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Sabbatical und Weltreise – ein ganz besonderes Jahr für mich

Ich kann es selbst schon kaum mehr sehen und lesen – überall trifft man auf Jahresrückblicke. Und dennoch kann ich es selbst nicht lassen einen solchen zu wagen. Sorry! Warum? Ganz einfach weil dieses Jahr für mich eben ganz besonders war. Ich hatte die Möglichkeit ein Sabbatical (quasi eine Auszeit von meinem Job) zu nehmen und im Februar 2013 startete dann auch meine Weltreise (welche sich 2014 nun leider dem Ende neigt). Mit einem kleinen Weihnachtsvideo habe ich mich bereits für die Unterstützung bei meiner Familie bedankt. Ich möchte aber auch Dir mit diesem kleinen Jahrsrückblick-Video DANKE sagen. Auch wenn ich alleine gereist bin, so war ich nie wirklich alleine unterwegs und habe viele neue Freunde weltweit gefunden. Ohne die Unterstützung derer und das Wissen um die Lieben daheim wäre ich sicher nicht so glücklich nun schon mehr als 10 Monate unterwegs. … Erfahre mehr

Seoul – ein fast perfekter Start meiner Weltreise

Laaange musstet Ihr warten – hier ist er nun: mein erster Artikel während der Reise … nachdem ich nun ja doch schon seit einigen Tagen unterwegs bin, möchte ich nun endlich auch ein paar Zeilen zum Start und insbesondere auch zu meinem ersten Reiseziel schreiben. Wer nur an Fotos interessiert ist, kann direkt zu Seite 3 wechseln 😉

Die letzten Vorbereitungen

Wie ich auch schon geschrieben habe, waren die letzten Tage vorm Start nicht wirklich sehr entspannend. Vor allem den Aufwand für das Einlagern meiner Wohnung (und dann musste ich nicht mal die Möbel auseinander bauen) hatte ich stark unterschätzt. In mehr als 10 Jahren in einer Wohnung sammelt sich schon so einiges an. Ich musste allein 3mal zum Recycling-Hof fahren – von vielen Dingen konnte ich mich ohne Probleme verabschieden. Vieles habe ich auch verschenkt oder gespendet. Zum Einlagern habe ich mich für einen Lagerraum mit ca. 2qm Fläche entschieden. Auf 2,70m Höhe konnte ich hier stapeln und was soll ich sagen: ich habe jeden cm3 gebraucht 😉

Wirklich dankbar bin ich über die viele Hilfe die mir angeboten und die ich teilweise auch in Anspruch genommen habe. Ohne das hätte es wirklich nicht geklappt. Direkt am Tag meines Abflugs war ich mit Unterstützung meiner Eltern eigentlich bis zur letzten Minute mit Einlagern und säubern beschäftigt. Eigentlich sogar länger als bis zur letzten Minute – denn anstatt wie geplant 16 Uhr starteten wir erst gegen 17 Uhr in Richtung Frankfurt … nun durfte aber wirklich kein Stau oder ähnliches dazwischen kommen 😉

Auf Wiedersehen Deutschland – 안녕하세요. Seoul

Der A380 von Korea Air ... ein tolles Flugzeug
Der A380 von Korea Air … ein tolles Flugzeug

Mein Abflug in Frankfurt war wie geschrieben für 18:55 Uhr angesetzt. Ursprünglich wollte ich auch alleine nach Frankfurt fahren um mir den großen Abschied zu ersparen. Daraus wurde dann jedoch nichts. Aus einem ICH fahre Dich zum Flughafen wurde ein WIR verabschieden Dich am Flughafen. Wie das auch immer bei mir ist, mit rechtzeitig am Flughafen zu sein um noch das ein oder andere Wort zu wechseln und nicht gleich vom Check-In zum Boarding zu rennen wurde leider nichts. Ankommen, Tasche abgeben, Verabschiedung und dann direkt zur Sicherheitskontrolle und Boarding. Ich habe mich letztendlich wirklich gefreut nicht alleine am Flughafen zu sein. Das Gefühl Familie und Freunde hinter sich zu wissen ist unbeschreiblich schön und hat mir den Abschied auch nicht leicht gemacht. Nicht nur am Flughafen, sondern auch jetzt beim Schreiben dieser Zeilen habe ich das ein oder andere Tränchen in den Augen … und wie ich gesehen habe, ging es beim Abschied nicht nur mir so 😉

Beim Check-In wurde mir schon mitgeteilt, dass eine Einreise nach Neuseeland ohne Rück- oder Weiterflugticket nicht möglich sei. Da hat sich Tino aber mal wieder perfekt vorher informiert. Ich war noch recht entspannt, da ich ja noch 3 Tage in Seoul Zeit hatte. Allerdings war ja mein Plan erst mal in Neuseeland zu gucken wie es so ist und mich dann für den Termin und das nächste Ziel entscheiden – nun gut, dann musste es eben früher sein. Beim Boarding wurde ich dann nochmal rausgezogen und musste ein Formular unterschreiben, dass ich über das notwendige Ticket informiert wurde – andernfalls würde ich auf eigene Kosten direkt wieder zurück geschickt. Damit fing die Reise ja sehr gut an …

Schon im Flugzeug gab es koreanisches Essen: Bibimbap
Schon im Flugzeug gab es koreanisches Essen: Bibimbap

Der Flug von Frankfurt nach Seoul war mit Korean Air in einem neuen A380 – ein beeindruckend großes Flugzeug mit jeder Menge Platz und Komfort auch im Economy Bereich. Leider hatte ich keine Chance den Business und First Class Bereich zu sehen – hätte mich ja schon mal interessiert. Aber vielleicht bietet sich bei den nächsten Flügen ja noch mal die Gelegenheit. Ich hatte mich über die Abflugzeit am Abend sehr gefreut und dachte nicht zuletzt wegen den schlaflosen Nächten der Vortage (nein, nicht wegen Aufregung, sondern weil noch gepackt werden musste) könnte ich gut schlafen. Leider Fehlanzeige. Anstatt Schlaf habe ich das Geschrei eines Kleinkindes schräg vor mir „genossen“. Ich hatte leider keine Oropax im Handgepäck und so laut konnte man auch das Entertainment System nicht drehen, dass man das Geschrei nicht gehört hätte – abgesehen davon, dass ich dann auch nicht hätte schlafen können. Nun gut, der Flug ging dennoch ohne Probleme und gefühlt sehr schnell rum – ca. 3h Schlaf waren gestückelt auch drin. Zum Abendbrot gab es zuvor gleich mal eines der in Südkorea beliebten Gerichte: Bibimbap (sehr lecker).

Collage Seoul
Kleine Collage einiger Eindrücke in und aus Seoul

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