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Sabbatical und Weltreise – ein ganz besonderes Jahr für mich

Ich kann es selbst schon kaum mehr sehen und lesen – überall trifft man auf Jahresrückblicke. Und dennoch kann ich es selbst nicht lassen einen solchen zu wagen. Sorry! Warum? Ganz einfach weil dieses Jahr für mich eben ganz besonders war. Ich hatte die Möglichkeit ein Sabbatical (quasi eine Auszeit von meinem Job) zu nehmen und im Februar 2013 startete dann auch meine Weltreise (welche sich 2014 nun leider dem Ende neigt). Mit einem kleinen Weihnachtsvideo habe ich mich bereits für die Unterstützung bei meiner Familie bedankt. Ich möchte aber auch Dir mit diesem kleinen Jahrsrückblick-Video DANKE sagen. Auch wenn ich alleine gereist bin, so war ich nie wirklich alleine unterwegs und habe viele neue Freunde weltweit gefunden. Ohne die Unterstützung derer und das Wissen um die Lieben daheim wäre ich sicher nicht so glücklich nun schon mehr als 10 Monate unterwegs. … Erfahre mehr

Adios Mexico – Welcome Belize … so schnell vergingen 2 Wochen

Was wollte ich in Mexiko nicht noch alles sehen bevor es für mich weiter nach Belize ging: Chichen-Itza, Cancun, Isla Holbox, Isla Mujeres, Playa del Carmen, Akumal, Tulum, Cobá und Bacalar … all das wollte ich noch sehen bevor ich mit dem Bus weiter nach Belize fahren wollte. Mein Reisetempo ist hier aber derzeit etwas langsamer und eher auf genießen anstatt auf entdecken eingestellt 😉 Zudem sind die Flüge zwischen Europa und Cancun recht günstig und manchmal zu fast unverschämten Schnäppchenpreisen zu erhalten. Ich meine 150 € für einen 10stündigen Flug von Spanien (Madrid) nach Cancun (Mexiko) sind ja wohl unschlagbar. Oder? Deswegen dachte ich mir, das wäre auch mal eine schönes Gebiet um während eines regulären 2wöchigen Urlaubs zu erkunden. … Erfahre mehr

Nachtbus von Oaxaca nach San Cristobal – anstrengender als gehofft

Ich ahnte es vorher – und dennoch wollte ich es nicht wahr haben. Etwas mehr als 10 Stunden im Bus könnten hart werden. Aber was waren meine Optionen? Ich wollte von Oaxaca nach San Cristobal de las Casas. Da gab es nicht viele Alternativen zum Bus. Außerdem war es eine Nachtfahrt und konnte ich doch eigentlich im Bus immer gut schlafen. Also wo liegt das Problem?

Gute Frage. Das Problem lag glaube einfach an der Strecke – verdammt kurvenreich in den ersten paar Kilometern und der Busfahrer liebt es sich richtig schön mit dem Bus in die Kurven zu legen 🙁 Damit Du etwas mitfühlen kannst hier eine kleine Abfolge der Fahrt …

20:00 Uhr : mit Leuten im Hostel noch schnell zwei Mezcal getrunken … schadet nicht um leichter einschlafen zu können

20:35 Uhr : Busbahnhof in Oaxaca erreicht

Unser Nachtbus - leider nicht so bequem wie die Nachtbusse in Vietnam, aber ok
Unser Nachtbus – leider nicht so bequem wie die Nachtbusse in Vietnam, aber ok

20:50 Uhr : Gepäck verladen, Sicherheitskontrolle passiert und in den Bus eingestiegen

21:08 Uhr : der Bus setzt sich in Bewegung … somit schon mal 8min Verspätung

21:50 Uhr : amüsiere mich (noch) köstlich über „Jonny English“ (war zwar in Spanisch, aber das war irgendwie kein Problem)

22:05 Uhr : erstes flaues Gefühl im Magen – versuche wohl lieber schnell einzuschlafen. Zwar Tabletten gekauft, aber verstehe die Verpackungsbeilage nicht und wenn Tabletten nicht unbedingt sein müssen …

22:34 Uhr : Warum läuft dieser beschissene Film? – der Monitor und Lautsprecher ist genau über mir – ich kann nicht einschlafen. Mir wird immer schlechter.

