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Adventszeit anders – Spanisch lernen am See und Fuße eines Vulkans

Im 8. Türchen vom Reiseblogger Adventskalender 2014 erfährst Du mehr über meine doch etwas andere Adventszeit letztes Jahr während meiner Weltreise: mein Besuch in einer Spanisch Sprachschule und das Leben bei einer tollen Gastfamilie in San Pedro La Laguna; direkt am Lago Atitlan am Fuße vom Vulkan San Pedro in Guatemala.

Die Tage bei uns werden kürzer, es wird kälter und draußen ist es eine eher graue „Suppe“. Hatte ich letztes Jahr doch so sehr die Adventszeit in Deutschland mit den Weihnachtsmärkten, den Glühwein und vor allem der gemeinsamen Zeit mit Freunden vermisst, so denke ich in diesen Tagen aber auch umso häufiger zurück an das letzte Jahr. Das Jahr, in dem ich mir eine Auszeit gönnte und die Welt bereiste. Ich war frei und ließ mich treiben, fast vollkommen losgelöst von Zwängen und Verpflichtungen. Ein schöne Zeit 🙂

Letztes Jahr verbrachte ich die vorweihnachtliche Zeit in Guatemala. Es war der 10. Monat meiner Weltreise und ich war auch schon immerhin seit 3 Monaten in Zentralamerika unterwegs. Mein Vorhaben während meines Sabbatical und meiner Reise in Zentral- und Südamerika auch Spanisch zu lernen trug aber leider noch immer keine Früchte 🙁 Dabei waren die Anfänge so gut … … Erfahre mehr

Einfach nur „WOW“ – die Iguazu Wasserfälle zwischen Brasilien und Argentinien

Inzwischen habe ich zwar Brasilien bereits verlassen, ja gar meine ganze Weltreise beendet, aber dennoch möchte ich Dich auch weiterhin noch an meinen Reiseerlebnissen mit teilhaben lassen. Eines dieser beeindruckenden Erlebnisse ist knapp 1 Monat her und zählte zweifelsohne zu einen der Highlights auf meiner Reise: die gigantischen Iguazu Wasserfälle  im Dreiländereck zwischen Brasilien, Argentinien und Paraguay.

Bei den Iguazu Wasserfällen handelt es sich um 20 größere sowie 255 kleinere Wasserfälle … und das auf einer Ausdehnung von unglaublichen von 2,7 Kilometern. Der Spiegel schrieb in einem Artikel

„Die Wasserfälle sind breiter als die Victoria-Fälle, höher als die berühmten Niagara-Fälle und zweifelsohne schöner und beeindruckender als alle beide.“

(Spiegel Online vom 08.04.2014; „Iguaçu-Wasserfälle: Schillernde Regenbögen und singende Steine„)

Und unglaublich beeindruckend sah das auch auf den Bildern schon – das wollten, nein das mussten ich und auch meine Eltern live sehen! … Erfahre mehr

Semuc Champey: Infinity-Pools in Guatemala

Was für mich irgendwie eher nach einem teuren Wein klingt, ist eine der Hauptattraktionen in Guatemala; Semuc Champey gehört neben der Mayastätte Tikal (inkl. dem nahegelegenen Ort Flores), dem Touristenort Antigua und dem Lago Atitlan zu den Orten wo man einfach hin muss und auch fast jeder Tourist hin fährt. „Fast jeder“ deswegen, weil es doch ein paar Stunden Fahrzeit entfernt liegt. Aber spätestens nach dem ich viele begeisterte Backpacker in meinem Hostel in Flores getroffen hatte, war für mich die Entscheidung gefallen. Was schon auf Bildern so spektakulär aussieht, muss in der Realität noch viel besser sein. Eigentlich gefährlich wenn man mit hohen Erwartungen hin fährt … aber in Singapur hatte ich für den Besuch meines ersten Infinity Pools (und dann auch noch im teueren Marina Bay Sands Hotel) ein halbes Vermögen hingeblättert – also konnte ich mir die natürlichen und mit knapp 5 € Eintritt verbundenen Infinity Pools von Semuc Champey die auch noch mehr oder weniger auf meinem Weg lagen ja wohl nicht entgehen lassen! … Erfahre mehr

