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3. Chance für Oberstdorf: Krumbacher Höhenweg

Kaum zurück von der Hüttentour in der schönen Silvretta Landschaft, bin ich schon wieder voll in der Planung für den nächsten Wanderausflug an diesem Wochenende mit Kollegen und Freunden. Ich glaube selbst schon fast, dass meine Ausflüge „nur“ noch aus Wanderungen bestehen 😉 … aber die Saison für solche Aktivitäten ist begrenzt und muss genutzt werden !
Nachdem der erste Ausflug im Kollegenkreis etwas anspruchsvoller war – oder besser sein sollte (siehe auch Heilbronner Weg 2012), denn wegen Regen war nicht viel mit Wandern – wird dieser Ausflug jetzt eher „gemütlich“: mit ca. 9km in 2,5 Tagen und einer überschaubaren Anzahl an Höhenmetern wird das keine große sportliche Herausforderung … aber dafür hoffentlich umso lustiger 😉

Wir wollen den Krumbacher Höhenweg mit Start und Ziel in Mittelberg (Kleinwalsertal; Nähe Oberstdorf) machen. Ganz grob sehen unseren Tourenpläne wie folgt aus:

 

07.09.2012 (Freitag, Tag 1)

  • vormittags Anfahrt Mittelberg (teilweise mit Zug/Bus und teilweise mit dem Auto)
  • Ankunft spätestens bis 12:30 Uhr
  • Leichter Aufstieg zur Fiederepass-Hütte (ca. 3h)
  • Netter Hüttenabend
  • Übernachtung in der Fiderepass-Hütte im Matratzenlager … Erfahre mehr

Impressionen vom Silvretta Wanderausflug – Tag 2

Auf geht’s – Tag 2 unseres 4tägigen Wanderwochenendes in den Alpen hatte begonnen – und er hat gut begonnen. Wir hatten in Doppelzimmern übernachtet und eigentlich auch dementsprechend etwas besser geschlafen, als üblicherweise in Matratzenlagern. Das Frühstücksbuffet an der Heidelberger Hütte war super – und wie sich im Laufe der Wanderung herausstellte auch das umfangreichste. Wir haben uns also gut gestärkt und auch Brote für den Weg mitgenommen.

Nach dem Frühstück schnell noch die Sachen im Rucksack verstaut – wie immer gehörten wir mit zu den Letzten – und dann ging es raus vor die Tür … wunderbares Wanderwetter erwartete uns.

Über unseren Weg selbst will ich lieber mal wieder die Bilder sprechen lassen 😉

Schild von der Heidelberger Hütte
Schild über der Tür von der Heidelberger Hütte

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Impressionen vom Silvretta Wanderausflug – Tag 1

Unsere Anreise nach Ischgl hat eigentlich von allen Seiten gut geklappt – Vanessa und ich von Mannheim, Marcel von Freudenstadt (beruflich unterwegs) und Andreas von Hamburg … und Treffpunkt war zwischen 13 und 14 Uhr in Lindau, wo wir dann zusammen nach Ischgl gefahren sind. Leider war ein Teil der Autobahn gesperrt und unsere Anfahrt nach Ischgl war irgendwie 30min länger, als ursprünglich eingeplant. Aber wir sind dennoch kurz vor 16 Uhr an der Seilbahn in Ischgl angekommen – Auto unter der Seilbahn (kostenlos) im Parkhaus geparkt – schnell noch umgezogen und die letzten Sachen im Rucksack verstaut und dann ging es los. Für 7,50 € pro Person ging es mit der Seilbahn von Ischgl zur Mittelstation. Von hier aus waren es dann ca. 3h leichte Wanderung hinauf zur Heidelberger Hütte.

Mittelstation Ischgl zur Heidelberger Hütte
Start von der Mittelstation Ischgl hinauf zur Heidelberger Hütte.

