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Nachtbus von Oaxaca nach San Cristobal – anstrengender als gehofft

Ich ahnte es vorher – und dennoch wollte ich es nicht wahr haben. Etwas mehr als 10 Stunden im Bus könnten hart werden. Aber was waren meine Optionen? Ich wollte von Oaxaca nach San Cristobal de las Casas. Da gab es nicht viele Alternativen zum Bus. Außerdem war es eine Nachtfahrt und konnte ich doch eigentlich im Bus immer gut schlafen. Also wo liegt das Problem?

Gute Frage. Das Problem lag glaube einfach an der Strecke – verdammt kurvenreich in den ersten paar Kilometern und der Busfahrer liebt es sich richtig schön mit dem Bus in die Kurven zu legen 🙁 Damit Du etwas mitfühlen kannst hier eine kleine Abfolge der Fahrt …

20:00 Uhr : mit Leuten im Hostel noch schnell zwei Mezcal getrunken … schadet nicht um leichter einschlafen zu können

20:35 Uhr : Busbahnhof in Oaxaca erreicht

Unser Nachtbus - leider nicht so bequem wie die Nachtbusse in Vietnam, aber ok
Unser Nachtbus – leider nicht so bequem wie die Nachtbusse in Vietnam, aber ok

20:50 Uhr : Gepäck verladen, Sicherheitskontrolle passiert und in den Bus eingestiegen

21:08 Uhr : der Bus setzt sich in Bewegung … somit schon mal 8min Verspätung

21:50 Uhr : amüsiere mich (noch) köstlich über „Jonny English“ (war zwar in Spanisch, aber das war irgendwie kein Problem)

22:05 Uhr : erstes flaues Gefühl im Magen – versuche wohl lieber schnell einzuschlafen. Zwar Tabletten gekauft, aber verstehe die Verpackungsbeilage nicht und wenn Tabletten nicht unbedingt sein müssen …

22:34 Uhr : Warum läuft dieser beschissene Film? – der Monitor und Lautsprecher ist genau über mir – ich kann nicht einschlafen. Mir wird immer schlechter.

22:50 Uhr : mir ist definitiv schlecht – sogar verdammt schlecht … ohne Tabletten überlege ich die Fahrt nicht. Erste Tablette genommen

23:05 Uhr : Warum hilft die Tablette nicht? Wenn das noch länger dauert, gibt es ein Unglück hier … mir ist warm und kalt gleichzeitig

23:28 Uhr : erste kurzer Toilettenstopp; mir ist noch schlechter als zuvor und der Film (inzwischen ein neuer) nerven. Versuche meine Musik zu hören

23:45 Uhr : verdammt, bitte jetzt nicht auch noch Durchfall oder doch „nur“ Blähungen? Beides mehr als unpassend … kann mich doch maximal nur auf eine „Körperöffnung“ konzentrieren 😉 … Erfahre mehr

Guadalajara – Millionenstadt in Mexiko mit dem besonderen Charme

Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht so richtig was ich diesen Sonntag mache, aber ich kann Dir zeigen was ich letzten Sonntag gemacht habe … nämlich die zweitgrößte Stadt Mexikos – Guadalajara – zu Fuß erkundet. Das man sich in einer Millionenstadt befindet, spürt man hier kaum. Anders als in Mexiko Stadt tickt hier alles noch etwas langsamer und ist um einiges entspannter. Der Trubel einer Großstadt ist kaum zu spüren. Die Stadt hat ihren besonderen Charme behalten. In der Stadt selbst leben knapp 2 Millionen Menschen derzeit – zählt man allerdings die optisch eigentlich nicht von der Stadt trennbaren Vororte Zapopan, Tlaquepaque (wo ich derzeit lebe), Tonalá, Tlajomulco und Ixtlahuacán mit dazu sind es ein paar Millionen mehr.