Abenteuerausflug in die ATM Caves Belize

Viele Reisende halten sich nicht sehr lange in Belize auf – viele sehen Belize als Durchreiseland zwischen Honduras und Mexiko oder von Guatemala und Mexiko. Dabei hat Belize aber mehr zu bieten. Eines davon sind die ATM Caves; ATM ist die Abkürzung für Actun Tunichil Muknal. Diese Höhlen wurden schon von den alten Maya zwischen 300 und 600 v. Chr. genutzt und sind die beindruckensten Höhlen in Belize und dem Mayaland. National Geographic hat die ATM Caves sogar auf den ersten Platz der 10 heiligsten Höhlen der Welt gesetzt. Die ATM Caves lagen auf meinem Weg von Caye Caulker nach Guatemala und sollten so besonders sein – also keine Frage für mich: da muss ich hin! … Erfahre mehr

Traumhafter Ausflug in den Death Valley Nationalpark (Kalifornien; USA)

Mein Weg von Las Vegas nach San Francisco führte mich durch das Death Valley. Dieses hatte ich persönlich zugegeben einige Wochen zuvor nicht mal gekannt. Doch die Bilder sie ich im Internet gesehen hatte, faszinierten mich und es lag ohnehin mehr oder weniger auf dem Weg. Warum also nicht mal durchfahren. Es gab glaube keinen Abschnitt auf meiner Strecke wo ich länger unterhalb der Höchstgeschwindigkeit gefahren bin wie auf dem Weg von Las Vegas ins und durch das Death Valley. Das Wetter und die Sonne waren auch so perfekt – und ich hin und weg.
Ohne mir Gedanken über den Ursprung für den Namen („Tal des Todes“) zu machen, oder mich weiter darüber zu informieren, hatte ich mal einen „Übernachtungs-Pin“ auf meine Reisekarte gemacht. Immerhin gibt es hier Campingplätze und ein Zelt hatte ich ja dabei.
Aaaber – es waren am späten Nachmittag unglaubliche 47 Grad und kein Fleckchen Schatten. Somit habe ich meinen Übernachtungsplan schnell verworfen. Das hielt mich jedoch nicht davon ab alle paar Meter anzuhalten und Fotos zu machen. Ich hoffe das Video und die Fotos können die Faszination dieses Platzes rüber bringen. Genieße es und setze es auf Deine Must-Visit Liste !

Ein paar Fakten über den Death Valley Nationalpark

Der Death Valley Nationalpark:

  • ist der heißteste Platz der Erde (hält den Weltrekord mit 134°F bzw. 57°C)
  • ist der trockenste Platz der USA
  • liegt in der Mojave Wüste
  • ist der niedrigste Punkt in Nordamerika (85,95 Meter unter dem Meeresspiegel)
  • liegt größtenteils in Kalifornien und ein kleiner Teil in Nevada
  • hat zwei Täler: das Death Valley und das Panamint Valley
  • hat mehrere Gebirge und der höchste Punkt (Telescope Peak) ist 3366m hoch
  • ist kostenpflichtig (Stand September 2013: $20 für ein Fahrzeug und $10 für Fahrrad / Wanderer; gültig 7 Tage)
  • bietet Campingplätze (wer sich das antun möchte

Es gibt zwei sehr informative (und mit kostenlosem WiFi ausgestattete) Besucherzentren. Den Eintritt in den Nationalpark kann man entweder hier oder auch an einigen Automaten entrichten. Weitere Informationen zum Nationalpark findest Du auf der offiziellen Internetseite: http://www.nps.gov/deva/index.htm. Neben aktuellen Informationen stehen hier auch Kartenmaterial und Routenvorschläge zum Download bereit. … Erfahre mehr

Himalaya-Wanderung zum Annapurna Base Camp in Nepal im Dauerregen (Teil 3/3)