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Hüttentour durch die raue Landschaft der Silvretta

Dieses Jahr habe ich mir mehr als nur eine Wandertour vorgenommen – ab morgen steht eine 4tägige Hüttentour durch die raue Landschaft der Silvretta an. Nachdem leider die erste Hüttentour dieses Jahr (Heilbronner Weg bei Oberstdorf) mehr oder weniger dem Regen zum Opfer fiel, hoffe ich bei dem morgen beginnenden Ausflug auf besseres Wetter. Mit 3 Freunden geht es morgen auf in Richtung Ischgl … Vanessa hat diese Tour rausgesucht, netterweise auch größtenteils organisiert und die Hütten reserviert. DANKE dafür !

Animiert hat uns der Bericht von Andreas unter: http://derhuettenwanderer.de/touren_sued/silvretta.php – wir haben also eine ganz ähnliche Tour geplant:

 

Tag 1: Anfahrt und Aufstieg zur Heidelberger Hütte

Schon die Anfahrt stellt uns vor eine erste Herausforderung. Da wir noch am ersten Tag zur Heidelberger Hütte aufsteigen wollen, müssten wir auch rechtzeitig in Ischgl starten. Wir haben geplant mit der Gondel bis zur Mittelstation zu fahren und von dort aus dann zu laufen. Da die Gondel aber nicht bis spät abends fährt und es ja auch ohnehin irgendwann dunkel wird, sollten wir gegen 15:00 Uhr in Ischgl sein und die Auffahrt zur Mittelstation machen. Von dort aus sollten es dann noch ca. 3 bis 4h Aufstieg zur Hütte sein. Auf der Heidelberger Hütte haben wir bereits zur Transalp-Überquerung letztes Jahr übernachtet (siehe Etappe 04: Zeinisjoch -> Heidelberger Hütte) und uns dort auch sehr wohl gefühlt. Hoffen wir mal, dass es wieder so sein wird.

Warum stellt uns die Anfahrt aber vor eine Herausforderung? Marcel ist in der Nähe von Freudentstadt und mit dem Auto unterwegs, Andreas kommt aus Hamburg mit dem Zug, Vanessa und ich haben Urlaub und kommen aus Mannheim mit dem Zug => zentraler Treffpunkt ist dann 13:00 Uhr in Lindau von wo aus es dann gemeinsam mit dem Auto nach Ischgl gehen sollte. Die Anfahrt aus drei unterschiedlichen Richtungen mit 3 unterschiedlichen Verkehrwegen/-mitteln bringt aber die Spannung mit sich, ob das wirklich alles so klappt. Es bleibt spannend … … Erfahre mehr

Tag 3: Kemptner Hütte – Oberstdorf – Mannheim

Unser Wanderwochenende bei Oberstdorf ist nun schon einige Tage her – dennoch möchte ich paar Worte zum dritten und letzten Tag hier schreiben.

Zumindest für mich war diese Nacht gefühlt recht lang … denn ich konnte durchschlafen *juhu*. Angeblich (ich bestreite es ja immer wieder) habe ich in der Nacht aber dafür im Matratzenlager mehrere Personen mit meinem Schnarchen wach gehalten. Wie gesagt, eigentlich schnarche ich ja gar nicht und warum bitte schön schreibe ich extra die Oropax auf die Packliste und dann werden sie daheim gelassen? Also nicht beschweren 😉

Die Nacht endete wie die Nacht davor: das Licht wurde zu unmenschlich früher Zeit zentral angeschaltet und nach und nach kam Leben ins Lager. Hatten sich anfangs noch alle bemüht möglichst leise zu sein, haben das die Meisten dann schon nach 10min wieder vergessen und sich in normaler Lautstärke unterhalten und Sachen gepackt. Aber wenn wir ehrlich sind haben wir uns auch nicht anders verhalten – schon gar nicht als wir mal wieder als die Letzten im Matratzenlager unser Bett versucht haben zu richten und nur mit nach einigen Unterhaltungen eingeschlafen sind. Morgens zählten wir auch an diesem Tag mal wieder zu denjenigen, die es nicht so eilig hatten … der frühe Vogel konnte uns auch heute wieder mal 😉 … Erfahre mehr

