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Reisegedanken von Wilhelm Busch

Wilhelm Busch – mir bisher vorwiegend als Autor von dem mir geliebten Geschichten um Max & Moritz bekannt – hat ein paar Zeilen mit viel Wahrheit über die Schnelllebigkeit unseres Lebens geschrieben. Was soll ich hierzu noch viel ergänzen – steht zwar nicht explizit etwas davon gleich eine Weltreise machen zu müssen ;), aber Reisen um den Akku wieder aufzuladen und die Welt um uns herum zu entdecken war scheinbar schon immer eine gute Empfehlung – wie diese Reisegedanken von ihm zeigen:

„Eins, zwei, drei, im Sauseschritt
läuft die Zeit, wir laufen mit.
Schaffen, schuften, werden älter,
träger, müder und auch kälter,
bis auf einmal man erkennt,
daß das Leben geht zu End‘.

Viel zu spät begreifen viele
die versäumten Lebensziele,
Freunde, Schönheit der Natur,
Gesundheit, Reisen und Kultur.
Darum, Mensch, sei zeitig weise!
Höchste Zeit ist’s! Reise, reise!“

(Wilhelm Busch)

Was meinst Du? Doch nicht falsch was er schreibt. Oder?

Wie gesagt, es muss ja nicht gleich wie bei mir ein mehrmontiges Sabbatical und eine Weltreise sein … aber Reisen – und damit meine ich nicht All-Inclusive in irgendwelchen Hotelanlagen – solltest Du möglichst häufiger mal …

 

Weitere Zitate / Aphorismen

 

Kommentare

Beatrice Trisha
Antworten

***Korrektur***

„Einszweidrei, im Sauseschritt
Läuft die Zeit; wir laufen mit.“
(Wilhelm Busch)

„Schaffen, schuften, werden älter, träger, müder und auch kälter. Bis auf einmal man erkennt, dass das Leben geht zu End´. Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist’s! Reise, reise!“
(Hugo Hartung)

MfG

Ihre Beatrice

Beatrice Trisha
Antworten

[1]
„Einszweidrei, im Sauseschritt
Läuft die Zeit; wir laufen mit.“
(Wilhelm Busch)

Einzelnachweis:
Wilhelm Busch: Eine unruhige Nacht. In: Julchen. [zuerst 1877] München: Bassermann 1909, S. 9

[2]
„Schaffen, schuften, werden älter, träger, müder und auch kälter. Bis auf einmal man erkennt, dass das Leben geht zu End´. Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist’s! Reise, reise!“
(Hugo Hartung)

Einzelnachweis:
Ein längeres Gedicht, das von Hugo Hartung bereits Wilhelm Busch zugeschrieben wurde. [Mit Dichtern reisen]: ‚Reise-Winke von Goethe bis Kafka‘. München: Süddeutscher Verlag 1964, S. 69

Alles andere wäre gelogen. 😉

Tino
Antworten

Hallo Beatrice,

das habe ich davon, wenn ich irgendwo im Internet entdeckte Zitate (oder angebliche) nicht prüfe … Danke für die Aufklärung!

LG aus der Ferne
Tino

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