Eine Besonderheit in Guadalajara und den angrenzenden Orten gibt es jeweils sonntags: an einem Sonntag gehören die Innenstädte den Fußgängern und Radfahrern. Viele Straßen sind für Autos, Busse und Motorräder gesperrt. Zudem können teilweise kostenlos Fahrräder ausgeliehen werden. Da ich jedoch mal wieder etwas zu spät meinen Tag hier startete, musste ich alles zu Fuß erkunden … für mich aber gar kein Problem 😉 Ich möchte Dich jetzt aber auf eine kleine Fotoreise durch Guadalajara (frag nicht wie lange ich gebraucht habe, bis ich mir den Namen merken bzw. aussprechen konnte 😉 ) mitnehmen … … Erfahre mehr

Teotihuacan – Stadt der Götter in Mexiko

Nun bin ich schon mehr als eine Woche in Mexiko und habe es noch nicht geschafft einen einzigen Artikel von diesem faszinierenden Land zu veröffentlichen … dafür will ich Dir heute eines meiner ersten Highlights hier zeigen: Teotihuacan (oder richtig eigentlich: Teotihuacán)

Nur wenige Kilometer von der Hauptstadt Mexiko Stadt entfernt liegt die ehemalige Stadt der Götter:  Teotihuacan. Sie war mit schätzungsweise 200.000 Einwohnern einst die mit Abstand größte Stadt des amerikanischen Kontinents und eine der größten Städte der Welt. Bereits im sechsten Jahrhundert vor Christus wurde diese Stadt permanent besiedelt und war zwischen 100 und 650 nach Christus war Teotihuacan das dominierende kulturelle, wirtschaftliche und militäriche Zentrum Mesoamerikas. Warum die Stadt ab etwas 650 verlassen und um 750 mehr oder weniger ohne Einwohner war ist derzeit wohl noch ungeklärt. Als die Azteken in das Hochland von Mexiko einwanderten fanden sie nur noch eine seit Jahrhunderten verlassene Ruinenstadt vor. Sie fanden dies jedoch einen sehr mystischen Ort und nannten ihn Teotihuacan … das bedeutet wohl so viel wie: als wo man zu einem Gott wird.

Die Mondpyramide in Teotihuacan mit "nur" 43 Metern Höhe kleiner als die Sonnenpyramide mit 65 Metern
Die Mondpyramide in Teotihuacán mit „nur“ 43 Metern Höhe kleiner als die Sonnenpyramide mit 65 Metern

Heute zählt das Gelände zum UNESCO Weltkulturerbe (seit 1987) und ist für Besucher geöffnet. Die Stadt ist natürlich nicht mehr so erhalten, wie sie früher einmal war, aber dennoch für diese lange Zeit wie Du auf den Fotos siehst erstaunlich viel. Besonders auffällig sind natürlich die zwei Pyramiden (Sonnepyramide, Mondpyramide) und auch der ehemalige Palast (Ciudadela). Das Erklimmen der Stufen ist gar nicht so einfach und zwingt den ein oder anderen auch schon mal zu Pausen.

Die Sonnenpyramide hat immerhin eine Fläche von 222 mal 225 Metern und ich ist 65 Meter hoch. Die Mondpyramide ist etwas kleiner und erreicht nur 46 Meter Höhe bei einer Fläche von 120 mal 150 Meter. Aber baue das erst Mal … und 100 nach Christus waren die Hilfsmittel dazu auch noch etwas eingeschränkter 😉 … Erfahre mehr

Mein Besuch in einem Kinderheim in Nepal

Die Arbeit eines Vereines habe ich schon seit mehreren Jahren verfolgt und indirekt auch mit unterstützt. Die Firma bei der ich in Deutschland arbeite hat einen kleinen Pool an Finanzmittel die jedes Jahr für diverse Hilfsprojekte zur Verfügung gestellt wird. Wir versuchen dabei konkrete Projekte (meist) finanziell zu unterstützen. Eines dieser Projekte ist das von Future for Nepal’s Children e.V. (FUNECH) Dieser Verein ist in Wiesloch (Baden-Württemberg; Deutschland) ansässig und unterstützt und betreut verschiedene Projekte in Nepal.

