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Things we learned about Britain

Gastartikel von Marcel

Für alle, die noch nie in Britain unterwegs waren, gibt es ein paar Sachen, die wir doch mal erwähnen müssen.

Zum Einen ist der Bestellvorgang im Restaurant doch recht unterschiedlich zum heimischen Vorgehen. 🙂 An unserem ersten Abend hatten wir unseren Tisch bezogen und freuten uns auf Bier (zum Thema Bier kommen wir später ) und Essen. Nach einer üblichen Wartezeit beschlich uns das Gefühl, dass die Bedienung mithin nicht in Betracht zog, uns nach unseren Wünschen zu fragen. Also beobachten und abwarten.. und siehe da, wie Heinz Sielmann konnten wir durch Beobachtung empirisch belegen, dass der Rest des Pubs zum Abgeben der Bestellung an die Bar geht und auch direkt bezahlt. Gestern fanden wir im Pub dann auch eine Karte, die direkt darauf hinweist.

Das Bier … auf Nachfrage bei einer Fachkundigen (zu erkennen: die Selbe steht hinter der Bar) gibt es Ale, Bitter, Beer und Lager. Hier in der Region trinkt man Ale oder Bitter, welche ohne Kohlensäure einfach am Tresen mit einem Hahn gepumpt werden. Nach Aussage eines mehr oder weniger kundigen Mitreisenden schmecken beide genannten Kunstwerke der Braukunst wie deutsches Bier, dass offen und ungekühlt den ganzen Tag im Vatertagsbollerwagen (soll keine Anspielung auf die Person sein, von der diese Aussage stammt, ist aber etvl. als eine solche zu verstehen) durch die Lande gezogen wurde und aus Verzweiflung und mangels Ersatz doch getrunken wird. Lange Rede kurzer Sinn: abgestanden und warm 😉 .

Lager trinkt hier angeblich offiziell niemand und Beer kann man trinken, muss man aber nicht.

Eine komische Erfindung der Briten sind getrennte warm und kalt Wasserhähne. Dazu fällt selbst mir nichts komisches ein und deswegen lasse ich das mal einfach so stehen. Beim Zähne putzen hat man aber die tolle Auswahl sich die (Achtung Dialekt) Gosch zu verbrennen oder zu verkühlen. Je nach Tageswunsch.

Eine sehr gute Sache ist übrigens, dass in den Bed & Breakfast Zimmern immer ein Tablett mit Tee, Kaffee, Schokolade usw. steht.

Eine weitere Sammlung an Soßen und Essig für die Chips (bei uns Pommes) finden sich im Pub übrigens auf dem Tisch und jedem steht es frei, sich sein Essen so zu verfeinern, wie man es mag. Erstaunlich ist es natürlich, wenn sich jemand ca. 20 Tüten Majo zum Tisch mit nimmt. 😉

Eine Geste, die ich besonders schön finde ist, dass viele Sitzbänke gestiftet werden, um an Personen zu erinnern. Auf unserem Weg befanden sich unter anderem an Plätzen mit besonderen Aussichten eben diese Bänke und ganz nebenbei ist es nach meiner Meinung auch ein Ausdruck dessen, dass man mehr als bei uns Dinge für die Allgemeinheit macht.

So … dann mal schauen was mir in den nächsten Tagen noch auffällt – wir werden Cornwall weiter mit offenen Augen erkunden …

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