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Super Last Minute – ab zum Flughafen und ich bin dann mal weg

Für Spontanität bin ich eigentlich nicht wirklich bekannt – ich brauche sehr lange um mich für etwas zu entscheiden, erstelle fast immer und für fast alles Vergleichslisten und komme nur sehr langsam voran in meinen Entscheidungsprozessen. Aber manchmal, da geht es auch mal recht schnell 🙂

Der Grund spontan zu verreisen: Regen und grauer Himmel
Ein sehr guter Grund spontan zu verreisen: Regen und grauer Himmel

So geschehen vergangene Woche. Die Idee prodelte schon am Anfang der Woche in mir, aber so richtig wollte ich mich damit nicht auseinander setzen – doch der Drang nach Sonne, Erholung, Abwechslung und das geliebte Reisen wurde unaufhaltsam stärker. Donnerstag war mir dann klar: „ich muss ab in den Urlaub!„. Dank Feiertag am 01. Mai stand ein verlängertes Wochenende vor der Tür und die Wettervorhersage für das Wochenende mit Temperaturen um die 15 Grad und viel Regen bestärkten mich in meinem Entschluss. Da ich Donnerstag beruflich noch in Berlin war, aber auch alles was ich brauchte (und viel mehr) im Koffer dabei hatte, hätte es wegen mir direkt von Berlin aus losgehen können. Nachdem ich einige Zeit im Internet nach Flügen recherchiert und mich entschieden hatte, kam das Erwachen: das Buchen von Flügen über das Internet funktioniert zumindest bei allen von mir probierten Anbietern und Fluggesellschaften nur bis maximal 6 Stunden vor Abflug. Tolles Ding 🙁 … Plan B musste her und der war schnell gefunden – einfach ab zum Flughafen. Aber auch der Plan B klappte leider nicht, da es mittlerweile schon früher Abend war, die Reisebüros am Flughafen kurz vorm Schließen waren (und ich war ja noch nicht dort) und die Auswahl an möglichen Flügen noch an diesem Tag sich immer weiter reduzierte. Scheibenkleister dachte ich und hatte gedanklich meinen Plan wieder gestrichen und mich wie gewohnt in den ICE Sprinter zurück nach Hause gesetzt 🙁 … … Erfahre mehr

Ein Tag Luxus im Marina Bay Sands; Singapur

Das Marina Bay Sands ist mehr als „nur“ ein Hotel – es ist ein beeindruckender Komplex in der Marina Bay in Singapur, welches im Jahr 2010 erbaut wurde. Neben dem Hotel gehört auch ein Casino, ein Konferenz- und Ausstellungszentrum, ein Einkaufszentrum, ein Kunst- und Wissenschaftsmuseum, diverse Restaurants- und Cafés, Bars und Nachtclubs, zwei Theatersäle und sogar zwei schwimmende Pavillongs, wovon der eine derzeit ein Nachtclub beherbergt und der andere die Heimat einer Luxus-Designermarke ist.

Zudem ist das Marina Bay Sands ein Touristenmagnet und somit auch für mich natürlich interessant gewesen. Tausende strömen hier her und machen Fotos vom Gebäude und viele kaufen sich auch ein Ticket für das Skydeck um vom Hoteldach aus beeindruckende Fotos von der Skyline zu machen. Aber ich brauchte mehr als viele der Touristen hier – ich musste zur Erfüllung meiner Aufgabe (siehe „Aufgaben für die Weltreise„) auch ein Foto im Infinity-Pool auf dem Hoteldach machen. Das ist leider nur als Hotelgast möglich und so habe ich mich nach langen hin und her dafür entschieden eine Nacht in einem Premier Room mit Stadtblick zu buchen. Wer mich kennt weiß genau, dass ich dies eigentlich für unnötig halte … aber warum es sich nicht auch mal gut gehen lassen und den Luxus genießen.

