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Insel Aka: weil’s so schön war noch mal im Video und ein paar mehr Infos (Okinawa / Japan)

Im August diesen Jahres habe ich mich auch einige Wochen in Japan aufgehalten und die Schönheit des Landes, die Kultur und die Gastfreundschaft hier sehr genossen. Neben dem mir aus Reiseführern und Reportagen bekannten Sehenswürdigkeiten hat Japan aber auch noch etwas anderes zu bieten: tropische Inseln. Wie Du vielleicht in meinem Beitrag „Einfach abschalten und das tropische Japan erleben | Insel Aka (Okinawa)“ schon gelesen hast, konnte ich ja fast nicht genug von dieser Insel bekommen.

Inzwischen bin ich zwar schon in Mexiko und lass mich von diesem schönen Land verzaubern, aber diese Informationen wollte ich allen Interessierten nicht vorenthalten. Immerhin wird das Wetter in Deutschland nun langsam schlechter und vielleicht sucht der ein oder andere noch ein (nicht ganz günstiges) Reiseziel. … und außerdem habe ich gerade meinen Spanischkurs hier in Mexiko begonnen und mir raucht schon der Kopf und die Abwechslung war notwendig 😉

 

Okinawa und die Kerama Inseln

Okinawa ist die südlichste Präfektur von Japan und liegt knapp 1500km Luftlinie südlich von Tokio bzw. 500 km von der Insel Kyūshū. Gemessen an den Quadratmetern ist sie zudem auch die kleinste Präfektur und besteht aus vielen Inseln und Inselgruppen. Das Leben hier tickt etwas anders als von der japanischen Hauptinsel – wesentlich ruhiger und relaxter. Man hat tatsächlich das Gefühl in einer etwas anderen japanischen Welt zu sein. Zudem ist Okinawa nur wenige Kilometer von Taiwan und China entfernt und auch stark von deren Einfluss mit geprägt. Die größte Stadt Okinawas, und aufgrund des internationalen Flughafens und Fährhafens auch Haupteingangstor zur Inselwelt ist Naha. Hierhin führte auch mein Flug von Osaka und aufgrund eines Taifuns verweilte ich auch etwas hier bevor es mich auf mein eigentliches Ziel – die Insel Aka (eine der Inseln der Kerama Inselgruppe) – verschlagen hatte.

Die Kerama Inselgruppe gehört zur Präfektur Okinawa und ist knapp 20km von der Hauptinsel entfernt. Zur Inselgruppe gehören mehr als 20 größere und kleinere Inseln … und wei davon sind eben die von mir besuchten Inseln Aka und Zamami. In unmittelbarer Nähe und in nur wenigen Minuten und mehrmals täglich per Fähre zu erreichen sind auch die Inseln Ijakaja, Agenashiku, Amuro und von Aka aus über eine Brückenverbindung Geruma und Fukaji. … Erfahre mehr

Einfach abschalten und das tropische Japan erleben | Insel Aka (Okinawa)

We hate you, we hate you!“ bekam ich von zwei italienischen Paaren zu hören, als sie erfahren haben, dass ich schon seit einem guten halben Jahr in Asien unterwegs bin und demnächst auch noch Südamerika erkunden möchte. Und wieder wurde mir deutlich, wie gut es mir eigentlich zur Zeit geht und wie gut es mir vor allem tut ganz nach dem Motto:

„Nur Reisen ist Leben, wie umgekehrt das Leben Reisen ist“

(Jean Paul; 1763 – 1825)

derzeit zu leben. Dennoch brauchte ich nach mehreren Wochen mehr oder weniger ausschließlich Städtetouren (Kathmandu -> Singapur -> Hong Kong -> Macau -> Shanghai -> Tokio -> Kyoto -> Osaka und Kobe ; Ausnahmen waren kurze Ausflüge nach Lamma Island und Mt. Fuji) wieder eine Abwechslung. Diese habe ich mir auf einer der tropischen Kerama Inseln Japans gegönnt.