Der Verein berichtet regelmäßig und transparent über die Verwendung der Spendengelder und den Fortschritt in den Projekten. Dennoch oder gerade deswegen interessierte es mich auch das von uns unterstützte Projekt auch vor Ort zu sehen. Der Verein bietet jedes Jahr im Mai / Juni eine Nepalreise (zu Selbstkosten) an. Bei dem komplett durchorganisierten Programm kann man viele Sehenswürdigkeiten in Nepal erleben, aber natürlich werden auch die verschiedenen Projekte vor Ort besucht. Leider hatte ich diesen Termin verpasst. Im Rahmen meiner Weltreise hatte ich aber auf jeden Fall vor das interessante Nepal zu besuchen und erkunden. Und natürlich wollte ich auch das Kinderheim in Nepal besuchen, und wenn möglich mit anpacken, und habe somit Kontakt zum Verein aufgenommen. … Erfahre mehr

Insel Aka: weil’s so schön war noch mal im Video und ein paar mehr Infos (Okinawa / Japan)

Im August diesen Jahres habe ich mich auch einige Wochen in Japan aufgehalten und die Schönheit des Landes, die Kultur und die Gastfreundschaft hier sehr genossen. Neben dem mir aus Reiseführern und Reportagen bekannten Sehenswürdigkeiten hat Japan aber auch noch etwas anderes zu bieten: tropische Inseln. Wie Du vielleicht in meinem Beitrag „Einfach abschalten und das tropische Japan erleben | Insel Aka (Okinawa)“ schon gelesen hast, konnte ich ja fast nicht genug von dieser Insel bekommen.

Inzwischen bin ich zwar schon in Mexiko und lass mich von diesem schönen Land verzaubern, aber diese Informationen wollte ich allen Interessierten nicht vorenthalten. Immerhin wird das Wetter in Deutschland nun langsam schlechter und vielleicht sucht der ein oder andere noch ein (nicht ganz günstiges) Reiseziel. … und außerdem habe ich gerade meinen Spanischkurs hier in Mexiko begonnen und mir raucht schon der Kopf und die Abwechslung war notwendig 😉

 

Okinawa und die Kerama Inseln

Okinawa ist die südlichste Präfektur von Japan und liegt knapp 1500km Luftlinie südlich von Tokio bzw. 500 km von der Insel Kyūshū. Gemessen an den Quadratmetern ist sie zudem auch die kleinste Präfektur und besteht aus vielen Inseln und Inselgruppen. Das Leben hier tickt etwas anders als von der japanischen Hauptinsel – wesentlich ruhiger und relaxter. Man hat tatsächlich das Gefühl in einer etwas anderen japanischen Welt zu sein. Zudem ist Okinawa nur wenige Kilometer von Taiwan und China entfernt und auch stark von deren Einfluss mit geprägt. Die größte Stadt Okinawas, und aufgrund des internationalen Flughafens und Fährhafens auch Haupteingangstor zur Inselwelt ist Naha. Hierhin führte auch mein Flug von Osaka und aufgrund eines Taifuns verweilte ich auch etwas hier bevor es mich auf mein eigentliches Ziel – die Insel Aka (eine der Inseln der Kerama Inselgruppe) – verschlagen hatte.

Die Kerama Inselgruppe gehört zur Präfektur Okinawa und ist knapp 20km von der Hauptinsel entfernt. Zur Inselgruppe gehören mehr als 20 größere und kleinere Inseln … und wei davon sind eben die von mir besuchten Inseln Aka und Zamami. In unmittelbarer Nähe und in nur wenigen Minuten und mehrmals täglich per Fähre zu erreichen sind auch die Inseln Ijakaja, Agenashiku, Amuro und von Aka aus über eine Brückenverbindung Geruma und Fukaji. … Erfahre mehr

Traumhafter Ausflug in den Death Valley Nationalpark (Kalifornien; USA)

