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Funny English people (Tag 04)

Vanessa und ich sitzen in einem sehr englischen Pub, Marcel liegt im Bett und bekämpft seine aufkommende Erkältung. Heute Morgen hat uns Marys Mann erst mal zur Post gefahren, wo uns meine alten Reisechecks gerettet haben – diese hatte ich noch von einer Reise 2009 nicht eingelöst und war nicht wirklich sicher, ob diese noch gültig sind.

Der Tag fing mit dem bisher besten Frühstück an, u.a. unsere ersten Scones. Der Cafebesitzer hat uns erklärt, dass in Cornwall die Reihenfolge Scone-clotted cream-Marmelade ist, während man in Devon Scone-Marmelade-clotted cream schmiert. Er hat dann selbst ein „funny English people“ hinzugefügt… Durch das ausgiebige Frühstück kamen wir dann doch wieder ziemlich spät weg. Der Weg war insgesamt sehr gut zu laufen, nur drei Ups and Downs (gestern haben wir gar nicht gezählt). … Erfahre mehr

A lot of ups and downs & ohne Moos nix los (Tag 03)

Leider mussten wir diesen Artikel neu schreiben, da die Technik beim Synchronisieren versagte – Marcel hatte es soooo schön beschrieben 🙁

Die Übernachtung bei Dave haben wir gut – sogar sehr gut überstanden. Zu unserer Überraschung wurden wir mit einem perfektem Frühstück (Eier von den eigenen Hühnern, Gemüse aus dem eigenen Garten, selbsthergestellte Marmelade usw.) überrascht. Dies war ein perfekter Start in den Tag – ein Tag an dem wir (wie wir später feststellten) viel zu viel getrödelt haben zu Beginn. Ein Foto hier, ein Foto da und dann noch die ein oder andere Pause. Die Streckenbeschreibung von Phil (Jugendherbergsvater) und Pauline (Frau von Dave) mit den „A lot of ups and downs“ sollte sich entgegengesetzt der Beschreibung aus dem Buch mit „easy walking on the top of the cliffs“ leider bewahrheiten. Auch wenn die Landschaft mit Heidekraut, bunten Felsen und blauem Meer traumhaft war, war die Strecke selbst für den ein oder anderen eine Quälerei. Bereits am frühen Morgen haben wir telefonisch eine von Phil vorgeschlagene Übernachtung gebucht – durch einen kleinen Übersetzungsfehler wurden aus „3 Wanderern suchen Übernachtung für 1 Nacht“ fast „3 Flüchtlinge suchen einen One-Night-Stand“ … aber die Reservierung wurde dennoch bestätigt 😉 … Erfahre mehr

Newquay – Perranporth … 20km am ersten Tag (Tag 02)

Der erste Lauftag ging heute richtig gut. Nachdem wir in Newquay heute morgen noch ziemlich getrödelt haben und ich mir noch eine neue Sonnenbrille kaufen musste (die Bluesbrothers lassen grüßen) … meine alte hat die Zugfahrt leider nicht heile überstanden … ging es an einigen schönen und von Surfern scheinbar sehr beliebten Stränden vorbei, um Landzungen rum und durch Dünen. Teilweise sehr schmaler Weg, aber sehr gut zu laufen. Nur Marcel ist zweimal umgeknickt und hat geflucht. Zwischenzeitlich gings an einem Truppenübungsgelände vorbei, „…it may explode and kill you.“ Das letzte Stück ging es dann direkt unten am Strand lang – raus aus den Schuhen und Barfuß am erstaunlich warmen Strand entlang. … Erfahre mehr

Reise nach Newquay – ein Abenteuer (Tag 01)

Unser Tag begann heute Morgen früh – verdammt früh und vor allem für mich auch nach einer sehr kurzen Nacht: fertig gepackt und im Bett lag ich gegen 02:45 Uhr und der Wecker hat gegen 05:00 Uhr geklingelt – viel Schlaf war also nicht. Aber egal – es ging in den URLAUB :)))

Marcel und Vanessa standen natürlich pünktlich vor meiner Tür und so hieß es ab zum Bahnhof, von dort mit dem Zug nach Frankfurt, rein in den Flieger und Abflug nach London. Das hat alles problemlos geklappt und ich war – mehr oder weniger – hellwach. In London angekommen stellten wir (nicht zum letzten Mal an diesem Tag) fest wie planlos wir doch losgefahren sind. Wie kommen wir denn jetzt eigentlich von London nach Newquay? Ich hatte mir nur aufgeschrieben entweder 09:11 Uhr oder wenn wir die nicht schaffen 11:11 Uhr mit einer Verbindung – aber immerhin zwei mal umsteigen und mit welchem Verkehrsmittel und/oder Richtung???? Ab zur Information, die uns auch weiterhelfen konnte: mit dem Zug / S-Bahn nach Peddington. … Erfahre mehr