Der Hizushi Beach - nur wenige Minuten zu Fuß vom Hafen bzw. Dorf entfernt ... klein, aber ein Platz wo man einen Tag lang die Seele baumeln lassen kann.
Etwas in diese Richtung brauchte ich – Traumstrände und atemberaubende Natur bei gutem Wetter und viel Ruhe genießen

Ganz genau genommen hat es mich nach Aka verschlagen. Das ist neben Zamami und Tokashiki eine der drei größeren von mehr als 20 Inseln der Kerama Inselgruppe. Aka ist ebenso wie Zamami sehr einfach von Naha (auf der Okinawa Insel) per Schiff zu erreichen. So die Theorie – die Praxis sah ja leider so aus, dass aufgrund eines Taifuns der Schiffsverkehr eingestellt wurde und ich somit gezwungenermaßen in Naha verweilte. Vergangenen Freitag war es dann so weit – auf ging es Richtung Erholung pur …

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Welcher Ausblick erwartet Euch morgen?

Das nur mal als erster kleiner Eindruck von der Insel Aka, einer der 22 Inseln der Inselgruppe Kerama knapp 30 Kilometer südwestlich von der Okinawa Insel, auf der ich mich zur Zeit befinde. Lange musste ich aufgrund eines Taifun und damit verbunden dem eingestellten Fährbetrieb darauf warten. Seit gestern bin ich nun auf der Insel und habe vor Begeisterung (Wetter, Landschaft, Gästehaus) gleich mal um eine Nacht verlängert. Einen Bericht mit mehr Fotos / Video gibt es dann in den kommenden Tagen … wenn ich meine Erholungsphase beendet habe 😉

Für zwei Tage Osaka Unlimited Pass gekauft – musste also noch mal los

Eines war mir schon am Donnerstag Abend oder besser in der Nacht bewusst: wenn ich bis 4 Uhr morgens wach bin, stehe ich unmöglich bereits 8 Uhr für einen anstrengenden Sightseeing-Tag auf. Es war mir klar, aber dennoch habe ich mir den Wecker auf 8 Uhr gestellt – vorsorglich aber auch gleichzeitig das Schild „Please do not disturb“ (bitte nicht stören) vor meine „Kabine“ gehangen. Und was soll ich sagen, der Wecker klingelte 8 Uhr und ich habe ihn großzügig auf 10 Uhr vorgestellt. Warum eigentlich nicht gleich?

Damit war auch klar, das Programm für diesen Tag musste mal wieder gekürzt werden. Ich hatte mir am Vortag ja eine „Touristenkarte“ (den Osaka Unlimited Pass) gekauft und auch da schon nur einen Bruchteil der Möglichkeiten tatsächlich genutzt: Mit der Touristenkarte Osaka erkundet. Aber immerhin will ich hier auch keinen Marathon abhalten und die Erholung sollte nicht zu kurz kommen – es ist ohnehin viel zu heiß als das man den ganzen Tag von einer Attraktion zur nächsten rennen könnte 😉

Mein Tagesprogramm beschränkte sich nun darauf die „Bay Area“ – also das Gebiet rund um den Hafen – zu erkunden. Dazu habe ich die Nanko Port Town Line genommen. Diese fährt nämlich oberirdisch und man kann somit bei der Fahrt schon das Gebiet besichtigen. Ehrlich gesagt gab es aber nicht so viel zu sehen … aber besser oberirdisch wenig sehen, als unterirdisch gar nichts 😉 Danach sah mein Programm wie folgt aus: … Erfahre mehr

Kobe, gibt es hier mehr als Rind?

Kobe – woher kenne ich den Ort bloß? Ja, wenn ich ehrlich bin kannte ich Kobe bevor ich mich mit meiner Japanreise beschäftigt hatte tatsächlich nur vom weltweit teuersten Rindfleisch: dem Kobe Rind (= Kobe beef). Dabei hat der Ort noch mehr zu bieten und der Lonely Planet schreibt sogar:

„… it’s one of the country’s most attraktive cities. It’s also one of the country’s most cosmopolitan places …“

(Quelle: lonely planet, 12th edition)

Damit war eines klar, ich muss nach Kobe. Entgegen meiner ursprünglichen Planung bin ich jedoch nicht über Nacht dort geblieben, sondern hatte mich für einen Tagesausflug von Osaka aus entschieden. Das hat gleich mehrere Gründe. Zum einen war letzte Woche eine sehr beliebte Urlaubswoche der Japaner und somit viele Unterkünfte einfach ausgebucht oder überteuert und zum anderen hatte ich mich inzwischen etwas genauer mit Artikel aus anderen Reiseblogs beschäftigt und bin zum Entschluss gekommen, dass ein Tag ausreichend wäre.

