben 😉

Panorama mit dem Marina Bay Sands und den Hochhäusern des Finanzviertels von Singapur (fotografiert von Marina Promenade aus)
Panorama mit dem Marina Bay Sands und den Hochhäusern des Finanzviertels von Singapur (fotografiert von Marina Promenade aus)
Alles was man braucht: gute Matratze, Leselampe, Strom und man kann sogar aufrecht drin sitzen ... meine Schlafkabine im Hostel
Alles was man braucht: gute Matratze, Leselampe, Strom und man kann sogar aufrecht drin sitzen … meine Schlafkabine im Hostel

Geschlafen habe ich dann irgendwann gegen 4 Uhr (Fahrt zum Hostel, einchecken, duschen, E-Mails, usw.) und wurde dann gegen 7 Uhr von der (ich glaube) chinesischen Gruppe im Zimmer geweckt. Die waren scheinbar der Meinung sie sind alleine und haben in einer Lautstärke sich unterhalten … grrrr … kaum waren sie weg, bin ich aber eingeschlafen und das bis fast 14 Uhr Ortszeit. Somit war mein erster Tag in Singapur relativ kurz 😉 Leider auch zu kurz um mir ein genaues Bild der Stadt zu machen. Ich kann nicht sagen, ob sie mir gefällt oder nicht. Irgendwie voller Widersprüche hier.

Das Wetter, die Sauberkeit, die Architektur, die gefühlte Sicherheit, der öffentliche Nahverkehr, die ausgezeichneten Preise, das vielfältige Essen … als das sind Dinge, die ich bei vielen Stationen auf meiner Reise in dieser Art und Weise mit Sicherheit nicht hatte und größtenteils heute auch genossen habe. Jedoch vermisse ich auch ein paar Dinge …

Heute beim Herumlaufen in der Stadt habe ich mir mal ein paar Stichpunkte, mit ein paar Dingen die mir positiv und/oder negativ aufgefallen sind, gemacht … hier die unsortierte Liste von den wenigen Stunden die ich Singapur bisher „erlebt“ habe:

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Touristenprogramm in Kathmandu

Heute war ein doch recht anstrengender, aber auch erlebnisreicher Tag. Mit einigen anderen Reisenden war ich heute quer durch Kathmandu – der Hauptstadt von Nepal – unterwegs:

  • Swayambhunath … ein sehr schöner Tempelkomplex auf einem Hügel in Kathmandu. Eine der Kuppeln hier ist nicht nur auf dem Cover von meinem Reiseführer zu finden, sondern von diesem Komplex aus hat man einen schönen Blick über das Kathmandu-Tal und bei guter Sicht (hatten wir leider nicht) auf die Gebirgsketten (bspw. Himalaya) in der Umgebung.
  • Pashupatinath … wohl eine der bedeutensten Tempelanlagen und bereits zu vorchristlicher Zeit soll hier eine heilige Stätte gewesen sein. Der Eintrittspreis (nur für Touristen – Einheimische zahlen nichts) wurde von 500 Rupies vor einigen Wochen auf stolze 1000 Rupies angehoben. Das ist mal eine Preissteigerung …
  • Bodnath / Baudha Stupa … diesen Komplex fand ich am heutigen Tag am Schönsten. Eine Stupa um welche die Gläubigen im Uhrzeigersinn herum laufen. Um diesen Komplex herum wurden kreisförmig Wohn- und Handelshäuser gebaut. Wirklich sehr schön und in jedem Fall ein Besuch wert !
  • Freak Street … eine Straße die ihren Namen noch aus alten Zeiten behalten hat. In den 60er/70er Jahre sind hier manch skurrile Gestalten entlang gereist. Nepal lag damals – so wie die Khaosan Road auf dem Hippie Trail. Auch heute werden hier noch offen so manch merkwürdige Substanz angeboten …
  • Durbar Square … durbar bedeutet Königspalast und somit ist fast klar was hier zu sehen ist: der alte Königspalast. Neben diesem aber noch jede Menge weitere Monumente und verdammt viele Menschen (mehr Einheimische, als Touristen).

… danach waren nicht nur beide Akkus meiner Digitalkamera alle, sondern ich ebenfalls 😉

Morgen heißt es für mich dann einen neuen Versuch bei der chinesischen Botschaft zu starten. Mein Plan von Kathmandu nach Lhase zu reisen, dann ein paar Tage oder Wochen in Tibet zu verbringen und im Anschluss von Lhasa nach Peking mit dem Zug zu fahren habe ich noch nicht aufgegeben … auch wenn die bisherige Rückmeldung der Reiseveranstalter hier vor Ort eher ernüchternd ist. Aber ich habe ja Zeit 😉

Am Dienstag geht es mit der Truppe hier (sind nun zu fünft – buntgemischter Haufen und jeder musste den ein oder anderen Kompromiss für den Ausflug eingehen) eine 10 tägige Wandertour im Annapurna Gebiet. Da bin ich wirklich mal gespannt wie das klappt – denn ich glaube so manch eine(r) in der Gruppe hat gar keine Ahnung, was ihn erwartet … 😉

Doch etwas überfordert – erste Eindrücke aus Kathmandu (Nepal)

Die ersten beiden Tage – oder eher 1,5 Tage – hier in Nepal oder genauer gesagt in Kathmandu sind vorbei. Was ich hier gemacht und erlebt habe? Eigentlich nicht wirklich sehr viel. Ganz ehrlich war ich nach 3 Wochen mehr oder weniger Luxusurlaub auf Phuket umgeben von mir bekannten Menschen nach der Ankunft in Kathmandu wieder leicht überfordert. Aber nun erst mal von vorn.

