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Perfekter Abschluss in Neuseeland

Ich habe ja schon ein fast schlechtes Gewissen, weil ich soooo lange nichts geschrieben habe. Das lag nicht daran, dass ich nichts erlebt habe … ganz im Gegenteil. Es war einfach zu viel und die Zeit ein paar Zeilen zu schreiben und Fotos zu sortieren gab es leider nicht.

Jetzt wo ich diese Zeilen schreibe, bin ich auch schon nicht mehr in Neuseeland. Das habe ich heute verlassen und bin nach Singapur geflogen. Hier sitze ich nun am Flughafen in einer Bar (mit Live-Musik), wo ich die Nacht verbringen werde. Morgen früh startet dann mein Flieger in Richtung Philippinen. Der Flughafen ist riesig (3 Terminals mit jeweils 3 Ebenen) und echt spitze – hier gibt es einfach alles und die Zeit zu überbrücken fällt nicht schwer:

  • Internetterminals (kostenlos), sehr gute WiFi Verbindung im ganzen Flughafen (kostenlos) und mehrere Arbeitsplätze für Laptop (kostenlos)
  • jede Menge Sitzmöglichkeiten (Stühle, Sofas, Sessel) und Liegestühle bzw. Schlafsessel (kostenlos)
  • kleine Gärten (kostenlos) und sogar ein Schmetterlingshaus (kostenlos)
  • Spielplätze bzw. Spielbereiche (kostenlos)
  • Kinos (kostenlos)
  • Bars (teilweise mit Live-Musik)
  • … natürlich Unmengen an Shopping- und Schlemmermöglichkeiten

Nun aber noch mal zurück nach Neuseeland. Eigentlich wollte ich noch über die wirklich sehr schönen Regionen um Wanaka, Mt. Cook, Lake Tekapo, Queenstown und Milford Sound schreiben. Das wird mir aber heute doch etwas zu viel und ich fange einfach hinten an und hole die anderen irgendwann mal nach (glaube ich 😉 ).

See bei Te Anau
See bei Te Anau ... und bewölktem Himmel

Nachdem ich ja seit meinem Wechsel von der Nord- auf die Südinsel etwas Pech mit dem Wetter hatte, wurde das Wetter ab Wanaka wieder deutlich besser. Ich hatte hier wirklich Glück und und konnte die fantastische Landschaft im Sonnenschein genießen. Leider sollte mich das Glück scheinbar wieder verlassen: ausgerechnet für meine letzten Tage in Queenstown war wieder Regen angesagt. Und ich wollte doch eigentlich noch zum Milford Sound. Das ist ein Fjord an der Westküste. Die Fahrt von Queenstown dorthin dauert ca. 5 Stunden. Man kann Bustouren buchen, die morgens starten, dann hat man eine ca. 2 stündige Bootstour und dann geht es wieder 5 Stunden zurück. Ein sehr anstrengender Tag, aber nach Aussage vieler lohnt es sich wohl. Als ich im i-Site (Touristeninformation) nachfragte, hat man mir mitgeteilt, dass das Wetter zu schlecht sei – auch die Straße war dann am nächsten Tag gesperrt.

Aaaaber, ich hatte Glück. Das Wetter sollte ab Dienstag (mein letzter Tag) besser werden und in Queenstown hatte ich Dominik (kennengelernt im Hostel in Franz Josef) zum dritten Mal getroffen. Er war alleine im Auto unterwegs und wollte Dienstag auch zum Milford Sound … na das passte ja mal wieder. Wir beschlossen also gemeinsam den Ausflug zu machen. Damit wir eine nicht zu lange Anfahrt haben, haben wir trotz meiner nicht mehr zu stonierenden Übernachtung in Queenstown am Montag die ca. 2 stündige Fahrt nach Te Anau angetreten und dort übernachtet. Am Dienstag ging es dann schon 6:30 Uhr los. Immerhin sind es von Te Anau auch noch mal gut 2 bis 2,5 Stunden bis zum Milford Sound und wir hatten die erste Bootstour ab 09:15 Uhr gebucht. Beim Frühstück hatten wir noch eine Französin getroffen, die zum Fjord trempen wollte – die haben wir gleich mitgenommen und starteten unsere Fahrt dorthin.

Tipp: Die ersten Bootstouren am Milford Sound sind günstiger und auch nicht so voll. Wir sind mit Jucy Cruize gefahren. Die haben zwar ein kleineres Boot, aber die Route ist bei allen Anbietern gleich und anstatt 80 NZD haben wir nur 50 NZD bezahlt und Kaffee und Tee war an Board kostenfrei.

Panoramabild vom Milford Sound
Panoramabild vom Milford Sound

Das Wetter war wirklich perfekt. Zwar waren morgens noch ein paar Wolken, aber durch den Regen der Vortage hatte die Wasserfälle verhältnismäßig viel Wasser und der Mix aus Sonne und Wolken war bei dieser Landschaft einfach perfekt. Auf unserer Route hatten wir sogar verdammt viel Glück und ein Schwarm von Delphinen hat uns teilweise begleitet.

Fergeburger in Queenstown
Fergeburger in Queenstown
Nach der Bootstour sind wir noch etwas in der Gegend umher gewandert und haben uns die Zeit mit der ein oder anderen Fotosession in dieser tollen Gegend vertrieben. Vertrieben deswegen, weil leider direkt am Milford Sound keine längeren Touren möglich sind und mein Bus (Dominik fuhr wieder zurück nach Te Anauund ich musste ja nach Queenstown) fuhr erst 15:40 Uhr. Das hat dann aber auch alles noch geklappt und dieser Tag war einfach ein toller Abschluss meines Neuseelandaufenthalts. Abends ging es noch mal zum Fergeburger (man ist der lecker und für die Preisverhältnisse hier auch recht günstig).

Am nächsten Tag dann ab zum Flughafen und dann noch mal eine Nacht in Auckland und noch mal den letzten Abend mit Bekanntschaften aus der ersten Woche feiern. Einfach perfekt !  … und einige Stunden später sitze ich nun hier in Singapur und blicke auf eine sehr schöne Zeit in Neuseeland zurück. Einfacher hätte mein Start wirklich nicht sein können. Was ich allerdings nicht geschafft habe, ist mein Englisch zu verbessern. Es sind einfach viel zu viele Deutsche in Neuseeland unterwegs. Nun muss es eben mit den bisherigen Kenntnissen weiter gehen 😉

Fotos Te Anau und Milford Sound

Weitere Berichte über Neuseeland

 

Kommentare

Schwesterherz & Family
Antworten

Also Jakob liebt die Suche nach der „Puffbohne“ 😉 Nach anfänglicher Skepsis halte ich dieses kleine Plüschobjekt mit Heimatcharakter und Schlaufe zum hinhängen mittlerweile auch als den „perfekten Reisebegleiter“ und Model für deine Fotos.
Wir wünschen dir weiterhin viel Spaß und Erholung auf deinen neuen Reiseetappen. Haben uns sehr gefreut zu skypen!
P.s.: Frohe Ostern!

Tino
Antworten

Hat mich auch sehr gefreut Euch mal wieder „zu sehen“ … auch wenn das Bild von mir irgendwie immer einen lustigen „Hänger“ hatte. Das Modelshooting mit der Puffbohne werde ich noch „perfktionieren“. VG von den heißen Philippinen in das kalte Deutschland 😉

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