Sekunden des Schreckens

Zur Anfahrt unseres Wanderwochenendes (siehe auch „Anfahrt zum Wanderausflug nach Oberstdorf„) in der Nähe von Oberstdorf haben wir uns zunächst bei einem Kollegen in Rheinstetten (Nähe Karlsruhe) getroffen. Diana und ich sind zusammen mit dem Auto angereist. Da Diana leider etwas zu spät losgefahren ist, kamen wir auch etwas verspätet am Treffpunkt an. In der Einfahrt am Treffpunkt ereignete sich ein „Unfall“ den wir beide unterschiedlich erlebt und der uns beide in sehr unterschiedlicher Weise mental mitgenommen und über das gesamte Wochenende beschäftigt hat. Es folgt eine Darstellung der unterschiedlichen Wahrnehmungen dieser Sekunden des Schreckens 😉

Überreste einer toten Weinbergschnecke
Zu sehen sind hier nur noch die Überreste einer todgetrampelten Weinbergschnecke. Zum Leichenschmaus anwesend waren einige Artverwandte ...

 

Meine Version des Tathergangs

Wir sind aus dem Auto ausgestiegen und ich hatte nur noch eines im Sinn: Kaaafffeeeee ! Dementsprechend zielstrebig und blind bin ich in Richtung Klingel gelaufen. Da es zuvor geregnet hat, hat sich auch jede Menge Getier auf dem Gehwegen getummelt – so auch eine Weinbergschnecke. Diese habe ich leider nicht gesehen und bin mit meinen Wanderschuhen (übrigens sehr bequem und trittfest – sehr zu empfehlen) auf sie getreten. Gleichzeitig zum knacken des Hauses hörte ich von hinten den Aufschrei von Diana. Dumm gelaufen … der Kaffee hat aber super geschmeckt 😉

Diana Ihre Version des Tathergangs

Es passierte vor Anselms Haus, kurz nachdem wir mit dem Auto bei ihm in Rheinstetten ankamen. Auf dem Weg zur Haustüre war Tino gerade dabei mir etwas zu erzählen, als ich urplötzlich mit einer dramatischen Szene konfrontiert wurde: Eine Schnecke kreuzte ein bis zwei Meter weiter unseren Weg. Eine Millisekunde später hatte ich mir bereits ausgerechnet, dass Tino mit einem seiner nächsten Schritte genau auf dem unschuldigen und hilflosen Lebewesen landen könnte. Sofort kam der Beschützerinstinkt in mir auf und die Pupillen weiteten sich rapide, während ich all meine Kraft zusammennahm um ihn zu warnen und „Die Schnecke!“ auszurufen – keine Reaktion. Ich rief ein zweites Mal mit ansteigender Lautstärke und höherer Frequenz, aber erst beim dritten Warnruf wurde das akustische Signal von ihm vernommen und Tino drehte sich mit einem „Was?“ fragend zu mir um, jedoch ohne anzuhalten. Doch ehe ich nochmal schreien konnte, war das Desaster bereits mit einem krachenden Geräusch eingetreten und das Haus der Schnecke sowie sie selbst waren mit einem Schritt dem Erdboden gleichgemacht worden. Ich stand kurzzeitig unter Schock und wurde erst durch das schallende Gelächter von Tino wieder zurückgeholt. Unfassbar, wie man ein solches Malheur noch lustig finden kann! Ohnmächtig vor Trauer habe ich dann danach beim Frühstück wieder zum Kaffee gegriffen, obwohl ich mir das eigentlich schon länger abgewöhnt hatte. … Erfahre mehr

