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Meine erste Woche in Chile ist schon vorbei

Wie fast immer im Urlaub verfliegt die Zeit nur so und eine Woche ist nun schon vorbei. Auch die Arbeitswochen rasen nur so dahin – nur fragt man sich da am Ende der Woche meistens, was man so gemacht hat. Im Urlaub ist das anders – viel erlebt, gesehen, genossen, gestaunt, gewundert, aber auch mal enttäuscht.
Da beim Schreiben in den letzten Tagen dann doch ein paar Zeilen zusammengekommen sind und ich mich auch bei den Fotos nur schwer entscheiden konnte, habe ich meine erste Woche hier in Chile auf 3 Reisbeiträge aufgeteilt:

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Puerto Varas: eine ehemalige deutsche Kolonie in der Seenregion von Chile

Bis zu meinem Aufenthalt in Valparaíso war ich unentschlossen, ob ich in den Süden reisen sollte oder nicht und wenn ja wie weit. Der Süden von Chile sei der schönste Teil und zugegeben reizt mich die Bergwelt sehr und die vielen Fotos und Reiseberichte über Patagonien, Feuerland, Punte Arenas und insbesondere auch den Torres del Paine sind unglaublich schön. Aaaaber mich reizt mehr die Wüste von Atacama (Berge gibt’s auch in der schönen Schweiz 😉 ) und um den Norden und Süden zu genießen fehlt mir einfach zu die Zeit.

Entschieden habe ich mich dann für einen kleinen Kompromiss und einen Flug in die Seenregion nach Puerto Montt gebucht. Von dort aus ging es mit dem Bus weiter nach Puerto Varas; eine ehemalige deutsche Kolonie am See Llanquihue. Der Llago Llanquihue ist der zweitgrößte See von Chile. Hier wollte ich sehen, wie viele deutsche Spuren es noch gibt und wollte vor allem die Gegend um den Llanquihue-See und den Vulkanen Osorno und Calbuco genießen. Leider machte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung und anstatt die schimmernde Wasseroberfläche des Llanquihue mit den schneebedeckten Vulkanen Osorno und Calbuco im Hintergrund war es eher grau und verregnet. Am Tag nach meiner Ankunft wurde aber das Wetter leicht besser und so konnte ich immerhin eine kleine Radtour am See entlang (alles andere als einfach dank einem auf und ab und Gegenwind) nach Frutillar machen. … Erfahre mehr

Valparaíso – ein eher enttäuschendes Weltkulturerbe

Am darauffolgenden Tag ging es nach Valparaíso – angeblich ein MUSS bei einem Besuch in Chile. Ich habe viele Empfehlungen für diese Stadt bekommen und die UNESCO hat Teile der Stadt zum Weltkulturerbe erklärt … entsprechend groß waren meine Erwartungen – leider wohl zu groß 🙁

Wie allgemein in Chile, so ist auch die Fahrt von Santiago de Chile nach Valparaíso sehr einfach und komfortabel: mit der Metro zur Station Pajaritos, dort ein Ticket für einen der vielen Busse kaufen (zwischen 2.500 – 5.000 CLP), einsteigen, Fahrt genießen oder schlafen und nach knapp 90min wieder aussteigen. So weit, so gut … Mein Hostel hatte ich am Vorabend bereits gebucht und machte mich dann zu Fuß dorthin aufgemacht. Bereits bei diesen 30 minütigen Fußweg kamen mir Zweifel, ob mir die Stadt gefallen wird: jede Menge Straßenhunde (mit entsprechend vielen Exkrementen und Gerüchen) und unglaublich viele Autos. … Erfahre mehr