22:50 Uhr : mir ist definitiv schlecht – sogar verdammt schlecht … ohne Tabletten überlege ich die Fahrt nicht. Erste Tablette genommen

23:05 Uhr : Warum hilft die Tablette nicht? Wenn das noch länger dauert, gibt es ein Unglück hier … mir ist warm und kalt gleichzeitig

23:28 Uhr : erste kurzer Toilettenstopp; mir ist noch schlechter als zuvor und der Film (inzwischen ein neuer) nerven. Versuche meine Musik zu hören

23:45 Uhr : verdammt, bitte jetzt nicht auch noch Durchfall oder doch „nur“ Blähungen? Beides mehr als unpassend … kann mich doch maximal nur auf eine „Körperöffnung“ konzentrieren 😉 … Erfahre mehr

Guadalajara – Millionenstadt in Mexiko mit dem besonderen Charme

Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht so richtig was ich diesen Sonntag mache, aber ich kann Dir zeigen was ich letzten Sonntag gemacht habe … nämlich die zweitgrößte Stadt Mexikos – Guadalajara – zu Fuß erkundet. Das man sich in einer Millionenstadt befindet, spürt man hier kaum. Anders als in Mexiko Stadt tickt hier alles noch etwas langsamer und ist um einiges entspannter. Der Trubel einer Großstadt ist kaum zu spüren. Die Stadt hat ihren besonderen Charme behalten. In der Stadt selbst leben knapp 2 Millionen Menschen derzeit – zählt man allerdings die optisch eigentlich nicht von der Stadt trennbaren Vororte Zapopan, Tlaquepaque (wo ich derzeit lebe), Tonalá, Tlajomulco und Ixtlahuacán mit dazu sind es ein paar Millionen mehr.

Eine Besonderheit in Guadalajara und den angrenzenden Orten gibt es jeweils sonntags: an einem Sonntag gehören die Innenstädte den Fußgängern und Radfahrern. Viele Straßen sind für Autos, Busse und Motorräder gesperrt. Zudem können teilweise kostenlos Fahrräder ausgeliehen werden. Da ich jedoch mal wieder etwas zu spät meinen Tag hier startete, musste ich alles zu Fuß erkunden … für mich aber gar kein Problem 😉 Ich möchte Dich jetzt aber auf eine kleine Fotoreise durch Guadalajara (frag nicht wie lange ich gebraucht habe, bis ich mir den Namen merken bzw. aussprechen konnte 😉 ) mitnehmen … … Erfahre mehr

Teotihuacan – Stadt der Götter in Mexiko

Nun bin ich schon mehr als eine Woche in Mexiko und habe es noch nicht geschafft einen einzigen Artikel von diesem faszinierenden Land zu veröffentlichen … dafür will ich Dir heute eines meiner ersten Highlights hier zeigen: Teotihuacan (oder richtig eigentlich: Teotihuacán)

Nur wenige Kilometer von der Hauptstadt Mexiko Stadt entfernt liegt die ehemalige Stadt der Götter:  Teotihuacan. Sie war mit schätzungsweise 200.000 Einwohnern einst die mit Abstand größte Stadt des amerikanischen Kontinents und eine der größten Städte der Welt. Bereits im sechsten Jahrhundert vor Christus wurde diese Stadt permanent besiedelt und war zwischen 100 und 650 nach Christus war Teotihuacan das dominierende kulturelle, wirtschaftliche und militäriche Zentrum Mesoamerikas. Warum die Stadt ab etwas 650 verlassen und um 750 mehr oder weniger ohne Einwohner war ist derzeit wohl noch ungeklärt. Als die Azteken in das Hochland von Mexiko einwanderten fanden sie nur noch eine seit Jahrhunderten verlassene Ruinenstadt vor. Sie fanden dies jedoch einen sehr mystischen Ort und nannten ihn Teotihuacan … das bedeutet wohl so viel wie: als wo man zu einem Gott wird.

Die Mondpyramide in Teotihuacan mit "nur" 43 Metern Höhe kleiner als die Sonnenpyramide mit 65 Metern
Die Mondpyramide in Teotihuacán mit „nur“ 43 Metern Höhe kleiner als die Sonnenpyramide mit 65 Metern

Heute zählt das Gelände zum UNESCO Weltkulturerbe (seit 1987) und ist für Besucher geöffnet. Die Stadt ist natürlich nicht mehr so erhalten, wie sie früher einmal war, aber dennoch für diese lange Zeit wie Du auf den Fotos siehst erstaunlich viel. Besonders auffällig sind natürlich die zwei Pyramiden (Sonnepyramide, Mondpyramide) und auch der ehemalige Palast (Ciudadela). Das Erklimmen der Stufen ist gar nicht so einfach und zwingt den ein oder anderen auch schon mal zu Pausen.

