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Süßigkeiten sind alle

Heute waren wir im zweiten Heim mit vorwiegend HIV infizierten Kindern und die Verhältnisse hier sind ja noch schlimmer. Dort steht auf dem Grundstück ein Haus (oder eher Lagerraum) und dort schlafen die Kinder zu mehrere in Betten, aber nicht auf allen liegt eine Matratze. Ich habe mich mal wieder nicht getraut Fotos zu machen. Ich habe ja großen Respekt vor den Damen, die dort arbeiten und leben. Es ist eine Krankenschwester, die die Kinder dann auch mit der Medizin untersucht und versucht aufzupassen, dass die nicht infizierten sich nicht beim spielen noch infizieren. Ich habe dann mit Ihnen ein Laufwettbewerb gemacht und muss sagen, dass das laufen unter der kenianischen Sonne sehr, sehr anstrengend ist und ich sehr ins schwitzen gekommen bin. Gegen Mittag sind wir dann wieder in das andere Heim gefahren und haben zuvor noch die Süßigkeiten verteilt und es war wieder schön zu sehen, wie sozial die Kinder zueinander sind und sich über diese Kleinigkeiten gefreut haben. … Erfahre mehr

Ich bin nicht mehr alleine

Da ich heute umgeben bin von 10 Kindern, die alle beim schreiben an meinem Arm hängen, versuche ich es mal kurz zu fassen. Heute morgen sind wir 05:00 Uhr aufgestanden und dann 05:00 Uhr zum Flughafen gefahren. Leider hatte ihr Flugzeug dann auch noch Verspätung und wir mussten 2h warten. Danach ging es erstmal heim und es gab Frühstück. Damit ich heute endlich mal den Schrank bauen konnte, haben wir kiloweise Nägel in einem Shop gekauft und den Schrankbau habe ich mir dann etwas einfacher vorgestellt. Das Holz ist verdammt hart und das Werkzeug eher schlecht. Außerdem springt überall ein Kind rum. Wir haben es dann aber zusammen geschafft und morgen werden wir ihn streichen.
Nun geht es aber erstmal heim – ich vermute wieder zu Fuß und dann mit den verrückten Matatos.

Mit meinen Reisen komme ich irgendwie nicht weiter. So richtig kann ich mich nicht entscheiden, wann ich dies tun soll. Ich denke der Mombasa Ausflug zum Ende steht soweit, aber ich wollte eigentlich zwischendurch noch in einen Nationalpark. Das gestaltet sich aber irgendwie schwierig, da ich kein Internet daheim habe und ein Reisebüro oder sowas gibt es in dem Ort wo ich wohne leider nicht. Heute habe ich am Flughafen mal gefragt, aber die sind recht teuer und verkaufen einen gleich 2 Übernachtungen, obwohl man nur eine will. Sobald sie hier einen Weißen sehen, glauben sie das da viel Geld zu machen ist … es ist nicht einfach … ;))

Also bis später..

PS: die Kinderbilder haben sie selbst gemacht – fragt bitte nicht, wie meine Kamera jetzt aussieht …

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