Santiago de Chile mit dem Fahrrad erkunden

Auf meiner Reise durch Mexiko vor zwei Jahren lernte ich Sebastian kennen. Wir teilten uns damals ein Dorm-Room und waren mehr oder weniger auch die einzigen Gäste in diesem Hostel. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt kein Spanisch konnte und er so gut wie kein Englisch war die Kommunikation wirklich schwierig – dank Übersetzungshilfen im Internet und Wörterbuch hat es aber dann irgendwie geklappt. Als er mir von seinem Vorhaben erzählte Teotihuacan – die Stadt der Götter zu besuchen, schloss ich mich doch glatt an. Über Facebook hatten wir uns dann vernetzt, kurz Fotos ausgetauscht und hin und wieder mal geschrieben. Da er aus Chile kam, kontaktierte ich ihn kurz vor meiner Reise mit der Frage nach ein paar Tipps. Er bot mir auch an mich abzuholen und auf seiner Couch zu übernachten – welch Luxus 🙂 … damit war mein Einstieg in Santiago de Chile mehr als einfach. … Erfahre mehr

Zurück im Reisemodus – aber was tun?

Es war Zeit, es war eigentlich schon längst überfällig: ich musste mal wieder für mehr als nur ein paar Tage verreisen. Die Zeit verging wie im Flug. Als ich im April 2014 nach einem Jahr Reisen, Freiheit und jeder Menge Erlebnisse wieder in den “normalen” Alltag in Deutschland und das Berufsleben eingetaucht bin, habe ich mir eines vorgenommen: mehr Freizeit. Ganz hat das nicht geklappt 😉

Nach mehr oder weniger 20 Monaten Reiseentzug (ich unterschlage einfach mal Skiurlaub, Wochenendausflüge und das Radtraining auf Mallorca) bin ich bei der Anreise ach Chile; genauer gesagt sitze ich beim Schreiben dieser Zeilen im Flugzeug auf dem Weg nach Santiago de Chile. Nachdem ich die letzten Tage doch sehr mit einer Erkältung gekämpft hatte, hatte auch ich etwas Bedenken diese Reise anzutreten; knapp 20h unterwegs mit Erkältung inklusive Ohrenschmerzen ist kein Spaß. Aber ich bin sehr überrascht – ich habe mich in den Reisemodus begeben und mein Körper wohl automatisch in den Wohlfühlmodus 🙂 … wenn das kein Zeichen ist 😉 Klar, die Erkältung ist nicht komplett verschwunden, aber die Hustenanfälle hielten sich in Grenzen, die Ohrenschmerzen waren bisher nur bei der Zwischenlandung spürbar und ich habe die Nacht fast 10 Stunden (!!!) im Flugzeug gut geschlafen. Was will man mehr 🙂  … Erfahre mehr

Adventszeit anders – Spanisch lernen am See und Fuße eines Vulkans

Im 8. Türchen vom Reiseblogger Adventskalender 2014 erfährst Du mehr über meine doch etwas andere Adventszeit letztes Jahr während meiner Weltreise: mein Besuch in einer Spanisch Sprachschule und das Leben bei einer tollen Gastfamilie in San Pedro La Laguna; direkt am Lago Atitlan am Fuße vom Vulkan San Pedro in Guatemala.

Die Tage bei uns werden kürzer, es wird kälter und draußen ist es eine eher graue „Suppe“. Hatte ich letztes Jahr doch so sehr die Adventszeit in Deutschland mit den Weihnachtsmärkten, den Glühwein und vor allem der gemeinsamen Zeit mit Freunden vermisst, so denke ich in diesen Tagen aber auch umso häufiger zurück an das letzte Jahr. Das Jahr, in dem ich mir eine Auszeit gönnte und die Welt bereiste. Ich war frei und ließ mich treiben, fast vollkommen losgelöst von Zwängen und Verpflichtungen. Ein schöne Zeit 🙂

Letztes Jahr verbrachte ich die vorweihnachtliche Zeit in Guatemala. Es war der 10. Monat meiner Weltreise und ich war auch schon immerhin seit 3 Monaten in Zentralamerika unterwegs. Mein Vorhaben während meines Sabbatical und meiner Reise in Zentral- und Südamerika auch Spanisch zu lernen trug aber leider noch immer keine Früchte 🙁 Dabei waren die Anfänge so gut … … Erfahre mehr