Die Sonnenpyramide hat immerhin eine Fläche von 222 mal 225 Metern und ich ist 65 Meter hoch. Die Mondpyramide ist etwas kleiner und erreicht nur 46 Meter Höhe bei einer Fläche von 120 mal 150 Meter. Aber baue das erst Mal … und 100 nach Christus waren die Hilfsmittel dazu auch noch etwas eingeschränkter 😉 … Erfahre mehr

Traumhafter Ausflug in den Death Valley Nationalpark (Kalifornien; USA)

Mein Weg von Las Vegas nach San Francisco führte mich durch das Death Valley. Dieses hatte ich persönlich zugegeben einige Wochen zuvor nicht mal gekannt. Doch die Bilder sie ich im Internet gesehen hatte, faszinierten mich und es lag ohnehin mehr oder weniger auf dem Weg. Warum also nicht mal durchfahren. Es gab glaube keinen Abschnitt auf meiner Strecke wo ich länger unterhalb der Höchstgeschwindigkeit gefahren bin wie auf dem Weg von Las Vegas ins und durch das Death Valley. Das Wetter und die Sonne waren auch so perfekt – und ich hin und weg.
Ohne mir Gedanken über den Ursprung für den Namen („Tal des Todes“) zu machen, oder mich weiter darüber zu informieren, hatte ich mal einen „Übernachtungs-Pin“ auf meine Reisekarte gemacht. Immerhin gibt es hier Campingplätze und ein Zelt hatte ich ja dabei.
Aaaber – es waren am späten Nachmittag unglaubliche 47 Grad und kein Fleckchen Schatten. Somit habe ich meinen Übernachtungsplan schnell verworfen. Das hielt mich jedoch nicht davon ab alle paar Meter anzuhalten und Fotos zu machen. Ich hoffe das Video und die Fotos können die Faszination dieses Platzes rüber bringen. Genieße es und setze es auf Deine Must-Visit Liste !

Ein paar Fakten über den Death Valley Nationalpark

Der Death Valley Nationalpark:

  • ist der heißteste Platz der Erde (hält den Weltrekord mit 134°F bzw. 57°C)
  • ist der trockenste Platz der USA
  • liegt in der Mojave Wüste
  • ist der niedrigste Punkt in Nordamerika (85,95 Meter unter dem Meeresspiegel)
  • liegt größtenteils in Kalifornien und ein kleiner Teil in Nevada
  • hat zwei Täler: das Death Valley und das Panamint Valley
  • hat mehrere Gebirge und der höchste Punkt (Telescope Peak) ist 3366m hoch
  • ist kostenpflichtig (Stand September 2013: $20 für ein Fahrzeug und $10 für Fahrrad / Wanderer; gültig 7 Tage)
  • bietet Campingplätze (wer sich das antun möchte

Es gibt zwei sehr informative (und mit kostenlosem WiFi ausgestattete) Besucherzentren. Den Eintritt in den Nationalpark kann man entweder hier oder auch an einigen Automaten entrichten. Weitere Informationen zum Nationalpark findest Du auf der offiziellen Internetseite: http://www.nps.gov/deva/index.htm. Neben aktuellen Informationen stehen hier auch Kartenmaterial und Routenvorschläge zum Download bereit. … Erfahre mehr

Danke für die Aufgabe im Joshua Tree Nationalpark (Kalifornien) !

Vergangenen Sonntag war es so weit – ich hatte in Santa Ana (Kalifornien / USA) meinen Mietwagen in Empfang genommen. Da Kalifornien für mich mehr oder weniger ein ungeplanter Zwischenstopp auf dem Weg von Asien nach Mittel- und Südamerika war, wollte ich nicht zu viel Zeit hier verbringen. Knapp eine Woche habe ich mir selbst gegeben und dabei mein Programm mal wieder viel zu voll gepackt.

Von Irvine – hier hatte ich bei Emily und Ihren Freund eine gute Unterkunft und sehr gute Gastgeber gefunden – aus wollte ich direkt zur Erledigung meiner Aufgabe in Kalifornien starten: „übernachte in der Wüste im Joshua Tree Nationalparks„. Leider bin ich aber später als geplant losgefahren. Gegen 15 Uhr musste ich mich dann entscheiden – entweder einen Abstecher nach Palm Springs machen oder direkt zum Nationalpark weiter fahren. Da ich nur eine Nacht im Nationalpark verbringen und davor noch wandern wollte, habe ich mich dann für einen Abstecher nach Palm Springs entschieden.

Vor die große Skulptur von Marilyn Monroe in Palm Springs (Kalifornien) hat sich die Puffbohne in den Vordergrund gedrängelt
Vor die große Skulptur von Marilyn Monroe in Palm Springs (Kalifornien) hat sich die Puffbohne in den Vordergrund gedrängelt

Palm Springs ist ein verhältnismäßig kleiner Ort mit derzeit weniger als 50.000 Einwohnern – jedoch auf einer riesigen Fläche von ich glaube mehr als 230 Quadratkilometern. Berühmt wurde der Ort in den 50er/60er Jahren als es damalige Hollywood Stars hierher zog. Heute ist der Ort noch immer ein Anziehungspunkt für viele Touristen, die etwas historisches Hollywood-Feeling und die Sonne genießen wollen. In Palm Springs befindet sich außerdem die längste Luftseilbahn der Welt („Palm Springs Aerial Tramway„) und alljährlich findet die bekannte Spring Break Party der Westküste hier statt.

