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What a pretty way (Tag 08)

Dieser Tag war bisher der abwechslungsreichste und für mich auch schönste Tag – es ist zwar nicht alles so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt hatten … aber vielleicht fand ich ihn auch deswegen so schön 😉

Es fing schon mit unserem Frühstück an. Anstatt bisher eine mehr oder weniger reichliche Auswahl bei einem liebevoll zubereiteten Frühstück hatten wir dieses Mal zum Frühstück alles schon auf den Zimmern: kleine Flasche Wasser, jede Menge Pulver für Kaffee, Tee & Co, Cornflakes, Müsli-Riegel, etwas Milch und pro Person 1 Teig-Klumpen (was ein Brötchen sein sollte). Wir entschieden uns dennoch, eine Kleinigkeit zu uns zu nehmen – frühstücken selbst wollten wir dann in Land’s End … das ist nur ca. 30min von Sennen Cove entfernt – wir sollten also gegen 9 Uhr da sein und dann wird es dort sicher auch ein Cafe geben.

Der Weg nach Land’s End war wie eine Wanderautobahn – ein sehr breiter und einfacher

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Immer der Eichel nach (Tag 07)

Heute hatten wir unser Frühstück bereits 8 Uhr bestellt und wir waren wie immer pünktlich – auch dieses Mal bevor es eigentlich überhaupt etwas zu essen gab 😉 Das Frühstück passte zum Rest der Unterkunft: sehr liebevoll und ganz nach unserem Geschmack. Bis wir endlich starteten, war es dann aber auch wieder 9:15 Uhr … wir mussten noch die frisch gewaschene und getrocknete Wäsche einpacken und auch ein Einkauf musste noch sein.

Direkt in Pendeen war die „Levant Mine“ … eine Art Außenmuseum einer alten Minenanlage. Diese Zinn-Minen prägen das gesamte Küstengebiet dieser Region und alte Schächte sind immer wieder am Wegesrand zu sehen. Etwas Schwierigkeiten hatten wir, unseren Weg zu finden, da rund um die Minen jede Menge Wege zu sehen waren, aber leider kaum Schilder. Die Lust nach Umwegen direkt zu Beginn des Tages war nach dem gestrigen Tag und der Ungewissheit über den Weg nicht sonderlich groß. Außerdem ist Marcel gleich zu Beginn des Tages … Erfahre mehr

Abkürzungen sind verdammt verlockend (Tag 06)

Nachdem mein mitreisendes Rentnerpärchen schon im Bett liegt und mir allein das Schreiben des Blogartikels für heute überlassen hat, werde ich dies natürlich gerne auch machen – aber auch versuchen mich kurz zu halten.

Heute war wohl mal wieder der Tag „wir-haben-Glück-mit-dem-Frühstück“ – denn es war wirklich sehr gut und umfangreich. Neben uns waren noch ca. 10 weitere Personen im B&B mit untergebracht, die alle mehr oder weniger pünktlich 9 Uhr auf das Frühstück warteten. Ob es für uns Deutsche mal wieder typisch war, dass wir – und nur wir – 2min früher anwesend waren? Neben uns 3 waren nämlich noch zwei weitere Deutsche im B&B und auch die waren bereits etwas früher und in jedem Fall pünktlich beim Essen …

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Things we learned about Britain

Gastartikel von Marcel

Für alle, die noch nie in Britain unterwegs waren, gibt es ein paar Sachen, die wir doch mal erwähnen müssen.