Haarshampoo im Rucksack - was für eine Sauerrei. Die Flip-Flops habe ich dann übrigens wegwerfen müsen ...
Haarshampoo im Rucksack – was für eine Sauerrei. Die Flip-Flops habe ich dann übrigens wegwerfen müsen …

Von Phuket bin ich mit Malaysia Airlines zunächst nach Kuala Lumpur geflogen, da es keinen Direktflug von dort nach Kathmandu gibt. Bei der Übernachtung hatte ich mich zur Einstimmung auf die kommenden Tage bereits für ein Dorm-Room (Mehrbettzimmer) in einem dem Flughafen sehr nahe liegenden Hostel entschieden. Der Flug ansich war absolut problemlos – aber irgendwie war mal wieder Zeit für einen kleinen Unfall. Als ich meinen Rucksack vom Gepäckband geholt habe, war die Überraschung da: 125ml Haarshampoo sind im Hauptfach ausgelaufen. Das Gröbste habe ich bereits auf der Flughafentoilette unter kritischen Blicken anderer Passagiere und des Flughafenpersonals versucht zu säubern und den Rest dann im Hostel. Aber selbst nach über einer Stunde intensiven Reinigungsversuchen unter dem Verbrauch mehrerer Liter Wasser habe ich es nicht aus dem Rucksack bekommen … mit dem Schaum hätte ich gut eine Schaumparty im gesamten Hostel geben können. Naja, wenigstens war das Hostel spitze. … Erfahre mehr

Gelungener Asienauftakt: Philippinen

Wenn ich meine Erlebnisse von mehr als zwei Wochen auf den Philippinen wieder in einem Artikel zusammen fasse, dann könnt Ihr Euch gleich auf einen längeren Text – aber auch viele Fotos – freuen 😉 Es ist unglaublich, aber die kurze Zeit auf den Philippinen verging wie im Flug und Zeit zum bloggen war leider nicht wirklich sehr viel. Glücklicherweise habe ich mir aber mehr oder weniger regelmäßig ein paar kurze Stichpunkte gemacht. 🙂 … So auch für die nun bereits zwei Wochen in Vietnam. Hier werden hoffentlich nach und nach die Artikel folgen … was für ein Stress 😉

Erste Schritte auf den Philippinen

Konkrete Vorstellungen und Pläne von und auf den Philippinen hatte ich eigentlich nicht – warum auch, ich hatte eine super Touristenführerin dabei: Diana; eine sehr gute Freundin und Kollegin. Ihre Mutter kommt von den Philippinen und sie hat jede Menge Verwandtschaft dort und ist auch regelmäßig zu Besuch hier. Besser kann es einem doch kaum gehen 😉 Der Flughafen in Manila ist keine besondere Erwähnung wert. Kaum hatte ich aber das Flughafengebäude verlassen wurde schnell deutlich wo ich mich befand: ich war mitten in der Sommerzeit hier wo die Sonne sehr stark und die Temperaturen sehr hoch sind … und ich war in Asien, wo die Menschenmassen schon mal etwas größer und der Verkehr um einiges chaotischer ist und man als Blondschopf mit blauen Augen auffällt und mit einer Körpergröße von 1,72m schon zu den Großen zählt (wie lange habe ich davon mal geträumt 😉 ) Ich wartete etwas im Ankunftsbereich und ließ mich von vielen Seiten anstarren, habe mehrere sicher nett gemeinte Einladungen und Transferangebote abgelehnt und wurde dann vom Familien-Flughafen-Pickup-Service abgeholt. Diana war schon ein Tag früher in Manila und hatte das alles organisiert.

Da ich ausgerechnet am Osterwochenende angekommen bin, bin ich am ersten Tag schon mal nicht in den Genuss des chaotischen asiatischen Verkehrs gekommen. Etwas erinnerten mich Teile des Stadtbildes an meine vorherigen Aufenthalte in Afrika; insbesondere in Kenia. Jeepneys (so eine Art Minibusse; in Kenia Matatus), Tricycles (Motorräder mit Anhängern) viele Straßenstände und kleine Läden prägten die Straßen in Manila. Auch sehr viele kleine und teilweise sehr erbärmlich aussehende Behausungen konnte man nicht übersehen. Wie in jeder Großstadt so gibt es aber auch in Manila von sehr armen bis sehr reichen Stadtteilen und Geschäftsvierteln alles. Durch den engen Kontakt zur Familie und der Möglichkeit der Übernachtung und des Rund-um-sorglos-Betreuungsservices habe ich bereits in den ersten 4 Tagen verdammt viel gesehen, erlebt, gegessen, gelacht, geschwitzt und genossen. … Erfahre mehr

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