Mein Weg von Las Vegas nach San Francisco führte mich durch das Death Valley. Dieses hatte ich persönlich zugegeben einige Wochen zuvor nicht mal gekannt. Doch die Bilder sie ich im Internet gesehen hatte, faszinierten mich und es lag ohnehin mehr oder weniger auf dem Weg. Warum also nicht mal durchfahren. Es gab glaube keinen Abschnitt auf meiner Strecke wo ich länger unterhalb der Höchstgeschwindigkeit gefahren bin wie auf dem Weg von Las Vegas ins und durch das Death Valley. Das Wetter und die Sonne waren auch so perfekt – und ich hin und weg.
Ohne mir Gedanken über den Ursprung für den Namen („Tal des Todes“) zu machen, oder mich weiter darüber zu informieren, hatte ich mal einen „Übernachtungs-Pin“ auf meine Reisekarte gemacht. Immerhin gibt es hier Campingplätze und ein Zelt hatte ich ja dabei.
Aaaber – es waren am späten Nachmittag unglaubliche 47 Grad und kein Fleckchen Schatten. Somit habe ich meinen Übernachtungsplan schnell verworfen. Das hielt mich jedoch nicht davon ab alle paar Meter anzuhalten und Fotos zu machen. Ich hoffe das Video und die Fotos können die Faszination dieses Platzes rüber bringen. Genieße es und setze es auf Deine Must-Visit Liste !

Ein paar Fakten über den Death Valley Nationalpark

Der Death Valley Nationalpark:

  • ist der heißteste Platz der Erde (hält den Weltrekord mit 134°F bzw. 57°C)
  • ist der trockenste Platz der USA
  • liegt in der Mojave Wüste
  • ist der niedrigste Punkt in Nordamerika (85,95 Meter unter dem Meeresspiegel)
  • liegt größtenteils in Kalifornien und ein kleiner Teil in Nevada
  • hat zwei Täler: das Death Valley und das Panamint Valley
  • hat mehrere Gebirge und der höchste Punkt (Telescope Peak) ist 3366m hoch
  • ist kostenpflichtig (Stand September 2013: $20 für ein Fahrzeug und $10 für Fahrrad / Wanderer; gültig 7 Tage)
  • bietet Campingplätze (wer sich das antun möchte

Es gibt zwei sehr informative (und mit kostenlosem WiFi ausgestattete) Besucherzentren. Den Eintritt in den Nationalpark kann man entweder hier oder auch an einigen Automaten entrichten. Weitere Informationen zum Nationalpark findest Du auf der offiziellen Internetseite: http://www.nps.gov/deva/index.htm. Neben aktuellen Informationen stehen hier auch Kartenmaterial und Routenvorschläge zum Download bereit. … Erfahre mehr

Himalaya-Wanderung zum Annapurna Base Camp in Nepal im Dauerregen (Teil 3/3)

Das ist nun der letzte der drei Teile über meine Wanderung zum Annapurna Base Camp im Himalaya in Nepal – die ersten Tage findest Du hier: Himalaya-Wanderung zum Annapurna Base Camp in Nepal im Dauerregen (Teil 1/3) und hier: Himalaya-Wanderung zum Annapurna Base Camp in Nepal im Dauerregen (Teil 2/3)

Heiße Quelle als Belohnung am Etappenziel (Tag 8)

… von Sinuwa zu den Hot Springs

Da wir auf dem Hinweg ein paar Sachen hier "zwischengelagert" hatten, hieß es nun wieder die Rucksäcke umpacken.
Da wir auf dem Hinweg ein paar Sachen hier „zwischengelagert“ hatten, hieß es nun wieder die Rucksäcke umpacken.

