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Sabbatical und Weltreise – ein ganz besonderes Jahr für mich

Ich kann es selbst schon kaum mehr sehen und lesen – überall trifft man auf Jahresrückblicke. Und dennoch kann ich es selbst nicht lassen einen solchen zu wagen. Sorry! Warum? Ganz einfach weil dieses Jahr für mich eben ganz besonders war. Ich hatte die Möglichkeit ein Sabbatical (quasi eine Auszeit von meinem Job) zu nehmen und im Februar 2013 startete dann auch meine Weltreise (welche sich 2014 nun leider dem Ende neigt). Mit einem kleinen Weihnachtsvideo habe ich mich bereits für die Unterstützung bei meiner Familie bedankt. Ich möchte aber auch Dir mit diesem kleinen Jahrsrückblick-Video DANKE sagen. Auch wenn ich alleine gereist bin, so war ich nie wirklich alleine unterwegs und habe viele neue Freunde weltweit gefunden. Ohne die Unterstützung derer und das Wissen um die Lieben daheim wäre ich sicher nicht so glücklich nun schon mehr als 10 Monate unterwegs. … Erfahre mehr

Singapur, so wie ich es erleben durfte

Auf den Besuch in Singapur hatte ich mich sehr gefreut – hatte ich doch viel Gutes über diese Stadt gelesen und vor allem auch von anderen Reisenden gehört. Es war also ein unbedingtes Must-See auf meiner Liste. Jedoch wurde mir spätestens nach dem zweiten Tag klar: es ist eine Großstadt – nicht mehr und nicht weniger. Meine Eindrücke von Singapur waren ja nun seit dem ersten Tag sehr gemischt (siehe auch „Singapur – Du gefällst mir (nicht)„). Das Bild hat sich auch leider nach mehr als einer Woche hier nicht grundlegend in die eine oder andere Richtung geändert. Was es aber zu einem besonderen Aufenthalt für mich machte, waren die Erkundungen der Stadt zusammen mit Freunden …

Nette Wohnung in der ich wohnen durfte - nicht ganz mein Geschmack, aber auf jeden Fall mit Liebe zum Detail und eigenen Stil eingerichtet - ich habe mich wohl gefühlt.
Nette Wohnung in der ich wohnen durfte – nicht ganz mein Geschmack, aber auf jeden Fall mit Liebe zum Detail und eigenen Stil eingerichtet – ich habe mich wohl gefühlt.

Die ersten zwei Tage hatte ich in einem sehr schönen Hostel in Chinatown von Singapur verbracht. Da es mir jedoch irgendwie an Platz und Ruhe fehlte, hatte ich über eine Internetplattform für die darauffolgenden 4 Nächte ein Appartement von einer Privatperson gebucht. Wie sich im Laufe der Absprachen herausstellte, war es ein Deutscher, er seine Wohnung zwischenzeitlich vermietet und bei seiner Freundin am anderen Ende von Singapur Unterschlupf findet. Das war mit 90 SGD (ca. 54 EUR) im Vergleich zu 50 SGD (ca. 30 EUR) fast doppelt so teuer, aber ich brauchte einfach etwas Ruhe und Abstand und wollte vieles Liegengebliebene erledigen.

Die Wohnung war tatsächlich auch sehr schön und ich habe mich wohl gefühlt. Jedoch standen dem stylischen Wohnzimmer alle anderen Räume in der Wohnung etwas hinten dran und eine ordentliche Bodenreinigung zuvor hätte definitiv auch nicht geschadet – aber wollen wir nach mehr als 4 Wochen Nepal mal nicht kleinlich sein 😉 … und außerdem war der Vermieter verdammt freundlich und entgegenkommend.

Meine Aktivitäten in Singapur haben sich auch stark in Grenzen gehalten – irgendwie war ich „reisemüde“ und beschloss mich nicht mit zu vielen touristischen Attraktionen zu beschäftigen. Außerdem gab mir die Stadt ja gleich zu Beginn das Gefühl dreckig und ungepflegt zu sein und so habe ich mich dem Konsumverhalten der Einheimischen und sonstigen Touristen hingegeben und war tatsächlich stundenlang shoppen … das war zwar auch anstrengend, aber auch wieder erholsam weil man einfach vor sich hinschlenderte. Letztendlich habe ich einen Großteil meiner Kleidung neu eingekauft in die alten entsorgt – preislich geschickter wäre dies hier in Hong Kong (wo ich seit einigen Tagen bin) gewesen 🙁
Neben Shopping stand auf meiner Liste noch