Autsch, ich wurde mit einem Blogstöckchen beworfen

Vielleicht fragst Du Dich jetzt, was bitte schön ein Blogstöckchen ist. Ich muss zugeben, dass ich das bisher auch immer nur so am Rande mal mitbekommen hatte … und da mich bisher noch niemand damit beworfen hatte, musste ich mich auch nicht damit beschäftigen. Aber wie vieles, so ist auch das nur eine Frage der Zeit bis es Dich als Blogger trifft. Nun war es eben auch bei mir so weit – Oli und sein Blog www.sinograph.ch wurden beworfen und haben es an mich weiter gereicht. Das Peinliche daran: beworfen und getroffen wurde ich bereits während meine Weltreise Mitte Januar … und mehr als 4 Monate später reiche ich es erst weiter 🙁 … Sorry Oli! … Erfahre mehr

Einfach nur „WOW“ – die Iguazu Wasserfälle zwischen Brasilien und Argentinien

Inzwischen habe ich zwar Brasilien bereits verlassen, ja gar meine ganze Weltreise beendet, aber dennoch möchte ich Dich auch weiterhin noch an meinen Reiseerlebnissen mit teilhaben lassen. Eines dieser beeindruckenden Erlebnisse ist knapp 1 Monat her und zählte zweifelsohne zu einen der Highlights auf meiner Reise: die gigantischen Iguazu Wasserfälle  im Dreiländereck zwischen Brasilien, Argentinien und Paraguay.

Bei den Iguazu Wasserfällen handelt es sich um 20 größere sowie 255 kleinere Wasserfälle … und das auf einer Ausdehnung von unglaublichen von 2,7 Kilometern. Der Spiegel schrieb in einem Artikel

„Die Wasserfälle sind breiter als die Victoria-Fälle, höher als die berühmten Niagara-Fälle und zweifelsohne schöner und beeindruckender als alle beide.“

(Spiegel Online vom 08.04.2014; „Iguaçu-Wasserfälle: Schillernde Regenbögen und singende Steine„)

Und unglaublich beeindruckend sah das auch auf den Bildern schon – das wollten, nein das mussten ich und auch meine Eltern live sehen! … Erfahre mehr

Erster Stopp Brasilien: Sao Paulo – Millionenstadt und Austragungsort Fußball WM 2014

Nach wirklich sehr tollen Wochen in Kolumbien bin ich vor wenigen Tagen nun in meinen letzten Reiseziel auf meiner Weltreise gelandet: Brasilien … und genauer gesagt in Sao Paulo. Das hatte einfache Gründe: ich wollte die größte Stadt Brasiliens einfach besuchen und der Flug war der günstigste den ich zwischen Kolumbien und Brasilien gefunden hatte (siehe auch „verrückte Flugbuchung„).

Paulista Avenue - eine der bekanntesten und belebtesten Straßen in Sao Paulo
Paulista Avenue – eine der bekanntesten und belebtesten Straßen in Sao Paulo

Nun muss ich zu meiner Schande aber gestehen, dass ich nicht viel gemacht und gesehen habe in Sao Paulo 🙁  Warum? Ich habe mich von dem hinreisen lassen, wofür Sao Paulo berühmt ist: Essen & Nightlife 😉

Aber ganz klar – wer mich kennt weiß auch, dass so gar nichts tun auch nicht mein Ding ist und somit habe ich mich nicht nur zwischen Hostel und Partyzone bewegt … streng genommen hat es sich auf drei Ausflüge konzentriert:

  1. verpasste Free-Walking-Tour an meinem Ankunftstag und danach mehr oder weniger planloses umher laufen
  2. Fahrrad-Tour
  3. Besuch von neu gebauten Stadium für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 (u.a. das Eröffnungsspiel findet hier statt)

… und damit gleicht diese Aufzählung eigentlich auch dem, was ich jedem Besucher in Sao Paulo empfehlen würde: … Erfahre mehr

