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Paketversand von Nepal nach Deutschland – ein Erlebnis für sich

Wer ein Paket aus Nepal nach Deutschland verschicken möchte, der hat zwar grundsätzlich die Möglichkeit … dennoch war das zumindest bei mir nicht ganz so einfach. Will man nämlich über die (staatliche) Post ein Paket versenden, so geht das nicht von überall … oder um genauer zu sein es ging nicht aus dem Touristenort Pokhara und auch nicht aus Patan oder anderen Orten – es ging nur von der Hauptpost in Kathmandu. Die tatsächlich offizielle Begründung dafür ist, dass man kein Personal (???) dafür hat.

Neben der Post gibt es aber auch die Möglichkeit, vor allem vom Touristenviertel Thamel in Kathmandu oder auch in Pokhara, in einen der vielen kleinen Annahmestellen über private Dienstleister wie DHL, Fedex, UPS, GLS usw. seine Pakete zu versenden. Mir waren diese Annahmestellen jedoch etwas suspekt und ich fand die Preise mit 7.000 NPR (ca. 56 EUR; GLS) bis 17.000 NPR (ca. 135 EUR; DHL) recht teuer. … Erfahre mehr

Kaffee und schlaflose Nacht in Singapur

Bisher ist mir auf meiner Reise glücklicherweise noch nichts passiert, was bleibende Schäden hinterlassen oder mich vor unlösbare Probleme gestellt hat. Jedoch lief auch nicht immer alles so, wie ich mir das vorgestellt habe. So beispielsweise auch mein Flug von Neuseeland nach Singapur und auch mein Aufenthalt am Flughafen Singapur. In Singapur hatte ich ein Stopover auf dem Weg auf die Philippinen und hatte etwas mehr als 10 Stunden in der Nacht hier zu überbrücken …

Kaffee im Flugzeug

Für meinen Flug von Neuseeland (genauer von Auckland aus) hatte ich JETSTAR Airlines gebucht. Dies ist eine Billigfluggesellschaft von der ich allerdings in den wenigen Gesprächen die ich bis dahin geführt hatte nichts Schlechtes hörte. Die Buchung im Internet war allerdings mal wieder typisch für diese Gesellschaften: man startet bei einem recht günstigen Preis und nach und nach kommt die ein oder andere Gebühr hinzu (Spitzenreiter dabei bisher war jedoch eine andere Airline bei der noch ein „Webmaster Fee“ und ein „Payment Fee“ hinzu kam). Und die Taktik geht meist auf: nachdem man alle Daten eingegeben hat, ist man häufig so genervt, dass man dennoch bucht bevor man bei einer anderen Billigairline wieder den ganzen Prozess durchläuft. … Erfahre mehr

the hobbiton … oder wie es bei uns heißt: Das Auenland

Richtig gelesen, ich habe mich heute in das aus „Der Herr der Ringe“ bekannte Auenland begeben und wollte Bilbo und seine Freunde besuchen. Der Besuch hier war sehr spontan. Ich bin heute morgen aus Whitianga mit dem Bus zunächst wieder zurück nach Thames gefahren, dort musste ich umstiegen (der Bus hat zum Glück auf uns gewartet – hatten nämlich Verspätung) und dann ging es von dort nach Morrinsville – hier waren 11min Umsteigzeit für den nächsten Bus nach Rotorua. Hier kamen wir jedoch mit ein paar Minuten Verspätung in diesem sehr verschlafenen Nest an. Glücklicherweise wartete an der Bushaltestelle noch eine Frau, die ich um Beaufsichtigung meines Rucksacks gebeten habe – ich musste nämlich dringend mal auf’s stille Örtchen … immerhin war ich ja nun schon seit knapp 3h unterwegs und hatte vor der Fahrt noch die restliche Milch (die zu teuer hier ist, um sie einfach weg zu kippen) getrunken. Als ich wieder kam war mein Rucksack noch da, die Frau aber gerade am gehen – nun gut, dachte ich mir … Hauptsache der Rucksack ist da. Der Bus ließ allerdings auf sich warten, was mich natürlich zunehmend beunruhigte: war er etwa in den 3min da gewesen, als ich auf der Toilette war? Die Frage konnte mir niemand mehr beantworten, denn es gab hier niemanden mehr. Also wartete ich … nach 30min habe ich dann doch mal die Hotline angerufen und erfahren, dass der Bus 30min Verspätung hat … und dann kam er auch (schon) um die Ecke. Nun fragte ich den nicht wirklich gut gelaunten Fahrer, ob der Bus auf der Fahrt nach Rotorua auch in Matamata hält. Denn wie ich erfahren hatte, konnte man hier das Filmset vom Auenland aus  der Trilogie „Der Herr der Ringe“ besuchen – und wenn ich schon mal da bin, dann wollte ich es mir auch angucken. Das konnte (oder wollte?) er mir nicht sagen. Immerhin habe ich ja einen Flexipass und man kann angeblich (ist wohl nämlich nicht so) auf der Strecke aussteigen und in den nächsten Bus wieder einsteigen. Auf der Fahrt habe ich noch überlegt und dachte mir, notfalls fahre ich eben per Anhalter. Also angekommen in Matamata und raus aus dem Bus. Hier zeigte die Touristeninfo schon deutlich was hier die Hauptattraktion in Ort ist.