Die Fahrt von Osaka nach Kobe ist zudem schnell und kostengünstig. Für die Fahrt von Osaka Namba Station (hier war meine Unterkunft) nach Kobe Sannoniya (mehr oder weniger der zentrale Bahnhof in Kobe) kam ich in weniger als einer Stunde und ohne Umsteigen für 400 JPY (ca. 3,00 €) zum Ziel.

Direkt am Ziel bin ich zunächst zum Touristenbüro gegangen. Mit diesen hatte ich hier in Japan durchaus sehr gute Erfahrungen gemacht und das bestätigte sich hier in Kobe auch wieder. Das Büro liegt auf der südlichen Seite der Sannoniya Station. Dort wurde ich kostenlos mit einem Stadtplan, ein paar Informationen und Vorschlägen für meinen Tag und sogar mit einem Gutscheinheft versorgt. So ausgerüstet konnte die Entdeckungstour durch Kobe nun starten.

Starten wollte ich direkt mit einem vorverlegten Mittagessen – natürlich Kobe beef. Zum einen war es mittlerweile bereits 11 Uhr und zum anderen bot mir das die Gelegenheit das mir ausgehändigte Material durchzulesen. Den Plan habe ich aber schnell wieder geändert, denn in dem von mir rausgesuchten Restaurant (direkt an der Sannoniya Station gelegen; natürlich gibt es mehrere, aber bei meist nur japanischer Speisekarte und der großen Anzahl von Möglichkeiten fällt die Auswahl schwer) war eine lange Warteschlange. Die geschätzte Wartezeit betrug knapp eine Stunde. Ich war froh, dass es scheinbar auch unter den japanischen Touristen beliebt ist, aber mussten die ausgerechnet heute dort essen gehen? 😉 Also direkte Planänderung – mein Tour gestaltete sich nun wie folgt: … Erfahre mehr

Mit der Touristenkarte Osaka erkundet

Angekommen bin ich in Osaka ja nun schon gestern – allerdings hielten sich meine Aktivitäten an diesem Tag stark in Grenzen bzw. beschränkten sich auf die Erkundung der Gegend rund um das Hotel (übrigens ein Kabinenhotel, d.h. ich habe kein eigenes Zimmer, schlafe aber auch nicht in einem klassischen Mehrbettzimmer und auch nicht in einer „Kapsel“, sondern habe eine kleine Kabine in der Größe von schätzungsweise 6qm mit einem Vorhang davor).

Irgendwie bin ich heute Morgen auch nicht aus dem Bett gekommen. Somit fing mein Tag recht spät, eigentlich mal wieder viel zu spät für einen eigentlich geplanten Erkundungstag. Dann hatte ich auch noch im Touristenguide (gratis erhältlich an den Touristenbüros hier in Osaka und ausnahmsweise mal sogar recht gut und informativ und nicht wie häufig nur mit Werbung vollgestopft) gelesen, dass es einen „Osaka Unlimited Pass“ gibt. Der kostet für einen Tag 2.000 JPY und 2 Tage 2.700 JPY und beinhaltet alle U-Bahnlinien in der Stadt, kostenfreien Eintritt zu 28 Attraktionen und Rabatt für ein paar weitere. Nun ist das mit solchen Pässen immer so eine Sache und immer die Frage, ob sie sich finanziell wirklich rentieren. Sind nicht häufig die enthaltenen Attraktionen eher B und C Attraktionen, die man sich sonst nicht angeguckt hätte. In diesem Fall würde ich aber auf nein gehen und behaupten, für meinen eigentlich nur halben Tag, hat sich das Ticket schon gerechnet. Wie Ihr im Video sehen könnt, habe ich folgende Stationen besucht:

