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Himalaya-Wanderung zum Annapurna Base Camp in Nepal im Dauerregen (Teil 2/3)

Happy Birthday auf über 2300Hm (Tag 4)

… von Chuile nach Sinuwa

Wir hatten auch ein Geburtstagskind auf der Wanderung: Uriel hatte am Tag 5 Geburtstag
Wir hatten auch ein Geburtstagskind auf der Wanderung: Uriel hatte am Tag 5 Geburtstag

Tag in Stichpunkten:

  • Geburtstag von Uriel
  • ganzen Tag Regen
  • Mittagessen in Chamrong (sehr günstig und lecker: Panorama View)
  • einen Teil der Sachen in Chamrong hinterlassen (was die nächsten 4 Tage nicht benötigt wird)
  • unendlich viele Stufen von Chamrong nach Sinuwa (zunächst 30min abwärts und dann laaaange aufwärts)
  • erschöpft das Gästehaus erreicht
  • Uriell mit Geburtstagkuchen und „Zum Geburtstag viel Glück“ überrascht

Heute war ein besonderer Tag – zumindest für Uriel … es war sein Geburtstag. Da wir wie immer mal zeitlich morgens etwas zu spät dran waren, wurde morgens „kurz“ gratuliert, gefrühstückt und dann ging es auch schon los. Leider dieses Mal wieder im (leichten) Regen. Von der Hütte ging es zunächst recht steil bergab zum Fluss um von dort – wie sollte es auch anders sein – wieder steil hinauf zu steigen. Genannt wurde es das ganze vom Guide natürlich wieder als „nepali-flat“. Durch den leichten Regen, Temperaturen um die 20 Grad und das auf und ab war die Wahl der Kleidung wieder mal schwierig. Regenjacke an – Regenjacke aus – Regenjacke an – usw. … das hielt leider den ganzen Tag an 🙁 … Erfahre mehr

Himalaya-Wanderung zum Annapurna Base Camp in Nepal im Dauerregen (Teil 1/3)

Es hat lange gedauert, aber ich habe es nicht vergessen: den Beitrag über die Wanderung zum Annapurna Base Camp (Nepal; Himalaya) … da es doch recht viel ist, gibt es die Beiträge etappenweise 😉
Hier zunächst die Anfahrt zum Ausgangspunkt Pokhara und die ersten drei Tage unserer Himalaya-Wanderung.

Was sicher fast jeder Reisende der nach Nepal kommt macht ist eine Wanderung im Himalaya-Gebirge. Auch für mich stand fest, dass ich eine solche Trekkingtour machen möchte. Hier hat man nun aber die Qual der Wahl – es gibt die unterschiedlichsten Angebote für die unterschiedlichsten Regionen und Wanderrouten. Da ich im Juni unterwegs war und der Juni – neben Juli und August – aufgrund des Sommermonsums, und damit verbunden starken Regenfällen, zu den denkbar ungünstigsten Monaten für eine Wanderung zählt, schränkte sich die Auswahl der möglichen Gebiete schon etwas ein. Nach einigen Recherchen im Internet und Rückfragen bei Reiseveranstaltern standen somit für mich zu Auswahl:

  1. ca. 8 bis 12 tägige Trekkingtour zum Annapurna Base Camp
  2. ca. 21 bis 24 tägige Upper Mustang Trekking Tour

Für die Upper Mustang Trekking-Tour sprach ganz klar die Tatsache, dass es in einem nicht so überlaufenen Gebiet von Nepal war und trotz Sommermonsum es hier trocken und die Sichtverhältnisse gut sein sollen. Wie aber schon der Titel meines Beitrags verrät: ich habe mich für die Wanderung zum Annapurna Base Camp entschieden. Der Hauptgrund war, dass ich dafür bereits Kontakt zu vier weiteren Reisenden in Kathmandu aufgenommen hatte, die diese Tour ebenfalls machen wollten. Für die zweite Tour gab es leider keine Gruppe und ich hätte sie als Privat-Tour buchen müssen. Das wäre nicht nur um einiges teurer, auch konnte ich mir etwas mehr als 20 Tage alleine mit einem mir unbekannten Guide absolut nicht vorstellen. Also Zeit und Geld gespart und mich auch mit für die Wanderung zum Annapurna Base Camp entschieden.

Panorama über die Berge der Annapurna Region im Himalaya (Nepal) von Aussichtspunkt Poon Hill ... leider größtenteils von Wolken bedeckt.
Panorama über die Berge der Annapurna Region im Himalaya (Nepal) von Aussichtspunkt Poon Hill … leider größtenteils von Wolken bedeckt.