Impressionen vom Silvretta Wanderausflug – Tag 3

Nachdem wir am Vorabend eine kurze Diskussion über den weiteren Verlauf unseres Ausfluges hatten und wir die Entscheidung auf den kommenden Tag verlegt hatten, begann der Tag schon spannend. Die ersten Minuten wurde auch gar nicht drüber gesprochen, ob abbrechen und hinunter ins Tal oder doch wie geplant weiter. Allerdings beschäftigte uns natürlich alle diese Frage. Wir starteten also zunächst ohne darüber zu sprechen mit Frühstück. Hier zeigte sich aber schon: wir ziehen es durch. Das Wetter und die Prognosen waren einfach zu gut und verschwundenen Kräfte und Motivation waren bei allen wieder da. Auch der Hüttenwirt bestätigte uns, dass wir die Route wie geplant machen könnten – regnen würde es erst am späten Nachmittag. So sollte es dann auch sein und wir starteten unseren Weg von der Jamtalhütte zur Wiesbadener Hütte am Piz Buin.

Bedeckter Himmel auf dem Weg von der Jamtalhütte zur Wiesbadener Hütte
Der Himmel auf unserem Weg von der Jamtalhütte (bei Galtür) zur Wiesbadener Hütte (am Piz Buin) war bedeckt - aber trocken und angenehme Temperaturen

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3. Chance für Oberstdorf: Krumbacher Höhenweg

Kaum zurück von der Hüttentour in der schönen Silvretta Landschaft, bin ich schon wieder voll in der Planung für den nächsten Wanderausflug an diesem Wochenende mit Kollegen und Freunden. Ich glaube selbst schon fast, dass meine Ausflüge „nur“ noch aus Wanderungen bestehen 😉 … aber die Saison für solche Aktivitäten ist begrenzt und muss genutzt werden !
Nachdem der erste Ausflug im Kollegenkreis etwas anspruchsvoller war – oder besser sein sollte (siehe auch Heilbronner Weg 2012), denn wegen Regen war nicht viel mit Wandern – wird dieser Ausflug jetzt eher „gemütlich“: mit ca. 9km in 2,5 Tagen und einer überschaubaren Anzahl an Höhenmetern wird das keine große sportliche Herausforderung … aber dafür hoffentlich umso lustiger 😉

Wir wollen den Krumbacher Höhenweg mit Start und Ziel in Mittelberg (Kleinwalsertal; Nähe Oberstdorf) machen. Ganz grob sehen unseren Tourenpläne wie folgt aus:

 

07.09.2012 (Freitag, Tag 1)

  • vormittags Anfahrt Mittelberg (teilweise mit Zug/Bus und teilweise mit dem Auto)
  • Ankunft spätestens bis 12:30 Uhr
  • Leichter Aufstieg zur Fiederepass-Hütte (ca. 3h)
  • Netter Hüttenabend
  • Übernachtung in der Fiderepass-Hütte im Matratzenlager … Erfahre mehr

Impressionen vom Silvretta Wanderausflug – Tag 2

Auf geht’s – Tag 2 unseres 4tägigen Wanderwochenendes in den Alpen hatte begonnen – und er hat gut begonnen. Wir hatten in Doppelzimmern übernachtet und eigentlich auch dementsprechend etwas besser geschlafen, als üblicherweise in Matratzenlagern. Das Frühstücksbuffet an der Heidelberger Hütte war super – und wie sich im Laufe der Wanderung herausstellte auch das umfangreichste. Wir haben uns also gut gestärkt und auch Brote für den Weg mitgenommen.

Nach dem Frühstück schnell noch die Sachen im Rucksack verstaut – wie immer gehörten wir mit zu den Letzten – und dann ging es raus vor die Tür … wunderbares Wanderwetter erwartete uns.

Über unseren Weg selbst will ich lieber mal wieder die Bilder sprechen lassen 😉

Schild von der Heidelberger Hütte
Schild über der Tür von der Heidelberger Hütte

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Impressionen vom Silvretta Wanderausflug – Tag 1

Unsere Anreise nach Ischgl hat eigentlich von allen Seiten gut geklappt – Vanessa und ich von Mannheim, Marcel von Freudenstadt (beruflich unterwegs) und Andreas von Hamburg … und Treffpunkt war zwischen 13 und 14 Uhr in Lindau, wo wir dann zusammen nach Ischgl gefahren sind. Leider war ein Teil der Autobahn gesperrt und unsere Anfahrt nach Ischgl war irgendwie 30min länger, als ursprünglich eingeplant. Aber wir sind dennoch kurz vor 16 Uhr an der Seilbahn in Ischgl angekommen – Auto unter der Seilbahn (kostenlos) im Parkhaus geparkt – schnell noch umgezogen und die letzten Sachen im Rucksack verstaut und dann ging es los. Für 7,50 € pro Person ging es mit der Seilbahn von Ischgl zur Mittelstation. Von hier aus waren es dann ca. 3h leichte Wanderung hinauf zur Heidelberger Hütte.

Mittelstation Ischgl zur Heidelberger Hütte
Start von der Mittelstation Ischgl hinauf zur Heidelberger Hütte.