Tag in Stichpunkten:

  • Regina wollte erneut nicht aufstehen und somit verspäteter Start (gegen 9 Uhr)
  • langer Abstieg und noch längerer Anstieg nach Chamwrong (viele Treppen); ca. 2,5h
  • neuen treuen Begleiter (Carlos) „gefunden“
  • Mittagessen und Mitnahme unserer zwischengelagerten Sachen
  • Abstieg zur Hot Spring Lodge (dort geduscht und gewartet bis kein Regen mehr war)
  • 20min Abstieg in Flip-Flops (leichtsinnig) zu den angenehmen (aber kälter als erwarteten) Pool (50 Rupies Eintritt)
  • ca. 1h im Pool mit „Unterwasserfotos“; Aufstieg dann mit vielen Blutegeln … danach leckeres Abendessen (erstes Mal Dal Bhaht für mich)

Irgendwie war es zu erwarten – der Tiefpunkt in Reginas Motivation war wohl doch am Vortag noch nicht erreicht. 🙁 Heute wollte sie so gar nicht aufstehen und hat es glaube erst 90 Minuten nach allen anderen aus dem Bett geschafft. Das Wetter (weiterhin nur Regen) und das Wissen ueber den heutigen Abschnitt waren aber auch nicht gerade foerderlich. Diana fuehlte sich – entgegen den Vortagen – eigentlich recht fit. Sie hatte komischerweise morgens und abends immer gesundheitliche Probleme, rannte aber tagsüber wie besessen den Berg auf und ab. Das musste keiner verstehen – ich verstand es jedenfalls nicht! 😉

Kleiner Zwischenstopp zum Sammeln - jeder konnte sein Tempo laufen und dann hieß es immer mal wieder zwischen durch "sammeln"
Kleiner Zwischenstopp zum Sammeln – jeder konnte sein Tempo laufen und dann hieß es immer mal wieder zwischen durch „sammeln“

Unser heutiger Tag war aber besonders – zumindest das Ziel. Denn worauf freut mich sich am Meisten wenn es nass und kalt draußen ist? Richtig, auf ein heißes Bad. Das versprach unser heutiges Tagesziel; wir wollten zu den Hot Springs. Das sind natürlich heiße Quellen. Die Vorfreude darauf war bei uns allen riesig. Jedoch mussten natürlich bis dahin noch so einige Auf- und Abstiege überwunden werden. Genauer gesagt standen uns nun schon die lange gefürchteten Stufen von Chamwrong bevor. Was wir an Tag 4 noch fröhlich hinunter gelaufen sind, mussten wir heute leider wieder hoch. Und wie es der Zufall wollte, hatten wir heute auch noch „Glück“ mit dem Wetter. Nur anfangs Regen und danach Sonne satt … eigentlich für den Aufstieg schon wieder zu viel. Aber wir wollen uns mal nicht beschweren. Den Aufstieg nach Chamwrong haben wir alle getrennt absolviert – hier musste jeder alleine durch und mit sich kämpfen. Ich kann Euch sagen, ich habe auch ordentlich gekämpft. Unterstützt wurde ich dabei von einem scheinbar herrenlosen Hund (später den Namen Carlos gegeben). Der ist die ganze Zeit neben mir her gelaufen und wenn ich Pause machen wollte, hat er mir verstehen zu geben, dass ich weiter soll – eine echte Motivationshilfe. Als ich die Stufen dann endlich erklommen und die Hütte in Sinuwa erreicht hatte, habe ich nicht nur mich, sondern auch ihn mit was zu trinken und essen belohnt. Ich glaube darauf hat er spekuliert 😉 Dadurch hatte ich nun aber für die restlichen Tage meinen treuen Begleiter. Er folgte mir und der Gruppe auf Schritt und Tritt und hat sogar vor der Tür übernachtet. … Erfahre mehr

Himalaya-Wanderung zum Annapurna Base Camp in Nepal im Dauerregen (Teil 2/3)

Happy Birthday auf über 2300Hm (Tag 4)

… von Chuile nach Sinuwa

Wir hatten auch ein Geburtstagskind auf der Wanderung: Uriel hatte am Tag 5 Geburtstag
Wir hatten auch ein Geburtstagskind auf der Wanderung: Uriel hatte am Tag 5 Geburtstag

Tag in Stichpunkten:

  • Geburtstag von Uriel
  • ganzen Tag Regen
  • Mittagessen in Chamrong (sehr günstig und lecker: Panorama View)
  • einen Teil der Sachen in Chamrong hinterlassen (was die nächsten 4 Tage nicht benötigt wird)
  • unendlich viele Stufen von Chamrong nach Sinuwa (zunächst 30min abwärts und dann laaaange aufwärts)
  • erschöpft das Gästehaus erreicht
  • Uriell mit Geburtstagkuchen und „Zum Geburtstag viel Glück“ überrascht

Heute war ein besonderer Tag – zumindest für Uriel … es war sein Geburtstag. Da wir wie immer mal zeitlich morgens etwas zu spät dran waren, wurde morgens „kurz“ gratuliert, gefrühstückt und dann ging es auch schon los. Leider dieses Mal wieder im (leichten) Regen. Von der Hütte ging es zunächst recht steil bergab zum Fluss um von dort – wie sollte es auch anders sein – wieder steil hinauf zu steigen. Genannt wurde es das ganze vom Guide natürlich wieder als „nepali-flat“. Durch den leichten Regen, Temperaturen um die 20 Grad und das auf und ab war die Wahl der Kleidung wieder mal schwierig. Regenjacke an – Regenjacke aus – Regenjacke an – usw. … das hielt leider den ganzen Tag an 🙁 … Erfahre mehr

Himalaya-Wanderung zum Annapurna Base Camp in Nepal im Dauerregen (Teil 1/3)

Es hat lange gedauert, aber ich habe es nicht vergessen: den Beitrag über die Wanderung zum Annapurna Base Camp (Nepal; Himalaya) … da es doch recht viel ist, gibt es die Beiträge etappenweise 😉
Hier zunächst die Anfahrt zum Ausgangspunkt Pokhara und die ersten drei Tage unserer Himalaya-Wanderung.

Was sicher fast jeder Reisende der nach Nepal kommt macht ist eine Wanderung im Himalaya-Gebirge. Auch für mich stand fest, dass ich eine solche Trekkingtour machen möchte. Hier hat man nun aber die Qual der Wahl – es gibt die unterschiedlichsten Angebote für die unterschiedlichsten Regionen und Wanderrouten. Da ich im Juni unterwegs war und der Juni – neben Juli und August – aufgrund des Sommermonsums, und damit verbunden starken Regenfällen, zu den denkbar ungünstigsten Monaten für eine Wanderung zählt, schränkte sich die Auswahl der möglichen Gebiete schon etwas ein. Nach einigen Recherchen im Internet und Rückfragen bei Reiseveranstaltern standen somit für mich zu Auswahl:

  1. ca. 8 bis 12 tägige Trekkingtour zum Annapurna Base Camp
  2. ca. 21 bis 24 tägige Upper Mustang Trekking Tour

Für die Upper Mustang Trekking-Tour sprach ganz klar die Tatsache, dass es in einem nicht so überlaufenen Gebiet von Nepal war und trotz Sommermonsum es hier trocken und die Sichtverhältnisse gut sein sollen. Wie aber schon der Titel meines Beitrags verrät: ich habe mich für die Wanderung zum Annapurna Base Camp entschieden. Der Hauptgrund war, dass ich dafür bereits Kontakt zu vier weiteren Reisenden in Kathmandu aufgenommen hatte, die diese Tour ebenfalls machen wollten. Für die zweite Tour gab es leider keine Gruppe und ich hätte sie als Privat-Tour buchen müssen. Das wäre nicht nur um einiges teurer, auch konnte ich mir etwas mehr als 20 Tage alleine mit einem mir unbekannten Guide absolut nicht vorstellen. Also Zeit und Geld gespart und mich auch mit für die Wanderung zum Annapurna Base Camp entschieden.

Panorama über die Berge der Annapurna Region im Himalaya (Nepal) von Aussichtspunkt Poon Hill ... leider größtenteils von Wolken bedeckt.
Panorama über die Berge der Annapurna Region im Himalaya (Nepal) von Aussichtspunkt Poon Hill … leider größtenteils von Wolken bedeckt.

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