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Welcher Ausblick erwartet Euch morgen?

Das nur mal als erster kleiner Eindruck von der Insel Aka, einer der 22 Inseln der Inselgruppe Kerama knapp 30 Kilometer südwestlich von der Okinawa Insel, auf der ich mich zur Zeit befinde. Lange musste ich aufgrund eines Taifun und damit verbunden dem eingestellten Fährbetrieb darauf warten. Seit gestern bin ich nun auf der Insel und habe vor Begeisterung (Wetter, Landschaft, Gästehaus) gleich mal um eine Nacht verlängert. Einen Bericht mit mehr Fotos / Video gibt es dann in den kommenden Tagen … wenn ich meine Erholungsphase beendet habe 😉

„Spontan“ kam dann doch alles ganz anders

Ach war ich die Tage stolz auf mich … eine Spontanität, die ich mir selbst nicht zugetraut hätte: einfach mal so mitten in der Nacht einen Flug für den kommenden Tag gebucht. Aber diese Spontanität hatte zwei treibende Gründe: (1.) Lust auf Erholung und Ruhe und (2.) ein unschlagbarer Flugpreis.

Abflug von Osaka
Abflug von Osaka

Nachdem ich die letzten zwei Monate fast ausschließlich in Städten (Kathmandu -> Singapur -> Hong Kong -> Macau -> Shanghai -> Tokio -> Kyoto -> Osaka und Kobe ; Ausnahmen waren kurze Ausflüge nach Lamma Island und Mt. Fuji)  verbracht hatte, wollte ich einfach mal raus, Natur genießen und abschalten. Im konkreten Fall wollte ich zwei bis drei Tage auf einer der tropischen Inseln Japans – mehrere Kilometer südlich von der Hauptinsel – entspannen. Ich musste auch nicht lange überlegen, ob ich den Flug buche oder nicht – für knapp 40,- € (einfache Strecke von Osaka nach Naha) mal schnell auf eine tropische Insel. Wer würde dazu schon nein sagen 😉

Abflug von Osaka
Abflug von Osaka

Zunächst verlief auch alles super. Der Flug (mit Jetstar) klappte reibungslos und nach knapp 2 Stunden war ich in Naha; der größten Stadt auf Okinawa. Auf dem Flug habe ich das gesehen, was ich die nächsten Tage genießen wollte: fantastische Inseln mit traumhaften Stränden und türkisblauen Wasser. 😀

ups, was macht der Regenbogen hier in den Wolken - der erste Vorbote auf schlechtes Wetter?
ups, was macht der Regenbogen hier in den Wolken – der erste Vorbote auf schlechtes Wetter?

Für die ersten beiden Nächste hatte ich mich in einem Hostel einquartiert. Warum zwei Nächte? Gute und berechtigte Frage. Wollte ich doch eigentlich keine Stadtbesichtigung machen und auf eine der kleineren Inseln weiter reisen. Der Hauptgrund war einfach, dass ich am Abend in Osaka einfach zu müde war mir Gedanken über das genaue Endziel zu machen und außerdem die Hauptreisewoche hier in Japan war, d.h. die Auswahl etwas eingeschränkt war. So hatte ich mich dann auch an meinem Tag in Naha eher mit diversen Internetrecherchen beschäftigt und mich dann auch letztendlich entschieden: es sollte auf eine der Kerama Inseln (mehr als 15 größere und kleinere Inseln; u.a. Zamami, Aka und Tokashiki) gehen – wohin genau wollte ich dann am Anreisetag festlegen. Da die erste Fähre 10 Uhr von Naha aus in Richtung Zamami startet und etwas mehr als 1 Stunde benötigt, wäre also genügend Zeit. Ein Großteil meines Gepäcks kann ich im Hostel in Naha lagern … das macht es zudem um einiges einfacher. … Erfahre mehr

Neue Reisekamera und erste Versuche im schönen Kyoto

Es war schon längst überfällig – aber erst am Sonntag hatte ich es in die Tat umgesetzt: eine neue Reisekamara (meint eine neue Digitalkamera für meine Reise 😉 )

Hinweis: Wer in Japan steuerfrei einkaufen möchte,
der sollte seinen Reisepass nicht vergessen.
Diesen vorgelegt bekommt man in vielen Geschäften
bei Waren über 10.000 JPY (ca. 78 €) die Steuer
direkt abgezogen (zahlt also gleich weniger).
Dafür bekommt man in seinen Reisepass einen
Beleg geheftet, der bei der Ausreise dann einge-
sammelt wird. Einfach, oder?

