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Erlebnisreicher Vormittag in Kenia: Apotheke, Chapati und Erkundungstour

Also der Vormittag / frühe Nachmittag heute war dann doch recht erlebnisreich. Nachdem es aufgehört hat zu regnen, sind wir dann zu Fuß in die „Stadt“ gelaufen wo ich natürlich mal wieder sehr viele Freunde hatte. Dort wollte ich dann auch in eine Apotheke – also alleine hätte ich es nicht gefunden oder als solche interpretiert. Dort habe ich dann mein Leiden (keine Stimme) berichtet und dann auch Medizin bekommen. Leider gibt es aber keine ganzen Packungen, sondern sie haben mir für die nächsten 3 Tage die Tabletten einzeln gegeben. Da ich sehr skeptisch bin, werde ich es wohl dann doch erst noch weiter ohne probieren 😉 Stattdessen habe ich mir im Supermarkt Menthol-Bonbons gekauft.

Daheim dann wieder angekommen, haben wir Chapati gemacht. Das ist eigentlich eine recht einfache Mehlspeise (Mehl, Wasser, Salz, Öl) die in der Pfanne gebacken wird und verdammt gut schmeckt. Jetzt wo ich weiß wieviel Öl da allerdings dran ist, bin ich mir nicht ganz sicher wieviele ich künftig noch davon essen werde. … Erfahre mehr

Reisevorbereitung für meinen Ausflug nach Mombasa

Die Buchung des Zuges von Nairobi nach Mombasa habe ich mir irgendwie auch einfacher vorgestellt. Es gibt keine offizielle Seite, wo man es buchen kann und auf den meisten Internetseiten kann man bis max. 14 Tage vorher (ich will diesen Freitag fahren) buchen oder die Seiten sehen nicht gerade sehr vertrauenserweckend aus. Nun versuche ich es mal irgendwie zu schaffen. Hotel und Flug am Montag Abend zurück nach Nairobi werde ich auf jeden Fall erst danach buchen, da man das auch über deutsche Internetseiten machen kann.

Schon fast Alltag

Tja was soll ich heute so schreiben – eigentlich ist viel und dann wieder nichts passiert. Wie jeden Tag waren wir heute im Heim; zunächst in Gathiga und danach in Kihara und sind abends heim, haben gegessen und uns unterhalten.

Einen Teil vom Weg nach Gathiga habe ich heute mal gefilmt – es ist eigentlich nicht viel auf dem Video zu sehen, aber man bekommt einen kleinen Einblick in meinen täglichen Weg. Leider ist das Video aber für ein Upload zu groß. In Gathiga waren heute welche von der Kirche da und haben mit den Kindern einige Spiele gemacht und natürlich gepredigt. Außerdem haben sie noch einige Spenden vorbei gebracht. Auf dem Foto sind eigentlich die meisten Kinder aus Gathiga zu sehen – wie jeden Tag waren aber gerade von den älteren nicht alle da und auch von den jüngeren fehlten ein paar. Zum Abschluss des Besuches haben sie noch in verschiedenen Gruppen Tanzeinlagen gezeigt … die waren wirklich gut und als Europäer kommt man sich dann gleich wieder unbeweglich und rhytmusfrei vor 😉 Im Anschluss habe ich dann mit einigen Jungs deren Schränke gestrichen. Glücklicherweise konnten wir uns mit Englisch weitestgehend verständigen. Es waren nämlich Lackfarben und wenn 10 Jungs gleichzeitig streichen wollen und ständig jemand herum läuft, dann ist das schon ein kleines Chaos und die Farbe dann wieder ab zu bekommen, ist nicht so einfach. Hat aber letztendlich alles geklappt. Wir sind aber leider noch nicht fertig geworden und müssen es am Montag fertigstellen. … Erfahre mehr

Süßigkeiten sind alle

Heute waren wir im zweiten Heim mit vorwiegend HIV infizierten Kindern und die Verhältnisse hier sind ja noch schlimmer. Dort steht auf dem Grundstück ein Haus (oder eher Lagerraum) und dort schlafen die Kinder zu mehrere in Betten, aber nicht auf allen liegt eine Matratze. Ich habe mich mal wieder nicht getraut Fotos zu machen. Ich habe ja großen Respekt vor den Damen, die dort arbeiten und leben. Es ist eine Krankenschwester, die die Kinder dann auch mit der Medizin untersucht und versucht aufzupassen, dass die nicht infizierten sich nicht beim spielen noch infizieren. Ich habe dann mit Ihnen ein Laufwettbewerb gemacht und muss sagen, dass das laufen unter der kenianischen Sonne sehr, sehr anstrengend ist und ich sehr ins schwitzen gekommen bin. Gegen Mittag sind wir dann wieder in das andere Heim gefahren und haben zuvor noch die Süßigkeiten verteilt und es war wieder schön zu sehen, wie sozial die Kinder zueinander sind und sich über diese Kleinigkeiten gefreut haben. … Erfahre mehr

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