  • Osaka-jo bzw. das Schloss von Osaka (Osaka Castle): das wohl bekannteste Bauwerk in Osaka und in der Tat recht beeindruckende Anlage. Tatsächlich ist eher die Anlage, als das Gebäude beeindruckend und das vor allem wegen der Größe und der vielen und vor allem dicken Mauern. Das Schloss selbst ist ein Museum dessen Eintritt normalerweise 600 JPY gekostet hätte; Einlasszeiten: 09:00 bis 16:00 Uhr
  • Fahrt mit dem Osaka Sujiyo Bus was eigentlich gar kein Bus, sondern ein Schiff ist (deswegena auch Aqua-Liner genannt): die Ablegestation liegt direkt vor dem Schloss und ich bin zwei Stationen gefahren. Der Preis hierfür ist im Touristenpass allerdings nicht enthalten und schlug mit 800 JPY für die 25minütige Fahrt zu buche. Alternativ kann man auch die U-Bahn nehmen – viel zu sehen gab es nämlich tatsächlich nicht.
  • Osaka Science Museum: hier war ich enttäuscht und begeistert gleichzeitig. Leider ist es nicht sehr informativ, da alle Infotafeln ausschließlich in japanisch sind und nur hier und mal etwas in englisch beschriftet ist. Jedoch ist es DAS perfekte Ziel mit Kindern. Es gibt hier verdammt viel zu sehen, zu probieren, zu testen, zu spielen und zu entdecken – jeder Physiklehrer wäre begeistert solche Möglichkeiten mit im Unterricht zu nutzen. Eintritt von 9:30 bis 19:00 Uhr; Eintrittspreis ohne Touristenkarte: 400 JPY
  • Schlendern in und rund um die Osaka Station bzw. Umeda Station: das sind zwei direkt angrenzende Bahnhöfe und in, um, auf, unter und über diesen gibt es neben vielen Menschen auch viele Geschäfte. Besonders beeindruckt war ich von einem auf 6 Etagen verteilten riesigen Elektronikkaufhaus – ich glaube hier hätte ich Stunden verweilen können … sofern man nichts kauft tatsächlich kostenlos 😉
  • HEP FIVE Ferris Wheel: das ist ein rotes Riesenrad mitten in oder auf einem Einkaufscenter (HEP FIVE) mit „fashion and gourmet“ Shops. Es ist aufgrund der getönten Scheiben leider nichts zum Foto machen, aber auf der knapp 15 minütigen Fahrt kann man die Aussicht genießen. Einlass: 11:00 bis 21:00 Uhr; Preis ohne Touristenpass 500 JPY
  • Umeda Sky Tower mit dem Floating Garden Observatory: das Gebäude selbst konnte ich aufgrund der vielen anderen Gebäude drumherum und auch Baustellen, Kabel etc. nicht so schön fotografieren. Es ist ein modernes Gebäude und der Lonly Planet beschreibt es als „The twin-tower complex looks like a spaceage version of Paris‘ Arc de Triomphe“ und dem kann ich nur zustimmen. Die Wartezeit (ca. 15min) in dem viel zu warmen Gang (und es war schon 21 Uhr – möchte nicht wissen, wie das bei Sonneneinstrahlung ist) war nervig, aber die Aussicht von oben und Architektur des Aussichtsbereiches (vollkommen offen und ohne Scheiben) hat sich wirklich gelohnt. Einlass: 10:00 Uhr bis 22:30 Uhr; Eintrittspreis ohne Touristenpass: 700 JPY

… dazu noch ca. 4mal mit der U-Bahn gefahren, was schätzungsweise insgesamt 800 JPY gekostet hätte. Wenn ich das HEP FIVE Ferris Wheel mal weg lasse (was nett war, aber ohne Touristenpass nicht auf meiner Must-See-Liste stand), komme ich auf Kosten von 2.500 JPY … also nicht viel günstiger, aber schon mal nicht teurer und es kommt noch ein Tag 2. Wenn ich jedoch nicht den halben Tag vertrödelt hätte und noch 2 bis 3 Punkte mehr auf meiner eigentlichen Liste auch besucht hätte, wäre eine große Ersparnis schon am ersten Tag da. Gerne gesehen hätte ich heute nämlich noch

  • Tombori Riber Cruise: Bootstour durch Minami; halbstündlich zwischen 13 und 21 Uhr (Normalpreis: 700 JPY)
  • Tsutenkaku Tower: auch „Naniwa’s Eiffel Turm“ genannt; Aussichtsturm; 9 bis 16:30 Uhr (kein Nachlass mit Touristenkarte)
  • Shitennoji Temple: 8:30 bis 16:30 Uhr (kein Nachlass mit Touristenkarte)
  • Besuch einer der enthaltenen Onsen (Normalpreis ca. 700 JPY)

Morgen steht auch wieder verdammt viel auf meiner Liste – bin mal gespannt, ob und was ich davon tatsächlich schaffe … nachdem es hier bereits wieder 04:00 Uhr ist, wird das mit 08:00 Uhr Aufstehen wohl sicher wieder nichts 😉

 

Neue Reisekamera und erste Versuche im schönen Kyoto

Es war schon längst überfällig – aber erst am Sonntag hatte ich es in die Tat umgesetzt: eine neue Reisekamara (meint eine neue Digitalkamera für meine Reise 😉 )

Hinweis: Wer in Japan steuerfrei einkaufen möchte,
der sollte seinen Reisepass nicht vergessen.
Diesen vorgelegt bekommt man in vielen Geschäften
bei Waren über 10.000 JPY (ca. 78 €) die Steuer
direkt abgezogen (zahlt also gleich weniger).
Dafür bekommt man in seinen Reisepass einen
Beleg geheftet, der bei der Ausreise dann einge-
sammelt wird. Einfach, oder?