Warum war es überfällig? Ganz einfach und das hat der ein oder andere ja auch schon gesehen: auf vielen Fotos sind Punkte zu sehen. Es hat mich einfach zu viel Zeit gekostet dies nachträglich zu bearbeiten. Ursache waren zum einen diverse Schmutzartikel unter der Linse (ja ich weiß, die kann man entfernen), aber leider auch Kratzer auf der Linse. Deswegen habe ich meine alte und sehr geliebte Panasonic Lumix TZ10 gegen eine neue Canon PowerShot SX280SH (Link zu Amazon) eingetauscht. Ich habe lange überlegt, ob ich nicht doch zu einer größeren Systemkamera mit austauschbaren Objektiv wechseln sollte – aber aufgrund der Bequemlichkeit und der Tatsache, dass ich mich schon ein paar Jahre kenne und die Kamera dann eher daheim bleiben würde, habe ich mich für die leichtere und kleinere Kompaktkamera entschieden. Die Auswahl war auch gar nicht so einfach, da nämlich in Japan Panasonic und Sony ihre Modelle ohne englische (geschweige deutsche) Sprache anbieten. Und wenn doch, dann sind es Export-Modelle, die im Preis höher liegen als bei uns daheim. Alle anderen großen Hersteller bieten englische Menüs an.

Bin ich vorgestern noch mit zwei Kameras in Kyoto herum gelaufen, so habe ich mich gestern ganz und gar auf meine neue Errungenschaft konzentriert und am Abend dann auch mal die Ergebnisse gesichtet. Was soll ich sagen – es haut mich nicht vom Hocker, aber ich bin durchaus zufrieden. Ich werde zwar in den kommenden Tagen es noch etwas genauer testen und auch mal meine Pro und Contra Liste hier präsentieren, aber bisher ist mein Fazit sehr positiv. Die Canon PowerShot SX280SH (Link zu Amazon) ist klein, handlich und hat alle Funktionalitäten, die eine Reisekamera für mich benötigt (insbesondere Schnelligkeit für Schnappschüsse, gute Qualität der Bilder, GPS). Der Hauptkritikpunkt ist bisher lediglich die umständliche WLAN-Anbindung und Probleme beim Kopieren der Fotos, Videos und GPS-Logdateien über die Kamera auf mein MacBook Air … aber das kann auch ein Bedienfehler meinerseits sein 😉 … ich werde das die kommenden Tage lieber noch mal testen. Habe auch soeben erst die Bedienungsanleitung in deutsch mal herunter geladen – im Lieferumfang war diese leider nur in japanisch, chinesisch und koreanisch enthalten und kleine Schwierigkeiten beim Verständnis hatte ich dabei schon 😉

Verdammt großer Pluspunkt ist aber der Modus „Hybrid Auto„. Konnte ich mir gestern zunächst überhaupt nichts darunter vorstellen, so war ich am Abend doch überrascht, als ich auf einmal ein Video hatte. Denn diese tolle Funktion erstellt so eine Art Videotagebuch mit jedem Foto. Auszug aus dem Handbuch: „Sie können einen kurzen Film über einen Tag (Filmtagebuch) erstellen. Wenn Sie fotografieren, wird die Kamera automatisch einen Film der Szene unmittelbar vor jedem Aufnehmen eines Fotos aufzeichnen.“ … nur habe ich das auch eben erst nachgelesen. Gestern hatte ich nämlich bewusst mal diese Funktion über den Tag genutzt, jedoch gedacht die Videosequenzen werden kurz nach dem geschossenen Foto gemacht – aber nein, kurz davor. Nun weiß ich aber auch das und werde die nächsten Videotagebücher etwas besser führen. Hier nun aber das Ergebnis des heutigen Tages:

… dafür, dass die Zusatzarbeit quasi 0 beträgt, ist das Ergebnis doch schon mal ganz gut. Oder? … Erfahre mehr

Sonnenaufgang am Mt. Fuji – mein Geburtstag einmal anders

Nach mehreren Tagen Tokio musste ich auch mal raus. Die letzten Tage bin ich mit einem ehemaligen Arbeitskollegen gereist (Hong Kong, Shanghai und Tokio) – er ist am Donnerstag dann mit dem Shinkansen (der schnellere ICE in Japan 😉 ) nach Osaka und von dort aus heim. Osaka will ich zwar auch noch besuchen, aber das war mir aktuell zu früh. Da am Donnerstag auch mein Geburtstag war, wollte ich den Tag nicht mit Fahrerei oder Stadtbummel verbringen – ich habe mich dann für eine zweitägigen Ausflug zum Wahrzeichen von Japan, den heiligen Mt. Fuji, entschieden. Sonnenunter- als auch Sonnenaufgang sollen unbeschreiblich schön sein.

