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Mit einem Bein geht eben nur die halbe Strecke ;)

Heute hat mir leider mein Körper gezeigt, wo meine Grenzen liegen 🙁 Hatte ich mich schon gestern Nachmittag mit Schmerzen über meinem linken Knie gequält, so ging es heute leider damit auch gleich weiter. Glücklicherweise habe ich keine Schmerzen im Knie, sondern unmittelbar darüber – Glück im Unglück ist also, dass ich wenigstens komplett schmerzfrei laufen kann. Leider konnte ich aber mein linkes Bein nicht belasten – dieses Gefühl hielt heute leider an. Die ersten knapp 30 Kilometer ging es mehr oder weniger nur geradeaus und damit war es auch kein großes Problem nur mit dem rechten Bein zu fahren.

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Kurz hinter dem Ort Inca kam aber ein Abzweig zum Kloster Lluc und einer aus der Gruppe hat sich ebenfalls wegen Knieproblemen entschieden hier bereits eine Abkürzung von der Originalstrecke zu nehmen. Kurzentschlossen hatte ich mich ihm dann direkt angeschlossen. Unser Weg führte dann – wie auch schon am Sonntag – zunächst einige Höhenmeter bergauf zur Tankstelle und knapp 1km weiter zum Kloster Lluc. Hier haben wir eine sehr schöne und lange Mittagspause angelegt. Danach stand ein nun mittlerweile schon 2mal gefahrener Rückweg an; teils „wellig“, dann bergab und danach recht lange geradeaus … Bereits gegen 14:30 Uhr waren wir am Hotel. Damit bot sich genug Zeit für eine kleine Shoppingtour und vor allem einen gemütlichen Spaziergang am Strand 🙂

Meine "abgekürzte" Tour - immerhin fast 80km
Meine „abgekürzte“ Tour – immerhin fast 80km
Das Höhenprofil zu meiner "abgekürzten" Tour - am Ende doch knapp 1000 Höhenmeter
Das Höhenprofil zu meiner „abgekürzten“ Tour – am Ende doch knapp 1000 Höhenmeter

Der Großteil der Gruppe fuhr von Inca weiter zum Orient (so nennt sich ein Pass hier auf Mallorca). Kurz dahinter teilte sich die Gruppe erneut – ein Teil trat den Rückweg an und der harte Kern (4 Personen) hat sich noch dem sehr knackigen Anstieg über knapp 14km von Söller zum Puig Major gestellt. Dieser hatte es wohl wirklich in sich.

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Somit hatten wir heute zwischen 0 Kilometer (ja, drei Kollegen hatten heute kompletten Ruhetag) bis zu 165km alles dabei. Bei mir hat es leider nur für knapp 80km / 1000Hm gereicht – im Vergleich zur ersten Etappe fühlte ich mich danach körperlich allerdings noch nicht wirlich völlig am Ende. Das Trainingslager hat also tatsächlich einen positiven Effekt 🙂

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Für morgen steht eine verhältnismäßig einfache Strecke an – ursprünglich war sie als Einstiegstour am Sonntag gedacht. Aufgrund doch recht langer Vorbereitungszeit hatten wir dies allerdings nicht mehr geschafft und nehmen sie morgen noch mal in Angriff. Ich hoffe, dass meine Beine / Knie morgen wieder komplett „einsatzbereit“ sind und ich die Tour von Anfang bis zum Ende komplett mitfahren kann ! Daumen drücken 😉

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