Das ist nun der letzte der drei Teile über meine Wanderung zum Annapurna Base Camp im Himalaya in Nepal – die ersten Tage findest Du hier: Himalaya-Wanderung zum Annapurna Base Camp in Nepal im Dauerregen (Teil 1/3) und hier: Himalaya-Wanderung zum Annapurna Base Camp in Nepal im Dauerregen (Teil 2/3)

Heiße Quelle als Belohnung am Etappenziel (Tag 8)

… von Sinuwa zu den Hot Springs

Da wir auf dem Hinweg ein paar Sachen hier "zwischengelagert" hatten, hieß es nun wieder die Rucksäcke umpacken.
Da wir auf dem Hinweg ein paar Sachen hier „zwischengelagert“ hatten, hieß es nun wieder die Rucksäcke umpacken.

Tag in Stichpunkten:

  • Regina wollte erneut nicht aufstehen und somit verspäteter Start (gegen 9 Uhr)
  • langer Abstieg und noch längerer Anstieg nach Chamwrong (viele Treppen); ca. 2,5h
  • neuen treuen Begleiter (Carlos) „gefunden“
  • Mittagessen und Mitnahme unserer zwischengelagerten Sachen
  • Abstieg zur Hot Spring Lodge (dort geduscht und gewartet bis kein Regen mehr war)
  • 20min Abstieg in Flip-Flops (leichtsinnig) zu den angenehmen (aber kälter als erwarteten) Pool (50 Rupies Eintritt)
  • ca. 1h im Pool mit „Unterwasserfotos“; Aufstieg dann mit vielen Blutegeln … danach leckeres Abendessen (erstes Mal Dal Bhaht für mich)

Irgendwie war es zu erwarten – der Tiefpunkt in Reginas Motivation war wohl doch am Vortag noch nicht erreicht. 🙁 Heute wollte sie so gar nicht aufstehen und hat es glaube erst 90 Minuten nach allen anderen aus dem Bett geschafft. Das Wetter (weiterhin nur Regen) und das Wissen ueber den heutigen Abschnitt waren aber auch nicht gerade foerderlich. Diana fuehlte sich – entgegen den Vortagen – eigentlich recht fit. Sie hatte komischerweise morgens und abends immer gesundheitliche Probleme, rannte aber tagsüber wie besessen den Berg auf und ab. Das musste keiner verstehen – ich verstand es jedenfalls nicht! 😉

Kleiner Zwischenstopp zum Sammeln - jeder konnte sein Tempo laufen und dann hieß es immer mal wieder zwischen durch "sammeln"
Kleiner Zwischenstopp zum Sammeln – jeder konnte sein Tempo laufen und dann hieß es immer mal wieder zwischen durch „sammeln“

Unser heutiger Tag war aber besonders – zumindest das Ziel. Denn worauf freut mich sich am Meisten wenn es nass und kalt draußen ist? Richtig, auf ein heißes Bad. Das versprach unser heutiges Tagesziel; wir wollten zu den Hot Springs. Das sind natürlich heiße Quellen. Die Vorfreude darauf war bei uns allen riesig. Jedoch mussten natürlich bis dahin noch so einige Auf- und Abstiege überwunden werden. Genauer gesagt standen uns nun schon die lange gefürchteten Stufen von Chamwrong bevor. Was wir an Tag 4 noch fröhlich hinunter gelaufen sind, mussten wir heute leider wieder hoch. Und wie es der Zufall wollte, hatten wir heute auch noch „Glück“ mit dem Wetter. Nur anfangs Regen und danach Sonne satt … eigentlich für den Aufstieg schon wieder zu viel. Aber wir wollen uns mal nicht beschweren. Den Aufstieg nach Chamwrong haben wir alle getrennt absolviert – hier musste jeder alleine durch und mit sich kämpfen. Ich kann Euch sagen, ich habe auch ordentlich gekämpft. Unterstützt wurde ich dabei von einem scheinbar herrenlosen Hund (später den Namen Carlos gegeben). Der ist die ganze Zeit neben mir her gelaufen und wenn ich Pause machen wollte, hat er mir verstehen zu geben, dass ich weiter soll – eine echte Motivationshilfe. Als ich die Stufen dann endlich erklommen und die Hütte in Sinuwa erreicht hatte, habe ich nicht nur mich, sondern auch ihn mit was zu trinken und essen belohnt. Ich glaube darauf hat er spekuliert 😉 Dadurch hatte ich nun aber für die restlichen Tage meinen treuen Begleiter. Er folgte mir und der Gruppe auf Schritt und Tritt und hat sogar vor der Tür übernachtet. … Erfahre mehr