  1. Zoo … soll zu einer der schönsten auf der Welt zählen
  2. Night Safari … einmalig auf der Welt
  3. Birds Park … wohl auch sehr schön
  4. Sentosa … eine Vergnügungsinsel inkl. den Universal Studios Singapore
  5. Chinatown … schönes Stadtviertel
  6. Little India … schönes Stadtviertel
  7. Besuch einer der mir über Couchsurfing empfohlenen Strände
  8. WonderFull Lichtshow … Lichtershow vor dem Marina Bay Sands und der Skyline von Singapur; kostenfrei und täglich 20:00 Uhr, 21:30 Uhr und FR/SA auch 23:00 Uhr

Davon gemacht habe ich die Night-Safari, Sentosa, Chinatown, Little India und habe mir die Lichtershow angesehen. Aber das Ganze mal von vorn. … Erfahre mehr

Ein Tag Luxus im Marina Bay Sands; Singapur

Das Marina Bay Sands ist mehr als „nur“ ein Hotel – es ist ein beeindruckender Komplex in der Marina Bay in Singapur, welches im Jahr 2010 erbaut wurde. Neben dem Hotel gehört auch ein Casino, ein Konferenz- und Ausstellungszentrum, ein Einkaufszentrum, ein Kunst- und Wissenschaftsmuseum, diverse Restaurants- und Cafés, Bars und Nachtclubs, zwei Theatersäle und sogar zwei schwimmende Pavillongs, wovon der eine derzeit ein Nachtclub beherbergt und der andere die Heimat einer Luxus-Designermarke ist.

Zudem ist das Marina Bay Sands ein Touristenmagnet und somit auch für mich natürlich interessant gewesen. Tausende strömen hier her und machen Fotos vom Gebäude und viele kaufen sich auch ein Ticket für das Skydeck um vom Hoteldach aus beeindruckende Fotos von der Skyline zu machen. Aber ich brauchte mehr als viele der Touristen hier – ich musste zur Erfüllung meiner Aufgabe (siehe „Aufgaben für die Weltreise„) auch ein Foto im Infinity-Pool auf dem Hoteldach machen. Das ist leider nur als Hotelgast möglich und so habe ich mich nach langen hin und her dafür entschieden eine Nacht in einem Premier Room mit Stadtblick zu buchen. Wer mich kennt weiß genau, dass ich dies eigentlich für unnötig halte … aber warum es sich nicht auch mal gut gehen lassen und den Luxus genießen.

Panoramabild von Singapur mit dem Marina Bay Sands, dem ArtScience Museum und den Finanztürmen
Panoramabild von Singapur mit dem Marina Bay Sands, dem ArtScience Museum und den Finanztürmen

Am Dienstag dieser Woche war es dann so weit. Check-In ist leider erst 15 Uhr und somit musste ich mich etwas gedulden um in eine andere Welt einzutauchen. Schon allein die Empfangshalle war beeindruckend. Damit die Wartezeit nicht zu langweilig wird, spielten 3 hübsche Damen auf Ihren klassischen Instrumenten leicht verdauliche Musik. Die Rezeption war stark frequentiert, weil natürlich jeder direkt 15 Uhr ins Hotel wollte. Warum auch immer, wurde ich dann aus der wartenden Menge heraus geholt und in die VIP-Lounge geführt (man hatte vermutlich Mitleid mit meinem schwer aussehenden Rucksack auf meinem Rücken). Hier bekam ich auch noch eine Flasche Wasser und recht zugüg wurde mir die Hotelkarte ausgehändigt und dann kam die Frage: wie viele Karten benötigen Sie für den Pool? Wie bitte – es gibt doch mehr als nur eine pro Gast? … hatte ich mir so gedacht. Hatte ich zuvor doch extra nachgefragt und die Aussage war ganz klar nein. Ich hatte 3 extra Karten für Freunde aus Singapur noch mir geben lassen. Für alle die auch mal in den Pool wollen und sich eine Nacht nicht leisten können oder wollen: fragt einfach andere Hotelgäste, ob sie Euch nicht einen Pass besorgen oder geht zur Rezeption und denkt Euch irgendeine Zimmernummer aus und lasst sie Euch geben. 😉 … Erfahre mehr

