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Semuc Champey: Infinity-Pools in Guatemala

Was für mich irgendwie eher nach einem teuren Wein klingt, ist eine der Hauptattraktionen in Guatemala; Semuc Champey gehört neben der Mayastätte Tikal (inkl. dem nahegelegenen Ort Flores), dem Touristenort Antigua und dem Lago Atitlan zu den Orten wo man einfach hin muss und auch fast jeder Tourist hin fährt. „Fast jeder“ deswegen, weil es doch ein paar Stunden Fahrzeit entfernt liegt. Aber spätestens nach dem ich viele begeisterte Backpacker in meinem Hostel in Flores getroffen hatte, war für mich die Entscheidung gefallen. Was schon auf Bildern so spektakulär aussieht, muss in der Realität noch viel besser sein. Eigentlich gefährlich wenn man mit hohen Erwartungen hin fährt … aber in Singapur hatte ich für den Besuch meines ersten Infinity Pools (und dann auch noch im teueren Marina Bay Sands Hotel) ein halbes Vermögen hingeblättert – also konnte ich mir die natürlichen und mit knapp 5 € Eintritt verbundenen Infinity Pools von Semuc Champey die auch noch mehr oder weniger auf meinem Weg lagen ja wohl nicht entgehen lassen! … Erfahre mehr

Glückspilze: Grundstück in Belize gekauft, Lodge aufgebaut und Maya-Ruinen entdeckt

Es klingt einfach zu unglaublich: stell Dir vor Du kaufst ein Grundstück mitten im Dschungel von Belize (eines Dir bis dahin nur von einigen Reisen bekannten Landes), investierst jedes Jahr etwas Geld, wanderst nach 20 Jahren aus und dann entdeckst Du Ruinen einer wohl sehr wichtigen Mayastadt auf Deinem Grundstück. Und das wo nur wenige Kilometer entfernt über Jahrzehnte Archäologen ergebnislos auf der Suche waren. Gibt es nicht? Doch, die Familie Reynolds sind die neuen Dschungelkönige von Belize … und ich bin aus puren Zufall dort „gelandet“. Aber mal ganz von vorn … … Erfahre mehr

Abenteuerausflug in die ATM Caves Belize

Viele Reisende halten sich nicht sehr lange in Belize auf – viele sehen Belize als Durchreiseland zwischen Honduras und Mexiko oder von Guatemala und Mexiko. Dabei hat Belize aber mehr zu bieten. Eines davon sind die ATM Caves; ATM ist die Abkürzung für Actun Tunichil Muknal. Diese Höhlen wurden schon von den alten Maya zwischen 300 und 600 v. Chr. genutzt und sind die beindruckensten Höhlen in Belize und dem Mayaland. National Geographic hat die ATM Caves sogar auf den ersten Platz der 10 heiligsten Höhlen der Welt gesetzt. Die ATM Caves lagen auf meinem Weg von Caye Caulker nach Guatemala und sollten so besonders sein – also keine Frage für mich: da muss ich hin! … Erfahre mehr

Caye Caulker – Karibikinsel für Backpacker

Wie fast immer auf meiner kleinen Weltreise – angefangen hat alles mit Empfehlungen von anderen Reisenden für Belize. So richtig informiert hatte ich mich ehrlich gesagt über das Reiseland Belize vorher nicht. Aber einfach mal nach Belize fahren klang gut und es lag ohnehin auf dem Weg von der Karibikküste in Mexiko nach Guatemala. Wäre doch also unverzeihlich, wenn man in der Ecke unterwegs ist und keinen Zwischenstopp macht 😉 Aber was bloß machen? Und so tat ich es, wie ich es eigentlich fast immer gemacht habe: einfach andere Reisende fragen. So richtig beliebt schien das Reiseland aber nicht zu sein – oder es ging einfach vielen so wie mir. Unangefochten auf Platz 1 der Empfehlungen lag die Karibikinsel Caye Caulker. Mehr haben die meisten hier wohl nicht gesehen – dennoch kamen vereinzelt noch die Empfehlungen die Mayaruinen „Caracol“ und „Lamanai“ und die „ATM Caves„. … Erfahre mehr

Adios Mexico – Welcome Belize … so schnell vergingen 2 Wochen

Was wollte ich in Mexiko nicht noch alles sehen bevor es für mich weiter nach Belize ging: Chichen-Itza, Cancun, Isla Holbox, Isla Mujeres, Playa del Carmen, Akumal, Tulum, Cobá und Bacalar … all das wollte ich noch sehen bevor ich mit dem Bus weiter nach Belize fahren wollte. Mein Reisetempo ist hier aber derzeit etwas langsamer und eher auf genießen anstatt auf entdecken eingestellt 😉 Zudem sind die Flüge zwischen Europa und Cancun recht günstig und manchmal zu fast unverschämten Schnäppchenpreisen zu erhalten. Ich meine 150 € für einen 10stündigen Flug von Spanien (Madrid) nach Cancun (Mexiko) sind ja wohl unschlagbar. Oder? Deswegen dachte ich mir, das wäre auch mal eine schönes Gebiet um während eines regulären 2wöchigen Urlaubs zu erkunden. … Erfahre mehr