Himalaya-Wanderung zum Annapurna Base Camp in Nepal im Dauerregen (Teil 2/3)

Happy Birthday auf über 2300Hm (Tag 4)

… von Chuile nach Sinuwa

Wir hatten auch ein Geburtstagskind auf der Wanderung: Uriel hatte am Tag 5 Geburtstag
Wir hatten auch ein Geburtstagskind auf der Wanderung: Uriel hatte am Tag 5 Geburtstag

Tag in Stichpunkten:

  • Geburtstag von Uriel
  • ganzen Tag Regen
  • Mittagessen in Chamrong (sehr günstig und lecker: Panorama View)
  • einen Teil der Sachen in Chamrong hinterlassen (was die nächsten 4 Tage nicht benötigt wird)
  • unendlich viele Stufen von Chamrong nach Sinuwa (zunächst 30min abwärts und dann laaaange aufwärts)
  • erschöpft das Gästehaus erreicht
  • Uriell mit Geburtstagkuchen und „Zum Geburtstag viel Glück“ überrascht

Heute war ein besonderer Tag – zumindest für Uriel … es war sein Geburtstag. Da wir wie immer mal zeitlich morgens etwas zu spät dran waren, wurde morgens „kurz“ gratuliert, gefrühstückt und dann ging es auch schon los. Leider dieses Mal wieder im (leichten) Regen. Von der Hütte ging es zunächst recht steil bergab zum Fluss um von dort – wie sollte es auch anders sein – wieder steil hinauf zu steigen. Genannt wurde es das ganze vom Guide natürlich wieder als „nepali-flat“. Durch den leichten Regen, Temperaturen um die 20 Grad und das auf und ab war die Wahl der Kleidung wieder mal schwierig. Regenjacke an – Regenjacke aus – Regenjacke an – usw. … das hielt leider den ganzen Tag an 🙁 … Erfahre mehr

Himalaya-Wanderung zum Annapurna Base Camp in Nepal im Dauerregen (Teil 1/3)

Es hat lange gedauert, aber ich habe es nicht vergessen: den Beitrag über die Wanderung zum Annapurna Base Camp (Nepal; Himalaya) … da es doch recht viel ist, gibt es die Beiträge etappenweise 😉
Hier zunächst die Anfahrt zum Ausgangspunkt Pokhara und die ersten drei Tage unserer Himalaya-Wanderung.

Was sicher fast jeder Reisende der nach Nepal kommt macht ist eine Wanderung im Himalaya-Gebirge. Auch für mich stand fest, dass ich eine solche Trekkingtour machen möchte. Hier hat man nun aber die Qual der Wahl – es gibt die unterschiedlichsten Angebote für die unterschiedlichsten Regionen und Wanderrouten. Da ich im Juni unterwegs war und der Juni – neben Juli und August – aufgrund des Sommermonsums, und damit verbunden starken Regenfällen, zu den denkbar ungünstigsten Monaten für eine Wanderung zählt, schränkte sich die Auswahl der möglichen Gebiete schon etwas ein. Nach einigen Recherchen im Internet und Rückfragen bei Reiseveranstaltern standen somit für mich zu Auswahl:

  1. ca. 8 bis 12 tägige Trekkingtour zum Annapurna Base Camp
  2. ca. 21 bis 24 tägige Upper Mustang Trekking Tour