Tag 2: Kemptner Hütte – Rappensee – Enzianhütte (oder auch nicht)

Normalerweise habe ich mit dem Schlafen kein Problem: schlafe schnell ein und wenn ich schlafe, kann mich so gut wie nichts stören – nicht aber in dieser Nacht … Irgendwie hatte ich das Gefühl mehrfach wach gewesen zu sein und ich fühlte mich auch alles andere als ausgeschlafen am Morgen. In der Nacht musste ich sogar diese einzige Toilette auf dem Stockwerk besuchen – klar, die 2 Liter Radler vom Abend wollten eben auch irgendwann raus. Nun gut, die Nacht war rum und ein toller Wandertag auf dem Heilbronner Weg stand vor uns. Aber was war das???? REGEN !!!. Die Stimmung im Matratzenlager war auch schon mal besser. Aber noch überwog die Hoffnung ganz nach dem Motto „gestern hat’s auch erst geregnet und dann hatten wir super Wetter“. Also ab in den Waschraum, Katzenwäsche und Zähneputzen mit Eiswasser und runter zum Frühstück. Dort wurden wir dann aber schnell von der Realität eingeholt … … Erfahre mehr

Tag 1: Mannheim – Oberstdorf – Kemptner Hütte

Die Augen und Ohren am Morgen geöffnet und ich habe es schon vernommen: Regen *grrr* … unser Tag 1 fing ja super an.
Nun gut – dann musste eben der grenzenlose Optimismus auch noch in den Wanderrucksack gepackt werden. Es war ohnehin noch nicht alles laut meiner Packliste verstaut. Die letzten Dinge wurden also noch verstaut und irgendwie kam mir der Rucksack leichter und weniger bepackt vor als bei bisherigen Ausflügen … und das obwohl ich eigentlich dachte mehr Klamotten gegen Regen und Kälte (Prognose lag bei ca. 5 bis 10 Grad !!!!) eingepackt zu haben. Nun gut, werde schon alles haben und damit schnell ab zum Treffpunkt. Diana hat mich zu unserem Treffpunkt nach Karlsruhe mitgenommen. In Karlsruhe angekommen war die Begeisterung über das Wetter allen anzumerken – aber wir freuten uns auf den Ausflug und so ging es los. Nach ca. 4h Fahrt (inkl. Pause) sind wir in Oberstdorf am Bergsteigerparkplatz Renksteg angekommen. Auch Oberstdorf empfing uns mit Regen 🙁 Das Parkticket (5,- € pro Tag) konnte man bequem per SMS zahlen. Später haben wir noch erfahren, dass es in Oberstdorf selbst noch ein Parkhaus für 7,- € pro Tag gibt – Vorteile: Auto steht bewacht, trocken und es gibt wohl sogar duschen … das hätte sich bei der Rückkehr von Vorteil erwiesen.

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Wanderausflug 2012 steht: Heilbronner Weg im Juli

Der nächste Wanderausflug ist geplant. In einem kleinen Kreis geht es in zwei Wochen auf Richtung Oberstdorf. Von dort aus startet dann unsere 3tägige Wandertour (3 Tagestour) durch die Alpen:

Oberstdorf / Renksteg – Kemptner Hütte (1.844 m) – Enzianhütte (1.804 m)

Letztes Jahr hatten wir ebenfalls eine Tour mit Start in Oberstdorf geplant – leider waren wir mit Anfang Oktober sehr spät dran und haben den ersten starken Schneefall in 2011 dort erlebt und mussten die Wanderung wettebedingt absagen. Für einen Tag konnten wir uns auch trotz Schnee in den Bergen und Regen im Tal noch beschäftigen – sind dann aber doch einen Tag früher abgereist … das macht einfach keinen Spaß bei Regen 🙁  Also: Daumen drücken, dass wir dieses Jahr mehr Glück haben und nicht wieder vor Ort absagen müssen ! … Erfahre mehr

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