Touristeninformation in Matamata
Touristeninformation in Matamata - klar, was hier die Hauptattraktion ist

 

Rein in die Touristeninfo kam ich erst mal wieder auf dem Boden der Tatsachen an: ich bin in Neuseeland und hier kostet alles etwas – und das nicht zu wenig. Für den 90 minütigen Rundgang wollten sie ca. 50,- € haben. Nun bin ich einmal ausgestiegen – also buche ich es auch. Dann fragte ich nach dem letzten Bus nach Rotorua: der fährt 16:10 Uhr … das sind 4 Stunden und sollte also klappen. Allerdings musste ich die Fahrt dorthin erneut buchen, denn einfach aussteigen und wieder einsteigen ist nicht möglich. Das hätte ich mir mindestens 2 Stunden vorher überlegen sollen. Nun gut, was soll’s …

Die Fahrt mit dem Bus zur Schaffarm (das ist das Auenland eigentlich) erinnerte nur in wenigen Ansätzen an den Film – die Hügel waren da, aber die grünen Wiesen fehlten eindeutig. Es hat nämlich seit Monaten hier nicht mehr richtig geregnet und deswegen stehen die Schafe leider nicht auf dem saftigen Grün, sondern auf ausgetrockneten Feldern.

Schaffarm Hobbiton
Das saftige Grün vermissen die Schafe auf diesen Weiden sicher auch

 

Aber der Bauer hat damit sicher schon einiges an Geld verdient und bei täglich alle 30 Minuten eine Tour und die sind scheinbar alle gut besetzt muss er sich auch in Zukunft keine Sorgen machen. … Erfahre mehr

33 Fotos – perfekt zum richtigen Zeitpunkt

Im Blog „Bored Pandas“ hat Lina 33 Fotos zusammen getragen, die einfach absolut perfekt zum richtigen Zeitpunkt gemacht wurden (quasi perfect timing). Mein persönlicher Favorit – aufgrund ausgedehnter Schadenfreude meinerseits – ist gleich das zweite Bild mit dem typischen Touristen im Vordergrund und im Hintergrund der Fahrradfahrer, der vor die Laterne fährt … ich hoffe er hat sich nicht weh getan – aber das Foto war es sicher wert 😉 Aber auch die anderen sind in jedem Fall sehenswert und eine gute Aufmunterung.

Die gesamte Sammlung an Fotos ist unter http://www.boredpanda.com/perfectly-timed-photos/ zu finden.

Where the Hell is Matt?

Sehr schönes Video von Matt, der 2003 seinen Job in Brisbane (Australien) gekündigt hat und seit dem quer durch die Welt reist. Anstatt langweilige Fotos zu machen, hat er begonnen an den Plätzen mal alleine und mal mit Zuschauern zu tanzen. Das hat er in dieses beeindruckende Video gepackt. In 2006 wurde ihm wegen seinem Tanzvideo sogar seine 6 monatige Reise durch 39 Länder bezahlt … „bezahltes“ Reisen, nicht schlecht !

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