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Tag 3: Kemptner Hütte – Oberstdorf – Mannheim

Unser Wanderwochenende bei Oberstdorf ist nun schon einige Tage her – dennoch möchte ich paar Worte zum dritten und letzten Tag hier schreiben.

Zumindest für mich war diese Nacht gefühlt recht lang … denn ich konnte durchschlafen *juhu*. Angeblich (ich bestreite es ja immer wieder) habe ich in der Nacht aber dafür im Matratzenlager mehrere Personen mit meinem Schnarchen wach gehalten. Wie gesagt, eigentlich schnarche ich ja gar nicht und warum bitte schön schreibe ich extra die Oropax auf die Packliste und dann werden sie daheim gelassen? Also nicht beschweren 😉

Die Nacht endete wie die Nacht davor: das Licht wurde zu unmenschlich früher Zeit zentral angeschaltet und nach und nach kam Leben ins Lager. Hatten sich anfangs noch alle bemüht möglichst leise zu sein, haben das die Meisten dann schon nach 10min wieder vergessen und sich in normaler Lautstärke unterhalten und Sachen gepackt. Aber wenn wir ehrlich sind haben wir uns auch nicht anders verhalten – schon gar nicht als wir mal wieder als die Letzten im Matratzenlager unser Bett versucht haben zu richten und nur mit nach einigen Unterhaltungen eingeschlafen sind. Morgens zählten wir auch an diesem Tag mal wieder zu denjenigen, die es nicht so eilig hatten … der frühe Vogel konnte uns auch heute wieder mal 😉 … Erfahre mehr

Sekunden des Schreckens

Zur Anfahrt unseres Wanderwochenendes (siehe auch „Anfahrt zum Wanderausflug nach Oberstdorf„) in der Nähe von Oberstdorf haben wir uns zunächst bei einem Kollegen in Rheinstetten (Nähe Karlsruhe) getroffen. Diana und ich sind zusammen mit dem Auto angereist. Da Diana leider etwas zu spät losgefahren ist, kamen wir auch etwas verspätet am Treffpunkt an. In der Einfahrt am Treffpunkt ereignete sich ein „Unfall“ den wir beide unterschiedlich erlebt und der uns beide in sehr unterschiedlicher Weise mental mitgenommen und über das gesamte Wochenende beschäftigt hat. Es folgt eine Darstellung der unterschiedlichen Wahrnehmungen dieser Sekunden des Schreckens 😉

Überreste einer toten Weinbergschnecke
Zu sehen sind hier nur noch die Überreste einer todgetrampelten Weinbergschnecke. Zum Leichenschmaus anwesend waren einige Artverwandte ...

 

Meine Version des Tathergangs

Wir sind aus dem Auto ausgestiegen und ich hatte nur noch eines im Sinn: Kaaafffeeeee ! Dementsprechend zielstrebig und blind bin ich in Richtung Klingel gelaufen. Da es zuvor geregnet hat, hat sich auch jede Menge Getier auf dem Gehwegen getummelt – so auch eine Weinbergschnecke. Diese habe ich leider nicht gesehen und bin mit meinen Wanderschuhen (übrigens sehr bequem und trittfest – sehr zu empfehlen) auf sie getreten. Gleichzeitig zum knacken des Hauses hörte ich von hinten den Aufschrei von Diana. Dumm gelaufen … der Kaffee hat aber super geschmeckt 😉

Diana Ihre Version des Tathergangs

Es passierte vor Anselms Haus, kurz nachdem wir mit dem Auto bei ihm in Rheinstetten ankamen. Auf dem Weg zur Haustüre war Tino gerade dabei mir etwas zu erzählen, als ich urplötzlich mit einer dramatischen Szene konfrontiert wurde: Eine Schnecke kreuzte ein bis zwei Meter weiter unseren Weg. Eine Millisekunde später hatte ich mir bereits ausgerechnet, dass Tino mit einem seiner nächsten Schritte genau auf dem unschuldigen und hilflosen Lebewesen landen könnte. Sofort kam der Beschützerinstinkt in mir auf und die Pupillen weiteten sich rapide, während ich all meine Kraft zusammennahm um ihn zu warnen und „Die Schnecke!“ auszurufen – keine Reaktion. Ich rief ein zweites Mal mit ansteigender Lautstärke und höherer Frequenz, aber erst beim dritten Warnruf wurde das akustische Signal von ihm vernommen und Tino drehte sich mit einem „Was?“ fragend zu mir um, jedoch ohne anzuhalten. Doch ehe ich nochmal schreien konnte, war das Desaster bereits mit einem krachenden Geräusch eingetreten und das Haus der Schnecke sowie sie selbst waren mit einem Schritt dem Erdboden gleichgemacht worden. Ich stand kurzzeitig unter Schock und wurde erst durch das schallende Gelächter von Tino wieder zurückgeholt. Unfassbar, wie man ein solches Malheur noch lustig finden kann! Ohnmächtig vor Trauer habe ich dann danach beim Frühstück wieder zum Kaffee gegriffen, obwohl ich mir das eigentlich schon länger abgewöhnt hatte. … Erfahre mehr

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