Singapur, Du gefällst mir (nicht)

Gestern ging es für mich von Kathmandu nach Singapur. Der Flug sollte inklusive einem kurzen Zwischenstopp in Bangkok knapp 7 Stunden dauern. Jedoch kam es etwas anders als geplant. Anstatt gegen 23 Uhr Ortszeit sind wir erst gegen 2 Uhr Ortszeit angekommen. Grund hierfür war eine technische Störung am Flugzeug … glücklicherweise haben sie das vor dem Start noch bemerkt 😉 So rollten wir erst zur Startbahn in Bangkok, standen dann fast 2h dort und dann ging es wieder zurück in Flughafengebäude. Danach ging es (ohne Probleme) mit einem anderen Flugzeug weiter … auch das muss man mal mitgemacht haben 😉

Panorama mit dem Marina Bay Sands und den Hochhäusern des Finanzviertels von Singapur (fotografiert von Marina Promenade aus)
Panorama mit dem Marina Bay Sands und den Hochhäusern des Finanzviertels von Singapur (fotografiert von Marina Promenade aus)
Alles was man braucht: gute Matratze, Leselampe, Strom und man kann sogar aufrecht drin sitzen ... meine Schlafkabine im Hostel
Alles was man braucht: gute Matratze, Leselampe, Strom und man kann sogar aufrecht drin sitzen … meine Schlafkabine im Hostel

Geschlafen habe ich dann irgendwann gegen 4 Uhr (Fahrt zum Hostel, einchecken, duschen, E-Mails, usw.) und wurde dann gegen 7 Uhr von der (ich glaube) chinesischen Gruppe im Zimmer geweckt. Die waren scheinbar der Meinung sie sind alleine und haben in einer Lautstärke sich unterhalten … grrrr … kaum waren sie weg, bin ich aber eingeschlafen und das bis fast 14 Uhr Ortszeit. Somit war mein erster Tag in Singapur relativ kurz 😉 Leider auch zu kurz um mir ein genaues Bild der Stadt zu machen. Ich kann nicht sagen, ob sie mir gefällt oder nicht. Irgendwie voller Widersprüche hier.

Das Wetter, die Sauberkeit, die Architektur, die gefühlte Sicherheit, der öffentliche Nahverkehr, die ausgezeichneten Preise, das vielfältige Essen … als das sind Dinge, die ich bei vielen Stationen auf meiner Reise in dieser Art und Weise mit Sicherheit nicht hatte und größtenteils heute auch genossen habe. Jedoch vermisse ich auch ein paar Dinge …

Heute beim Herumlaufen in der Stadt habe ich mir mal ein paar Stichpunkte, mit ein paar Dingen die mir positiv und/oder negativ aufgefallen sind, gemacht … hier die unsortierte Liste von den wenigen Stunden die ich Singapur bisher „erlebt“ habe:

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Kaffee und schlaflose Nacht in Singapur

Bisher ist mir auf meiner Reise glücklicherweise noch nichts passiert, was bleibende Schäden hinterlassen oder mich vor unlösbare Probleme gestellt hat. Jedoch lief auch nicht immer alles so, wie ich mir das vorgestellt habe. So beispielsweise auch mein Flug von Neuseeland nach Singapur und auch mein Aufenthalt am Flughafen Singapur. In Singapur hatte ich ein Stopover auf dem Weg auf die Philippinen und hatte etwas mehr als 10 Stunden in der Nacht hier zu überbrücken …

Kaffee im Flugzeug

Für meinen Flug von Neuseeland (genauer von Auckland aus) hatte ich JETSTAR Airlines gebucht. Dies ist eine Billigfluggesellschaft von der ich allerdings in den wenigen Gesprächen die ich bis dahin geführt hatte nichts Schlechtes hörte. Die Buchung im Internet war allerdings mal wieder typisch für diese Gesellschaften: man startet bei einem recht günstigen Preis und nach und nach kommt die ein oder andere Gebühr hinzu (Spitzenreiter dabei bisher war jedoch eine andere Airline bei der noch ein „Webmaster Fee“ und ein „Payment Fee“ hinzu kam). Und die Taktik geht meist auf: nachdem man alle Daten eingegeben hat, ist man häufig so genervt, dass man dennoch bucht bevor man bei einer anderen Billigairline wieder den ganzen Prozess durchläuft. … Erfahre mehr

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