Nachtbus von Oaxaca nach San Cristobal – anstrengender als gehofft

Ich ahnte es vorher – und dennoch wollte ich es nicht wahr haben. Etwas mehr als 10 Stunden im Bus könnten hart werden. Aber was waren meine Optionen? Ich wollte von Oaxaca nach San Cristobal de las Casas. Da gab es nicht viele Alternativen zum Bus. Außerdem war es eine Nachtfahrt und konnte ich doch eigentlich im Bus immer gut schlafen. Also wo liegt das Problem?

Gute Frage. Das Problem lag glaube einfach an der Strecke – verdammt kurvenreich in den ersten paar Kilometern und der Busfahrer liebt es sich richtig schön mit dem Bus in die Kurven zu legen 🙁 Damit Du etwas mitfühlen kannst hier eine kleine Abfolge der Fahrt …

20:00 Uhr : mit Leuten im Hostel noch schnell zwei Mezcal getrunken … schadet nicht um leichter einschlafen zu können

20:35 Uhr : Busbahnhof in Oaxaca erreicht

Unser Nachtbus - leider nicht so bequem wie die Nachtbusse in Vietnam, aber ok
Unser Nachtbus – leider nicht so bequem wie die Nachtbusse in Vietnam, aber ok

20:50 Uhr : Gepäck verladen, Sicherheitskontrolle passiert und in den Bus eingestiegen

21:08 Uhr : der Bus setzt sich in Bewegung … somit schon mal 8min Verspätung

21:50 Uhr : amüsiere mich (noch) köstlich über „Jonny English“ (war zwar in Spanisch, aber das war irgendwie kein Problem)

22:05 Uhr : erstes flaues Gefühl im Magen – versuche wohl lieber schnell einzuschlafen. Zwar Tabletten gekauft, aber verstehe die Verpackungsbeilage nicht und wenn Tabletten nicht unbedingt sein müssen …

22:34 Uhr : Warum läuft dieser beschissene Film? – der Monitor und Lautsprecher ist genau über mir – ich kann nicht einschlafen. Mir wird immer schlechter.

22:50 Uhr : mir ist definitiv schlecht – sogar verdammt schlecht … ohne Tabletten überlege ich die Fahrt nicht. Erste Tablette genommen

23:05 Uhr : Warum hilft die Tablette nicht? Wenn das noch länger dauert, gibt es ein Unglück hier … mir ist warm und kalt gleichzeitig

23:28 Uhr : erste kurzer Toilettenstopp; mir ist noch schlechter als zuvor und der Film (inzwischen ein neuer) nerven. Versuche meine Musik zu hören

23:45 Uhr : verdammt, bitte jetzt nicht auch noch Durchfall oder doch „nur“ Blähungen? Beides mehr als unpassend … kann mich doch maximal nur auf eine „Körperöffnung“ konzentrieren 😉 … Erfahre mehr

Guadalajara – Millionenstadt in Mexiko mit dem besonderen Charme

Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht so richtig was ich diesen Sonntag mache, aber ich kann Dir zeigen was ich letzten Sonntag gemacht habe … nämlich die zweitgrößte Stadt Mexikos – Guadalajara – zu Fuß erkundet. Das man sich in einer Millionenstadt befindet, spürt man hier kaum. Anders als in Mexiko Stadt tickt hier alles noch etwas langsamer und ist um einiges entspannter. Der Trubel einer Großstadt ist kaum zu spüren. Die Stadt hat ihren besonderen Charme behalten. In der Stadt selbst leben knapp 2 Millionen Menschen derzeit – zählt man allerdings die optisch eigentlich nicht von der Stadt trennbaren Vororte Zapopan, Tlaquepaque (wo ich derzeit lebe), Tonalá, Tlajomulco und Ixtlahuacán mit dazu sind es ein paar Millionen mehr.