Zum Einen ist der Bestellvorgang im Restaurant doch recht unterschiedlich zum heimischen Vorgehen. 🙂 An unserem ersten Abend hatten wir unseren Tisch bezogen und freuten uns auf Bier (zum Thema Bier kommen wir später ) und Essen. Nach einer üblichen Wartezeit beschlich uns das Gefühl, dass die Bedienung mithin nicht in Betracht zog, uns nach unseren Wünschen zu fragen. Also beobachten und abwarten.. und siehe da, wie Heinz Sielmann konnten wir durch Beobachtung empirisch belegen, dass der Rest des Pubs zum Abgeben der Bestellung an die Bar geht und auch direkt bezahlt. Gestern fanden wir im Pub dann auch eine Karte, die direkt darauf hinweist. … Erfahre mehr

Alles „lovely“ hier (Tag 05)

Vom heutigen Tag gibt es eigentlich nicht so wahnsinnig viel zu berichten: es war eine sehr kurze Wanderung und wir sind in einem netten, aber von Touristen überfüllten Ort gelandet.

Fangen wir aber von vorne an.

In Hayle hatten wir einen doch recht angenehmen Abend und eine ruhige Nacht verbracht. Da Marcel etwas mit Erkältung kämpfte und wir uns zu dritt ein Familienzimmer teilten, hatte nicht nur Vanessa, sondern auch ich etwas vom Schnarchen … obwohl ich zugegeben recht wenig dadurch „gestört“ wurde. Das Frühstück in unserem tollen Hotel (seine Glanzzeiten liegen sicher schon 20 Jahre zurück – so wie die des ganzen Ortes) war nicht besonders toll und Vanessa würde es als „widerlich“ bezeichnen. Das Wetter schien uns zunächst auch nicht so wohlgesonnen zu sein – ein paar wenige Tropfen warteten morgens auf uns … glücklicherweise hat Vanessa den Regen aber gleich wieder abbestellt und so hatten wir dann doch einen sehr schönen sonnigen Tag.

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Funny English people (Tag 04)

Vanessa und ich sitzen in einem sehr englischen Pub, Marcel liegt im Bett und bekämpft seine aufkommende Erkältung. Heute Morgen hat uns Marys Mann erst mal zur Post gefahren, wo uns meine alten Reisechecks gerettet haben – diese hatte ich noch von einer Reise 2009 nicht eingelöst und war nicht wirklich sicher, ob diese noch gültig sind.

Der Tag fing mit dem bisher besten Frühstück an, u.a. unsere ersten Scones. Der Cafebesitzer hat uns erklärt, dass in Cornwall die Reihenfolge Scone-clotted cream-Marmelade ist, während man in Devon Scone-Marmelade-clotted cream schmiert. Er hat dann selbst ein „funny English people“ hinzugefügt… Durch das ausgiebige Frühstück kamen wir dann doch wieder ziemlich spät weg. Der Weg war insgesamt sehr gut zu laufen, nur drei Ups and Downs (gestern haben wir gar nicht gezählt). … Erfahre mehr

A lot of ups and downs & ohne Moos nix los (Tag 03)

Leider mussten wir diesen Artikel neu schreiben, da die Technik beim Synchronisieren versagte – Marcel hatte es soooo schön beschrieben 🙁

Die Übernachtung bei Dave haben wir gut – sogar sehr gut überstanden. Zu unserer Überraschung wurden wir mit einem perfektem Frühstück (Eier von den eigenen Hühnern, Gemüse aus dem eigenen Garten, selbsthergestellte Marmelade usw.) überrascht. Dies war ein perfekter Start in den Tag – ein Tag an dem wir (wie wir später feststellten) viel zu viel getrödelt haben zu Beginn. Ein Foto hier, ein Foto da und dann noch die ein oder andere Pause. Die Streckenbeschreibung von Phil (Jugendherbergsvater) und Pauline (Frau von Dave) mit den „A lot of ups and downs“ sollte sich entgegengesetzt der Beschreibung aus dem Buch mit „easy walking on the top of the cliffs“ leider bewahrheiten. Auch wenn die Landschaft mit Heidekraut, bunten Felsen und blauem Meer traumhaft war, war die Strecke selbst für den ein oder anderen eine Quälerei. Bereits am frühen Morgen haben wir telefonisch eine von Phil vorgeschlagene Übernachtung gebucht – durch einen kleinen Übersetzungsfehler wurden aus „3 Wanderern suchen Übernachtung für 1 Nacht“ fast „3 Flüchtlinge suchen einen One-Night-Stand“ … aber die Reservierung wurde dennoch bestätigt 😉 … Erfahre mehr