Einen Ausflug dahin plant wohl jeder Japan-Besucher. Doch steht auch jeder vor den gleichen Fragen wie ich: Welche Routen gibt es? Wie komme ich hin? Wann ist es geschickt oder ungeschickt den Aufstieg zu wagen? Macht man das an einem Tag oder übernachtet man?

Für viele ein Tag wie jeder andere - für mich aber mein Geburtstag
Für viele ein Tag wie jeder andere – für mich aber mein Geburtstag

Den Mt. Fuji kann man auf vier unterschiedlichen Routen besteigen:

  1. Yoshida … der wohl bekannteste und such meist benutzte Weg, da sehr leicht von Tokio aus zu erreichen
  2. Fujinomiya … die kürzeste Tour, da man in weenier ale 4,5 Stunden oven its; Grund dafür: man starter bereits auf 2.400m
  3. Subashiri
  4. Gotemba … mit mehr ale 6 Stunden der längste Aufstieg; Grund dafür: man startet bei 1.440m

Abhängig von der Route die man wählt und von wo aus man startet, stehen verschiedene Verkehrsmittel zur Anfahrt zu Verfügung: Zug, Bus, Auto oder eine Kombination dieser Verkehrsmittel. Von Tokio aus ist das theoretisch als ein Tagesausflug machbar. Wer jedoch wie ich den Sonnenuntergang und den Sonneaufgang genießen möchte, kommt um eine Übernachtung nicht herum. Ob man dies in der Hütte oder bei knapp 6 Grad (im Sommer) außerhalb macht, bleibt jedem selbst überlassen.

Tourist Information Center(TIC), JNTO
Shin-Tokyo Gebäude (Erdgeschoss),
3-3-1, Marunouchi,Chiyoda-ku, Tokyo 100-0005
5 min. von der Yurakucho Station
TEL: (03) 3201-3331
Öffnungszeiten: 9:00 – 17:00 Uhr
URL: http://www.jnto.go.jp

Hilfreiche Informationen habe ich in Tokio in den Touristenbüros (besonders zu empfehlen eines in der Nähe der Tokio Station; hier hat man auch im Obergeschoss kostenloses WiFi/WLAN und bekommt einen Begrüßungstee) erhalten oder mir im Internet zusammen gesucht; hier insebesondere von Gary J. Wolff (in Englisch) seinen Blog.

Ich habe mich für die einfachste Variante entschieden: Fahrt mit dem Bus von Tokio aus und Aufstieg über den Yoshida Weg. Der Bus fährt täglich alle 60 Minuten (Start: 07:40 Uhr) in der Nähe der Shinjuku Station (in einer Seitenstraße wo auch ein großer Elektronikmarkt ist – hier kann man auch die Tickets kaufen; Link zu Google-Maps) und kostet für den einfachen Weg 2.600 JPY (Stand August 2013). Eine Buchung im Voraus ist zu empfehlen – wenn man nicht am Wochenende reist reicht der Vortag. Ebenso die Übernachtung; es gibt sehr viele Übernachtungsmöglichkeiten und eine Reservierung im Voraus wird empfohlen. Reist man jedoch alleine und nicht gerade am Wochenende, findet man auch problemlos vor Ort eine Möglichkeit zum Nächtigen. … Erfahre mehr

Paketversand von Nepal nach Deutschland – ein Erlebnis für sich

Wer ein Paket aus Nepal nach Deutschland verschicken möchte, der hat zwar grundsätzlich die Möglichkeit … dennoch war das zumindest bei mir nicht ganz so einfach. Will man nämlich über die (staatliche) Post ein Paket versenden, so geht das nicht von überall … oder um genauer zu sein es ging nicht aus dem Touristenort Pokhara und auch nicht aus Patan oder anderen Orten – es ging nur von der Hauptpost in Kathmandu. Die tatsächlich offizielle Begründung dafür ist, dass man kein Personal (???) dafür hat.

Neben der Post gibt es aber auch die Möglichkeit, vor allem vom Touristenviertel Thamel in Kathmandu oder auch in Pokhara, in einen der vielen kleinen Annahmestellen über private Dienstleister wie DHL, Fedex, UPS, GLS usw. seine Pakete zu versenden. Mir waren diese Annahmestellen jedoch etwas suspekt und ich fand die Preise mit 7.000 NPR (ca. 56 EUR; GLS) bis 17.000 NPR (ca. 135 EUR; DHL) recht teuer. … Erfahre mehr

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