Panoramabild von Singapur mit dem Marina Bay Sands, dem ArtScience Museum und den Finanztürmen
Panoramabild von Singapur mit dem Marina Bay Sands, dem ArtScience Museum und den Finanztürmen

Am Dienstag dieser Woche war es dann so weit. Check-In ist leider erst 15 Uhr und somit musste ich mich etwas gedulden um in eine andere Welt einzutauchen. Schon allein die Empfangshalle war beeindruckend. Damit die Wartezeit nicht zu langweilig wird, spielten 3 hübsche Damen auf Ihren klassischen Instrumenten leicht verdauliche Musik. Die Rezeption war stark frequentiert, weil natürlich jeder direkt 15 Uhr ins Hotel wollte. Warum auch immer, wurde ich dann aus der wartenden Menge heraus geholt und in die VIP-Lounge geführt (man hatte vermutlich Mitleid mit meinem schwer aussehenden Rucksack auf meinem Rücken). Hier bekam ich auch noch eine Flasche Wasser und recht zugüg wurde mir die Hotelkarte ausgehändigt und dann kam die Frage: wie viele Karten benötigen Sie für den Pool? Wie bitte – es gibt doch mehr als nur eine pro Gast? … hatte ich mir so gedacht. Hatte ich zuvor doch extra nachgefragt und die Aussage war ganz klar nein. Ich hatte 3 extra Karten für Freunde aus Singapur noch mir geben lassen. Für alle die auch mal in den Pool wollen und sich eine Nacht nicht leisten können oder wollen: fragt einfach andere Hotelgäste, ob sie Euch nicht einen Pass besorgen oder geht zur Rezeption und denkt Euch irgendeine Zimmernummer aus und lasst sie Euch geben. 😉 … Erfahre mehr

Jeder Traum geht mal zu Ende :(

… leider! Also hier hätte ich nun wirklich noch ein paar Tage bleiben können. Was soll ich zum heutigen Tag sagen – viel ist nicht passiert. Aufstehen – duschen – essen – duschen – Massage – baden + sonnen – duschen – Massage – Strandspaziergang – essen – Tag vor der Suite mit Meeresrauschen ausklingen lassen … kann das Leben schön sein – ein Traum 🙂 … Erfahre mehr

Einfach die Seele baumeln lassen …

Nachdem ich von dem schlechtem Wetter in Deutschland gehört habe, fällt es mir umso leichter Euch zu erzählen, wie toll es ist vom Meeresrauschen geweckt zu werden und dann am Indischen Ozean hier am Diani Beach bei Mombasa zu frühstücken. Traumhaft sage ich Euch … ich glaube ich bleibe länger 🙂

Da das heute mein Entspannungstag werden soll, werde ich mein Luxushotel auch nicht verlassen. Ich gönne mir 11:00 Uhr eine 45 minütige Anti-Stress Massage (fuer ca. 23,- EUR) und 16:00 Uhr dann eine 30 minütige Gesichtsmassage (fuer ca. 15,- EUR). Dazwischen ist Indischer Ozean & Strand, Pool oder faul in meinem „Vorgarten“ liegen angesagt.

Nun mache ich mich aber erstmal zum duschen, denn es ist verdammt warm und verschwitzt will ich auch nicht zur Massage erscheinen.

Wie war das noch mal mit den Temperaturen in Deutschland – habe gehört es ist kalt und verregnet bzw. verschneit 😉

Traumhotel an der Küste von Mombasa (Diani Beach)

Ich komme aus dem Schwärmen nicht mehr raus. Die Dusche war (zum ersten Mal seit 2 Wochen) angenehm warm und ein Wasserstrahl der den Namen auch mal verdient hat. Danach ging es ab zum Essen und ich konnte vom Buffet wählen und wenn mir dort nichts zusagen sollte selbstverständlich auch ohne Aufpreis von der Karte bestellen. Das Buffet war aber so reichlich und gut, dass ich das mit der Karte erst gar nicht probiert habe. Die Bedienungen sind alle super nett. Und das Restaurant selbst ist natürlich direkt am Strand (Diani Beach) gelegen und zum Ozean offen gebaut und man kann in sehr angenehmer Atmosphäre und noch besserem Blick sein Essen in Ruhe genießen. Das Paar aus Österreich saß an einem Zweiertisch und da habe ich mir einen Einzeltisch geben lassen. Allerdings fand ich es durchaus auch sehr angenehm zum ersten Mal seit 2 Wochen alleine und in Ruhe essen zu können (bei einem Blick an die anderen Tische hätte das ein oder andere Paerchen auch getrennt essen können – hatten sich nicht sehr viel zu sagen … oder einfach auch nur genossen?). … Erfahre mehr

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