Newquay – Perranporth … 20km am ersten Tag (Tag 02)

Der erste Lauftag ging heute richtig gut. Nachdem wir in Newquay heute morgen noch ziemlich getrödelt haben und ich mir noch eine neue Sonnenbrille kaufen musste (die Bluesbrothers lassen grüßen) … meine alte hat die Zugfahrt leider nicht heile überstanden … ging es an einigen schönen und von Surfern scheinbar sehr beliebten Stränden vorbei, um Landzungen rum und durch Dünen. Teilweise sehr schmaler Weg, aber sehr gut zu laufen. Nur Marcel ist zweimal umgeknickt und hat geflucht. Zwischenzeitlich gings an einem Truppenübungsgelände vorbei, „…it may explode and kill you.“ Das letzte Stück ging es dann direkt unten am Strand lang – raus aus den Schuhen und Barfuß am erstaunlich warmen Strand entlang. … Erfahre mehr

Reise nach Newquay – ein Abenteuer (Tag 01)

Unser Tag begann heute Morgen früh – verdammt früh und vor allem für mich auch nach einer sehr kurzen Nacht: fertig gepackt und im Bett lag ich gegen 02:45 Uhr und der Wecker hat gegen 05:00 Uhr geklingelt – viel Schlaf war also nicht. Aber egal – es ging in den URLAUB :)))

Marcel und Vanessa standen natürlich pünktlich vor meiner Tür und so hieß es ab zum Bahnhof, von dort mit dem Zug nach Frankfurt, rein in den Flieger und Abflug nach London. Das hat alles problemlos geklappt und ich war – mehr oder weniger – hellwach. In London angekommen stellten wir (nicht zum letzten Mal an diesem Tag) fest wie planlos wir doch losgefahren sind. Wie kommen wir denn jetzt eigentlich von London nach Newquay? Ich hatte mir nur aufgeschrieben entweder 09:11 Uhr oder wenn wir die nicht schaffen 11:11 Uhr mit einer Verbindung – aber immerhin zwei mal umsteigen und mit welchem Verkehrsmittel und/oder Richtung???? Ab zur Information, die uns auch weiterhelfen konnte: mit dem Zug / S-Bahn nach Peddington. … Erfahre mehr

Impressionen vom Silvretta Wanderausflug – Tag 3

Nachdem wir am Vorabend eine kurze Diskussion über den weiteren Verlauf unseres Ausfluges hatten und wir die Entscheidung auf den kommenden Tag verlegt hatten, begann der Tag schon spannend. Die ersten Minuten wurde auch gar nicht drüber gesprochen, ob abbrechen und hinunter ins Tal oder doch wie geplant weiter. Allerdings beschäftigte uns natürlich alle diese Frage. Wir starteten also zunächst ohne darüber zu sprechen mit Frühstück. Hier zeigte sich aber schon: wir ziehen es durch. Das Wetter und die Prognosen waren einfach zu gut und verschwundenen Kräfte und Motivation waren bei allen wieder da. Auch der Hüttenwirt bestätigte uns, dass wir die Route wie geplant machen könnten – regnen würde es erst am späten Nachmittag. So sollte es dann auch sein und wir starteten unseren Weg von der Jamtalhütte zur Wiesbadener Hütte am Piz Buin.

Bedeckter Himmel auf dem Weg von der Jamtalhütte zur Wiesbadener Hütte
Der Himmel auf unserem Weg von der Jamtalhütte (bei Galtür) zur Wiesbadener Hütte (am Piz Buin) war bedeckt - aber trocken und angenehme Temperaturen

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