Warum war es überfällig? Ganz einfach und das hat der ein oder andere ja auch schon gesehen: auf vielen Fotos sind Punkte zu sehen. Es hat mich einfach zu viel Zeit gekostet dies nachträglich zu bearbeiten. Ursache waren zum einen diverse Schmutzartikel unter der Linse (ja ich weiß, die kann man entfernen), aber leider auch Kratzer auf der Linse. Deswegen habe ich meine alte und sehr geliebte Panasonic Lumix TZ10 gegen eine neue Canon PowerShot SX280SH (Link zu Amazon) eingetauscht. Ich habe lange überlegt, ob ich nicht doch zu einer größeren Systemkamera mit austauschbaren Objektiv wechseln sollte – aber aufgrund der Bequemlichkeit und der Tatsache, dass ich mich schon ein paar Jahre kenne und die Kamera dann eher daheim bleiben würde, habe ich mich für die leichtere und kleinere Kompaktkamera entschieden. Die Auswahl war auch gar nicht so einfach, da nämlich in Japan Panasonic und Sony ihre Modelle ohne englische (geschweige deutsche) Sprache anbieten. Und wenn doch, dann sind es Export-Modelle, die im Preis höher liegen als bei uns daheim. Alle anderen großen Hersteller bieten englische Menüs an.

Bin ich vorgestern noch mit zwei Kameras in Kyoto herum gelaufen, so habe ich mich gestern ganz und gar auf meine neue Errungenschaft konzentriert und am Abend dann auch mal die Ergebnisse gesichtet. Was soll ich sagen – es haut mich nicht vom Hocker, aber ich bin durchaus zufrieden. Ich werde zwar in den kommenden Tagen es noch etwas genauer testen und auch mal meine Pro und Contra Liste hier präsentieren, aber bisher ist mein Fazit sehr positiv. Die Canon PowerShot SX280SH (Link zu Amazon) ist klein, handlich und hat alle Funktionalitäten, die eine Reisekamera für mich benötigt (insbesondere Schnelligkeit für Schnappschüsse, gute Qualität der Bilder, GPS). Der Hauptkritikpunkt ist bisher lediglich die umständliche WLAN-Anbindung und Probleme beim Kopieren der Fotos, Videos und GPS-Logdateien über die Kamera auf mein MacBook Air … aber das kann auch ein Bedienfehler meinerseits sein 😉 … ich werde das die kommenden Tage lieber noch mal testen. Habe auch soeben erst die Bedienungsanleitung in deutsch mal herunter geladen – im Lieferumfang war diese leider nur in japanisch, chinesisch und koreanisch enthalten und kleine Schwierigkeiten beim Verständnis hatte ich dabei schon 😉

Verdammt großer Pluspunkt ist aber der Modus „Hybrid Auto„. Konnte ich mir gestern zunächst überhaupt nichts darunter vorstellen, so war ich am Abend doch überrascht, als ich auf einmal ein Video hatte. Denn diese tolle Funktion erstellt so eine Art Videotagebuch mit jedem Foto. Auszug aus dem Handbuch: „Sie können einen kurzen Film über einen Tag (Filmtagebuch) erstellen. Wenn Sie fotografieren, wird die Kamera automatisch einen Film der Szene unmittelbar vor jedem Aufnehmen eines Fotos aufzeichnen.“ … nur habe ich das auch eben erst nachgelesen. Gestern hatte ich nämlich bewusst mal diese Funktion über den Tag genutzt, jedoch gedacht die Videosequenzen werden kurz nach dem geschossenen Foto gemacht – aber nein, kurz davor. Nun weiß ich aber auch das und werde die nächsten Videotagebücher etwas besser führen. Hier nun aber das Ergebnis des heutigen Tages:

… dafür, dass die Zusatzarbeit quasi 0 beträgt, ist das Ergebnis doch schon mal ganz gut. Oder? … Erfahre mehr

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