Den Dienstag Morgen habe ich dann sehr langsam angehen lassen, am Pool etwas entspannt und noch einige Recherchen für die Wanderungen im Nationalpark und meine nächsten Ziele gemacht. Etwas Zeit hatte ich, denn ich wollte erst zwischen 13 und 14 Uhr am Südeingang sein – und von Palm Springs aus ist es knapp eine Stunde. Mein Plan (Ihr merkt, es lief sicher nicht alles wie geplant 😉 ) war:

  1. gegen 13:30 Uhr mit Infomaterial am Cottonwood Visitor Center (direkt hinter dem Südeingang) versorgen
  2. am Cottonwood Spring parken
    zu einer kleinen 2 bis 3 stündigen Wanderung zum Mastodon Peak starten
  3. gegen 16:00 Uhr die Pinto Basin Road Richtung Norden fahren (ist immerhin eine knappe Stunde)
  4. sofern Zeit (wird knapp) und Lust besteht den Arch Rock Track machen
  5. am Sheep Pass Campground (alternative Jumbo Rocks oder Ryan Campground) das Zelt aufschlagen
  6. den Sonnenuntergang genießen
  7. „schlafend“ meine Aufgabe erfüllen
  8. den Sonnenaufgang genießen
  9. kleine 2 stündige Wanderung entlang des Ryan Mountain Tracks machen
  10. Fahrt zum Keys View und von dort aus die Aussicht auf das Tal (u.a. Palm Springs) genießen
  11. raus aus dem Nationalpark und ab auf den Highway

Müsst schon sagen, klingt doch gut. Oder? Aaaaber, es kam leider gaaaaanz anders. 🙁 … Erfahre mehr

Schon in Kalifornien einen Vorgeschmack auf Mexiko bekommen

Wie Ihr sicher mitbekommen habt, habe ich inzwischen Asien verlassen und mich über den Pazifik in Richtung USA aufgemacht. Gelandet bin ich vor wenigen Tagen in Los Angeles (Kalifornien) und genauer gesagt habe ich in Irvine bei Emily und Ihrem Freund Ken (Emily hat mit mir und anderen das Annapurna Base Camp im Himalaya in Nepal erklommen) eine Unterkunft gefunden.

Somit hatte ich eine sehr einfache und sehr angenehme „Eingewöhnungsphase“ in Kalifornien. War ich zunächst doch sehr skeptisch und stand ein Besuch in den USA nicht auf meinem Plan (siehe „Der Countdown für meine Weltreise läuft„), so habe ich mich mal wieder spontan anders entschieden. Das ist ohnehin das Größte auf meiner Weltreise: ich bin absolut frei und flexibel (mit einigen wenigen Einschränkungen).

Die vergangenen drei Tage waren verdammt entspannt und gaben mir nicht nur die Möglichkeit meinen kurzen Tripp in Kalifornien zu planen, sondern Emily und Ken gaben mir auch einen schönen Einblick in das Leben hier in Kalifornien. Und Kalifornien hat mehr zu bieten als tolles Wetter und fantastische Strände – zum Beispiel viel alte spanische Missionen. So auch die Mission San Juan Capistrano bei der ich mit Emily war. Für 9 USD Eintritt kann man sich hier schon mal wie in Spanien bzw. eher Mexiko fühlen … zumindest stieg meine Vorfreude auf dieses Land weiter an. Ein durchaus interessanter Audioguide ist ebenfalls verfügbar. Ich will aber gar nicht zu viel darüber schreiben, sondern ausnahmsweise mehr die Bilder sprechen lassen 😉 … Erfahre mehr

Aufgaben für die Weltreise von Freunden

Vor meiner Abreise habe ich zur Abschiedsfeier von den besten Freunden die man haben kann neben einer sehr schönen Fotopräsentation unserer gemeinsamen Zeit in den letzten fast 15 Jahren auch ein paar Aufgaben für meine Weltreise mit auf den Weg bekommen. Ein paar Aufgaben konnte ich bereits erfüllen, ein Teil ist leider schon jetzt nicht mehr erfüllbar und einige andere sind noch offen. Ich möchte Euch hier die Aufgaben vorstellen und natürlich auch den Beweis der Aufgabenerfüllung antreten – d.h. ich aktualisiere diese Seite regelmäßig. Wie Ihr seht, waren sie aber sehr gnädig mit mir und die meisten Aufgaben sollten problemlos erfüllbar sein.

Letzte Aktualisierung: 13.01.2014

Aktueller Stand erfüllter Aufgaben: 9 von mindestens 12 Aufgaben erfüllt … Erfahre mehr

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