Eine Besonderheit in Guadalajara und den angrenzenden Orten gibt es jeweils sonntags: an einem Sonntag gehören die Innenstädte den Fußgängern und Radfahrern. Viele Straßen sind für Autos, Busse und Motorräder gesperrt. Zudem können teilweise kostenlos Fahrräder ausgeliehen werden. Da ich jedoch mal wieder etwas zu spät meinen Tag hier startete, musste ich alles zu Fuß erkunden … für mich aber gar kein Problem 😉 Ich möchte Dich jetzt aber auf eine kleine Fotoreise durch Guadalajara (frag nicht wie lange ich gebraucht habe, bis ich mir den Namen merken bzw. aussprechen konnte 😉 ) mitnehmen … … Erfahre mehr

Teotihuacan – Stadt der Götter in Mexiko

Nun bin ich schon mehr als eine Woche in Mexiko und habe es noch nicht geschafft einen einzigen Artikel von diesem faszinierenden Land zu veröffentlichen … dafür will ich Dir heute eines meiner ersten Highlights hier zeigen: Teotihuacan (oder richtig eigentlich: Teotihuacán)

Nur wenige Kilometer von der Hauptstadt Mexiko Stadt entfernt liegt die ehemalige Stadt der Götter:  Teotihuacan. Sie war mit schätzungsweise 200.000 Einwohnern einst die mit Abstand größte Stadt des amerikanischen Kontinents und eine der größten Städte der Welt. Bereits im sechsten Jahrhundert vor Christus wurde diese Stadt permanent besiedelt und war zwischen 100 und 650 nach Christus war Teotihuacan das dominierende kulturelle, wirtschaftliche und militäriche Zentrum Mesoamerikas. Warum die Stadt ab etwas 650 verlassen und um 750 mehr oder weniger ohne Einwohner war ist derzeit wohl noch ungeklärt. Als die Azteken in das Hochland von Mexiko einwanderten fanden sie nur noch eine seit Jahrhunderten verlassene Ruinenstadt vor. Sie fanden dies jedoch einen sehr mystischen Ort und nannten ihn Teotihuacan … das bedeutet wohl so viel wie: als wo man zu einem Gott wird.

Die Mondpyramide in Teotihuacan mit "nur" 43 Metern Höhe kleiner als die Sonnenpyramide mit 65 Metern
Die Mondpyramide in Teotihuacán mit „nur“ 43 Metern Höhe kleiner als die Sonnenpyramide mit 65 Metern

Heute zählt das Gelände zum UNESCO Weltkulturerbe (seit 1987) und ist für Besucher geöffnet. Die Stadt ist natürlich nicht mehr so erhalten, wie sie früher einmal war, aber dennoch für diese lange Zeit wie Du auf den Fotos siehst erstaunlich viel. Besonders auffällig sind natürlich die zwei Pyramiden (Sonnepyramide, Mondpyramide) und auch der ehemalige Palast (Ciudadela). Das Erklimmen der Stufen ist gar nicht so einfach und zwingt den ein oder anderen auch schon mal zu Pausen.

Die Sonnenpyramide hat immerhin eine Fläche von 222 mal 225 Metern und ich ist 65 Meter hoch. Die Mondpyramide ist etwas kleiner und erreicht nur 46 Meter Höhe bei einer Fläche von 120 mal 150 Meter. Aber baue das erst Mal … und 100 nach Christus waren die Hilfsmittel dazu auch noch etwas eingeschränkter 😉 … Erfahre mehr

Mein Besuch in einem Kinderheim in Nepal

Die Arbeit eines Vereines habe ich schon seit mehreren Jahren verfolgt und indirekt auch mit unterstützt. Die Firma bei der ich in Deutschland arbeite hat einen kleinen Pool an Finanzmittel die jedes Jahr für diverse Hilfsprojekte zur Verfügung gestellt wird. Wir versuchen dabei konkrete Projekte (meist) finanziell zu unterstützen. Eines dieser Projekte ist das von Future for Nepal’s Children e.V. (FUNECH) Dieser Verein ist in Wiesloch (Baden-Württemberg; Deutschland) ansässig und unterstützt und betreut verschiedene Projekte in Nepal.

Der Verein berichtet regelmäßig und transparent über die Verwendung der Spendengelder und den Fortschritt in den Projekten. Dennoch oder gerade deswegen interessierte es mich auch das von uns unterstützte Projekt auch vor Ort zu sehen. Der Verein bietet jedes Jahr im Mai / Juni eine Nepalreise (zu Selbstkosten) an. Bei dem komplett durchorganisierten Programm kann man viele Sehenswürdigkeiten in Nepal erleben, aber natürlich werden auch die verschiedenen Projekte vor Ort besucht. Leider hatte ich diesen Termin verpasst. Im Rahmen meiner Weltreise hatte ich aber auf jeden Fall vor das interessante Nepal zu besuchen und erkunden. Und natürlich wollte ich auch das Kinderheim in Nepal besuchen, und wenn möglich mit anpacken, und habe somit Kontakt zum Verein aufgenommen. … Erfahre mehr

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