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Traumhafter Ausflug in den Death Valley Nationalpark (Kalifornien; USA)

Mein Weg von Las Vegas nach San Francisco führte mich durch das Death Valley. Dieses hatte ich persönlich zugegeben einige Wochen zuvor nicht mal gekannt. Doch die Bilder sie ich im Internet gesehen hatte, faszinierten mich und es lag ohnehin mehr oder weniger auf dem Weg. Warum also nicht mal durchfahren. Es gab glaube keinen Abschnitt auf meiner Strecke wo ich länger unterhalb der Höchstgeschwindigkeit gefahren bin wie auf dem Weg von Las Vegas ins und durch das Death Valley. Das Wetter und die Sonne waren auch so perfekt – und ich hin und weg.
Ohne mir Gedanken über den Ursprung für den Namen („Tal des Todes“) zu machen, oder mich weiter darüber zu informieren, hatte ich mal einen „Übernachtungs-Pin“ auf meine Reisekarte gemacht. Immerhin gibt es hier Campingplätze und ein Zelt hatte ich ja dabei.
Aaaber – es waren am späten Nachmittag unglaubliche 47 Grad und kein Fleckchen Schatten. Somit habe ich meinen Übernachtungsplan schnell verworfen. Das hielt mich jedoch nicht davon ab alle paar Meter anzuhalten und Fotos zu machen. Ich hoffe das Video und die Fotos können die Faszination dieses Platzes rüber bringen. Genieße es und setze es auf Deine Must-Visit Liste !

Ein paar Fakten über den Death Valley Nationalpark

Der Death Valley Nationalpark:

  • ist der heißteste Platz der Erde (hält den Weltrekord mit 134°F bzw. 57°C)
  • ist der trockenste Platz der USA
  • liegt in der Mojave Wüste
  • ist der niedrigste Punkt in Nordamerika (85,95 Meter unter dem Meeresspiegel)
  • liegt größtenteils in Kalifornien und ein kleiner Teil in Nevada
  • hat zwei Täler: das Death Valley und das Panamint Valley
  • hat mehrere Gebirge und der höchste Punkt (Telescope Peak) ist 3366m hoch
  • ist kostenpflichtig (Stand September 2013: $20 für ein Fahrzeug und $10 für Fahrrad / Wanderer; gültig 7 Tage)
  • bietet Campingplätze (wer sich das antun möchte

Es gibt zwei sehr informative (und mit kostenlosem WiFi ausgestattete) Besucherzentren. Den Eintritt in den Nationalpark kann man entweder hier oder auch an einigen Automaten entrichten. Weitere Informationen zum Nationalpark findest Du auf der offiziellen Internetseite: http://www.nps.gov/deva/index.htm. Neben aktuellen Informationen stehen hier auch Kartenmaterial und Routenvorschläge zum Download bereit. … Erfahre mehr

Danke für die Aufgabe im Joshua Tree Nationalpark (Kalifornien) !

Vergangenen Sonntag war es so weit – ich hatte in Santa Ana (Kalifornien / USA) meinen Mietwagen in Empfang genommen. Da Kalifornien für mich mehr oder weniger ein ungeplanter Zwischenstopp auf dem Weg von Asien nach Mittel- und Südamerika war, wollte ich nicht zu viel Zeit hier verbringen. Knapp eine Woche habe ich mir selbst gegeben und dabei mein Programm mal wieder viel zu voll gepackt.

Von Irvine – hier hatte ich bei Emily und Ihren Freund eine gute Unterkunft und sehr gute Gastgeber gefunden – aus wollte ich direkt zur Erledigung meiner Aufgabe in Kalifornien starten: „übernachte in der Wüste im Joshua Tree Nationalparks„. Leider bin ich aber später als geplant losgefahren. Gegen 15 Uhr musste ich mich dann entscheiden – entweder einen Abstecher nach Palm Springs machen oder direkt zum Nationalpark weiter fahren. Da ich nur eine Nacht im Nationalpark verbringen und davor noch wandern wollte, habe ich mich dann für einen Abstecher nach Palm Springs entschieden.

Vor die große Skulptur von Marilyn Monroe in Palm Springs (Kalifornien) hat sich die Puffbohne in den Vordergrund gedrängelt
Vor die große Skulptur von Marilyn Monroe in Palm Springs (Kalifornien) hat sich die Puffbohne in den Vordergrund gedrängelt

Palm Springs ist ein verhältnismäßig kleiner Ort mit derzeit weniger als 50.000 Einwohnern – jedoch auf einer riesigen Fläche von ich glaube mehr als 230 Quadratkilometern. Berühmt wurde der Ort in den 50er/60er Jahren als es damalige Hollywood Stars hierher zog. Heute ist der Ort noch immer ein Anziehungspunkt für viele Touristen, die etwas historisches Hollywood-Feeling und die Sonne genießen wollen. In Palm Springs befindet sich außerdem die längste Luftseilbahn der Welt („Palm Springs Aerial Tramway„) und alljährlich findet die bekannte Spring Break Party der Westküste hier statt.

Den Dienstag Morgen habe ich dann sehr langsam angehen lassen, am Pool etwas entspannt und noch einige Recherchen für die Wanderungen im Nationalpark und meine nächsten Ziele gemacht. Etwas Zeit hatte ich, denn ich wollte erst zwischen 13 und 14 Uhr am Südeingang sein – und von Palm Springs aus ist es knapp eine Stunde. Mein Plan (Ihr merkt, es lief sicher nicht alles wie geplant 😉 ) war:

  1. gegen 13:30 Uhr mit Infomaterial am Cottonwood Visitor Center (direkt hinter dem Südeingang) versorgen
  2. am Cottonwood Spring parken
    zu einer kleinen 2 bis 3 stündigen Wanderung zum Mastodon Peak starten
  3. gegen 16:00 Uhr die Pinto Basin Road Richtung Norden fahren (ist immerhin eine knappe Stunde)
  4. sofern Zeit (wird knapp) und Lust besteht den Arch Rock Track machen
  5. am Sheep Pass Campground (alternative Jumbo Rocks oder Ryan Campground) das Zelt aufschlagen
  6. den Sonnenuntergang genießen
  7. „schlafend“ meine Aufgabe erfüllen
  8. den Sonnenaufgang genießen
  9. kleine 2 stündige Wanderung entlang des Ryan Mountain Tracks machen
  10. Fahrt zum Keys View und von dort aus die Aussicht auf das Tal (u.a. Palm Springs) genießen
  11. raus aus dem Nationalpark und ab auf den Highway

Müsst schon sagen, klingt doch gut. Oder? Aaaaber, es kam leider gaaaaanz anders. 🙁 … Erfahre mehr

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