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Super Last Minute – ab zum Flughafen und ich bin dann mal weg

Für Spontanität bin ich eigentlich nicht wirklich bekannt – ich brauche sehr lange um mich für etwas zu entscheiden, erstelle fast immer und für fast alles Vergleichslisten und komme nur sehr langsam voran in meinen Entscheidungsprozessen. Aber manchmal, da geht es auch mal recht schnell 🙂

Der Grund spontan zu verreisen: Regen und grauer Himmel
Ein sehr guter Grund spontan zu verreisen: Regen und grauer Himmel

So geschehen vergangene Woche. Die Idee prodelte schon am Anfang der Woche in mir, aber so richtig wollte ich mich damit nicht auseinander setzen – doch der Drang nach Sonne, Erholung, Abwechslung und das geliebte Reisen wurde unaufhaltsam stärker. Donnerstag war mir dann klar: „ich muss ab in den Urlaub!„. Dank Feiertag am 01. Mai stand ein verlängertes Wochenende vor der Tür und die Wettervorhersage für das Wochenende mit Temperaturen um die 15 Grad und viel Regen bestärkten mich in meinem Entschluss. Da ich Donnerstag beruflich noch in Berlin war, aber auch alles was ich brauchte (und viel mehr) im Koffer dabei hatte, hätte es wegen mir direkt von Berlin aus losgehen können. Nachdem ich einige Zeit im Internet nach Flügen recherchiert und mich entschieden hatte, kam das Erwachen: das Buchen von Flügen über das Internet funktioniert zumindest bei allen von mir probierten Anbietern und Fluggesellschaften nur bis maximal 6 Stunden vor Abflug. Tolles Ding 🙁 … Plan B musste her und der war schnell gefunden – einfach ab zum Flughafen. Aber auch der Plan B klappte leider nicht, da es mittlerweile schon früher Abend war, die Reisebüros am Flughafen kurz vorm Schließen waren (und ich war ja noch nicht dort) und die Auswahl an möglichen Flügen noch an diesem Tag sich immer weiter reduzierte. Scheibenkleister dachte ich und hatte gedanklich meinen Plan wieder gestrichen und mich wie gewohnt in den ICE Sprinter zurück nach Hause gesetzt 🙁 …

Allerdings ging mir die Idee nicht aus dem Kopf. Zu Hause angekommen, packte ich meine kleine Reisetasche mit allem, was man für ein paar Tage Erholung so brauchte und stellte mir den Wecker auf 7 Uhr. Freitag Morgen hieß es dann mit gepackter Reisetasche einfach direkt ab zum Flughafen Frankfurt. Dort angekommen war die Enttäuschung dann allerdings sehr schnell da: Rückfrage bei mehreren Reisebüros und Ticketverkäufern bestätigte die Vermutung: scheinbar JEDER wollte an diesem Wochenende verreisen – Pauschalangebote gab es gleich gar keine mehr und auch Flüge gab es nur noch sehr wenige … von den Preisen möchte ich gar nicht sprechen. Sollte ich nun doch aufgeben? Nein ! … nach einigen Überlegungen hatte ich mich dann entschieden: ich buche einen Flug von Stuttgart nach Antalya und anstatt bis Sonntag bleibe ich bis Dienstag. Da ich Montag und Dienstag keine Kundentermine hatte und mir mein Job die Freiheit von HomeOffice bietet, habe ich einfach wieder mal die Welt als mein Zuhause deklariert und somit mein HomeOffice einfach in den Süden verlegt 🙂

Die Berge im Hintergrund hatte ich erst am Tag 3 richtig erkannt - zuvor lagen sie im Dunst / Nebel
Der Ausblick von meinem Balkon aus – die Berge im Hintergrund hatte ich erst am Tag 3 richtig erkannt; zuvor lagen sie im Dunst / Nebel

Nun hatte ich noch knapp 4 Stunden, bevor mein Flieger in Stuttgart startete. Also wieder ab zum Bahnhof und rein in den ICE. Auf der Zugfahrt habe ich dann mir noch ein schönes Hotel rausgesucht und gebucht … dank Super-Lastminute Angebot durfte es auch etwas Luxus sein. Damit war alles erledigt, was notwendig war. Der Kurzurlaub konnte beginnen 🙂

Die Altstadt von Antalya ist wirklich ein Schmuckstück - ich habe mich sehr wohl gefühlt hier
Die Altstadt von Antalya ist wirklich ein Schmuckstück – ich habe mich sehr wohl gefühlt hier

Meine Erwartungen wurden auch voll erfüllt – mit meinem Hotel und dem nachträglichen Upgrade auf ein Zimmer mit Meerblick und auch der Stadt Antalya hatte ich alles richtig gemacht. Die Altstadt von Antalya ist wirklich eine kleine Perle und erwacht insbesondere in der Nacht zum Leben. Da bei mir neben etwas Abwechslung vom Alltag vor allem Erholung auf dem Programm stand, habe ich viel Zeit im Hotel und am Strand verbracht. Der Strandabschnitt war zwar ein Kiesstrand, aber zum Entspannen völlig ausreichend. Ansonsten bot das Hotel mit einer schönen Poolanlage und Spa-Bereich alles, was man für einen Kurzurlaub brauchte. Auch die Arbeit kam nicht zu kurz und so musste ich am Sonntag und auch am Montag ran. Mit dem Blick auf’s Meer und einer Mittagspause am Pool, lässt es sich aber irgendwie auch sehr entspannt und durchaus produktiv arbeiten 😉

Dienstag ging es dann auch nach einem sehr schönen und umfangreichen Frühstück wieder zurück und am Nachmittag saß ich dann gut erholt und voller Tatendrang wieder im Büro.

Es muss ja nicht unbedingt immer weit weg und teuer sein, aber ein paar Tage aus dem Alltag auszubrechen lohnt sich in jedem Fall !

Reisetipps für Antalya

Da ich mich mehr auf Erholung, als auf eine Erkundungstour der Stadt konzentriert hatte, gibt es nur wenige Tipps, die ich Dir mitgeben kann:

  • die Altstadt von Antalya ist tagsüber und insbesondere auch am Abend / Nacht einen Besuch wert. Man kann hier super gut essen und vor allem am Wochenende auch gute Live-Musik in den unzähligen Bars genießen
  • vom / zum Flughafen in Antalya (Terminal 1 für Inlands- und Terminal 2 für Auslandsflüge) kann man gut mit dem Bus fahren. Die Buslinie 600 fährt alle 30min und man sollte knapp 1h Fahrzeit einplanen. Der Preis ist mit 4,00 Türkische Lira (ca. 1,30 Euro) unschlagbar günstig – für ein Taxi zahlt man umgerechnet bei ca. 20 bis 30 Minuten Fahrt ca. 55 Euro
  • Taxifahren (außer vom / zum Flughafen) sind recht günstig. Für knapp 15 Minuten Fahrt durch die Stadt zahlt man ca. 12 Türkische Lira (ca. 4 Euro).
  • Antalya hat mehrere Strände – wer einen Sandstrand will, der sollte sich eher ein Hotel in den Vororten an der Küste suchen
Hast Du weitere Informationen zu und über Antalya? Dann nur her damit … ich war sicher auch nicht das letzte Mal dort 🙂

Kommentare

Nicole
Antworten

Beeindruckend wie Spontan du sein kannst und wie du dich nie aus der Fassung bringen lässt. Deine Einstellung hätte ich sehr gerne.

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