Verrückte Flugbuchung von Kolumbien nach Brasilien – Tipps für Deine Flugbuchung

Eigentlich habe ich mir vorgenommen keinen Artikel über Flugpreise bzw. Flugbuchungen zu schreiben – gibt es doch schon zu viele davon. In den vergangenen 12 Monaten meiner Weltreise habe ich insgesamt knapp 30 Flüge absolviert – und natürlich vorher eingehend und gründlich die Flugpreise studiert. Was allerdings meinen Flug zwischen Kolumbien und Brasilien betrifft, so war das die bisherige Krönung merkwürdiger Preiskalkulationen.

Aber von mal ganz vom Anfang. Eigentlich bestand ja mein Plan darin von Kolumbien über Venezuela nach Brasilien mit dem Bus zu reisen. Dieser Plan hatte auch noch bis vor knapp 2 Wochen bestand. Kolumbien hat mich aber so begeistert und im Bann gehalten, dass ich anstatt der geplanten 4 Wochen nun (ich konnte es selbst kaum glaube und habe mich auf meiner Weltreise in keinem anderen Land bisher so lange aufgehalten) 7 Wochen hier war. Nun gab es zwar die Option einfach „durch“ Venezuela zu reisen und nur knapp 1 Woche hier zu verbringen oder aber doch einen Flug buchen und die „gesparte“ Zeit für meine Reise in Brasilien zu nutzen.

Nun fing es aber an: Flugpreise. Nach wie geschrieben einigen Erfahrungen damit wusste ich was mir bevor steht: lange Recherchen und ggf. schnelles buchen … denn ein paar Stunden später kann die Welt schon wieder ganz anders aussehen. Südamerika ist nicht gerade für günstige Flüge, insbesondere nicht für Flüge in andere Länder innerhalb von Südamerika, bekannt. Und das kann ich bestätigen. Den günstigsten Flug von Kolumbien nach Brasilien gab es für knapp 650,- € bei knapp 6 Stunden Flugzeit; meist bewegten sich die Preise aber bei 700,- € aufwärts. Dabei machte es kaum ein Unterschied, ob die Flüge zwei Tage, drei Monate oder gar 6 Monate später waren. Auch der Abflugort innerhalb von Kolumbien (ich war zwar gerade an der Küste im Norden, aber Flexibilität gehört ja nun mittlerweile zu meinem zweiten Vornamen) und Ankunftsort innerhalb von Brasilien (ich schwankte zwischen Rio de Janeiro, Salvador, Sao Paulo oder Brasilia) spielte kaum eine Rolle … wenn da das Wörtchen KAUM nicht wäre.

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Denn dann fand ich eine Verbindung und konnte es selbst kaum glauben: der Flug sollte weniger als die Hälfte kosten. Was so merkwürdig daran ist? Der eigentliche Flug geht von Bogota nach Sao Paulo und hätte knapp 700,- € gekostet. Startet man allerdings in Medellin, fliegt von dort nach Cartagena, von Cartagena nach Bogota und steigt dann in das gleiche Flugzeug ein … na, gespannt? … dann betrug der Preis nur 330,- €. Weniger als die Hälfte bei knapp 4 Stunden längerer Reisezeit. Nicht schlecht. Oder?

Der Kuriosität aber noch kein Ende. In Medellin habe ich eingecheckt und dann sagt mir die nette Dame, dass ich zu viel bezahlt hätte und Geld zurückbekommen würde. Was? Geld zurück von der Airline beim Check-In? Das hatte ich auch noch nicht erlebt. Jedoch verstand ich mit meinem leider noch immer schlechten Spanisch nur die Hälfte. Wie auch immer, mir wurden knapp 30,- € ausgezahlt. Von diesem Geld habe ich mir jetzt hier in Bogota auf dem Flughafen ein schönes Abendessen gegönnt und mit einem leckeren kühlen Bier auf die mir lieb gewonnene Airline AVIANCA angestoßen 😀 … Erfahre mehr

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