Für die Upper Mustang Trekking-Tour sprach ganz klar die Tatsache, dass es in einem nicht so überlaufenen Gebiet von Nepal war und trotz Sommermonsum es hier trocken und die Sichtverhältnisse gut sein sollen. Wie aber schon der Titel meines Beitrags verrät: ich habe mich für die Wanderung zum Annapurna Base Camp entschieden. Der Hauptgrund war, dass ich dafür bereits Kontakt zu vier weiteren Reisenden in Kathmandu aufgenommen hatte, die diese Tour ebenfalls machen wollten. Für die zweite Tour gab es leider keine Gruppe und ich hätte sie als Privat-Tour buchen müssen. Das wäre nicht nur um einiges teurer, auch konnte ich mir etwas mehr als 20 Tage alleine mit einem mir unbekannten Guide absolut nicht vorstellen. Also Zeit und Geld gespart und mich auch mit für die Wanderung zum Annapurna Base Camp entschieden.

Panorama über die Berge der Annapurna Region im Himalaya (Nepal) von Aussichtspunkt Poon Hill ... leider größtenteils von Wolken bedeckt.
Panorama über die Berge der Annapurna Region im Himalaya (Nepal) von Aussichtspunkt Poon Hill … leider größtenteils von Wolken bedeckt.

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Danke für die Aufgabe im Joshua Tree Nationalpark (Kalifornien) !

Vergangenen Sonntag war es so weit – ich hatte in Santa Ana (Kalifornien / USA) meinen Mietwagen in Empfang genommen. Da Kalifornien für mich mehr oder weniger ein ungeplanter Zwischenstopp auf dem Weg von Asien nach Mittel- und Südamerika war, wollte ich nicht zu viel Zeit hier verbringen. Knapp eine Woche habe ich mir selbst gegeben und dabei mein Programm mal wieder viel zu voll gepackt.

Von Irvine – hier hatte ich bei Emily und Ihren Freund eine gute Unterkunft und sehr gute Gastgeber gefunden – aus wollte ich direkt zur Erledigung meiner Aufgabe in Kalifornien starten: „übernachte in der Wüste im Joshua Tree Nationalparks„. Leider bin ich aber später als geplant losgefahren. Gegen 15 Uhr musste ich mich dann entscheiden – entweder einen Abstecher nach Palm Springs machen oder direkt zum Nationalpark weiter fahren. Da ich nur eine Nacht im Nationalpark verbringen und davor noch wandern wollte, habe ich mich dann für einen Abstecher nach Palm Springs entschieden.

Vor die große Skulptur von Marilyn Monroe in Palm Springs (Kalifornien) hat sich die Puffbohne in den Vordergrund gedrängelt
Vor die große Skulptur von Marilyn Monroe in Palm Springs (Kalifornien) hat sich die Puffbohne in den Vordergrund gedrängelt

Palm Springs ist ein verhältnismäßig kleiner Ort mit derzeit weniger als 50.000 Einwohnern – jedoch auf einer riesigen Fläche von ich glaube mehr als 230 Quadratkilometern. Berühmt wurde der Ort in den 50er/60er Jahren als es damalige Hollywood Stars hierher zog. Heute ist der Ort noch immer ein Anziehungspunkt für viele Touristen, die etwas historisches Hollywood-Feeling und die Sonne genießen wollen. In Palm Springs befindet sich außerdem die längste Luftseilbahn der Welt („Palm Springs Aerial Tramway„) und alljährlich findet die bekannte Spring Break Party der Westküste hier statt.

Den Dienstag Morgen habe ich dann sehr langsam angehen lassen, am Pool etwas entspannt und noch einige Recherchen für die Wanderungen im Nationalpark und meine nächsten Ziele gemacht. Etwas Zeit hatte ich, denn ich wollte erst zwischen 13 und 14 Uhr am Südeingang sein – und von Palm Springs aus ist es knapp eine Stunde. Mein Plan (Ihr merkt, es lief sicher nicht alles wie geplant 😉 ) war:

  1. gegen 13:30 Uhr mit Infomaterial am Cottonwood Visitor Center (direkt hinter dem Südeingang) versorgen
  2. am Cottonwood Spring parken
    zu einer kleinen 2 bis 3 stündigen Wanderung zum Mastodon Peak starten
  3. gegen 16:00 Uhr die Pinto Basin Road Richtung Norden fahren (ist immerhin eine knappe Stunde)
  4. sofern Zeit (wird knapp) und Lust besteht den Arch Rock Track machen
  5. am Sheep Pass Campground (alternative Jumbo Rocks oder Ryan Campground) das Zelt aufschlagen
  6. den Sonnenuntergang genießen
  7. „schlafend“ meine Aufgabe erfüllen
  8. den Sonnenaufgang genießen
  9. kleine 2 stündige Wanderung entlang des Ryan Mountain Tracks machen
  10. Fahrt zum Keys View und von dort aus die Aussicht auf das Tal (u.a. Palm Springs) genießen
  11. raus aus dem Nationalpark und ab auf den Highway

Müsst schon sagen, klingt doch gut. Oder? Aaaaber, es kam leider gaaaaanz anders. 🙁 … Erfahre mehr

Sonnenaufgang am Mt. Fuji – mein Geburtstag einmal anders

Nach mehreren Tagen Tokio musste ich auch mal raus. Die letzten Tage bin ich mit einem ehemaligen Arbeitskollegen gereist (Hong Kong, Shanghai und Tokio) – er ist am Donnerstag dann mit dem Shinkansen (der schnellere ICE in Japan 😉 ) nach Osaka und von dort aus heim. Osaka will ich zwar auch noch besuchen, aber das war mir aktuell zu früh. Da am Donnerstag auch mein Geburtstag war, wollte ich den Tag nicht mit Fahrerei oder Stadtbummel verbringen – ich habe mich dann für eine zweitägigen Ausflug zum Wahrzeichen von Japan, den heiligen Mt. Fuji, entschieden. Sonnenunter- als auch Sonnenaufgang sollen unbeschreiblich schön sein.

Einen Ausflug dahin plant wohl jeder Japan-Besucher. Doch steht auch jeder vor den gleichen Fragen wie ich: Welche Routen gibt es? Wie komme ich hin? Wann ist es geschickt oder ungeschickt den Aufstieg zu wagen? Macht man das an einem Tag oder übernachtet man?

Für viele ein Tag wie jeder andere - für mich aber mein Geburtstag
Für viele ein Tag wie jeder andere – für mich aber mein Geburtstag

Den Mt. Fuji kann man auf vier unterschiedlichen Routen besteigen:

  1. Yoshida … der wohl bekannteste und such meist benutzte Weg, da sehr leicht von Tokio aus zu erreichen
  2. Fujinomiya … die kürzeste Tour, da man in weenier ale 4,5 Stunden oven its; Grund dafür: man starter bereits auf 2.400m
  3. Subashiri
  4. Gotemba … mit mehr ale 6 Stunden der längste Aufstieg; Grund dafür: man startet bei 1.440m

Abhängig von der Route die man wählt und von wo aus man startet, stehen verschiedene Verkehrsmittel zur Anfahrt zu Verfügung: Zug, Bus, Auto oder eine Kombination dieser Verkehrsmittel. Von Tokio aus ist das theoretisch als ein Tagesausflug machbar. Wer jedoch wie ich den Sonnenuntergang und den Sonneaufgang genießen möchte, kommt um eine Übernachtung nicht herum. Ob man dies in der Hütte oder bei knapp 6 Grad (im Sommer) außerhalb macht, bleibt jedem selbst überlassen.

Tourist Information Center(TIC), JNTO
Shin-Tokyo Gebäude (Erdgeschoss),
3-3-1, Marunouchi,Chiyoda-ku, Tokyo 100-0005
5 min. von der Yurakucho Station
TEL: (03) 3201-3331
Öffnungszeiten: 9:00 – 17:00 Uhr
URL: http://www.jnto.go.jp

Hilfreiche Informationen habe ich in Tokio in den Touristenbüros (besonders zu empfehlen eines in der Nähe der Tokio Station; hier hat man auch im Obergeschoss kostenloses WiFi/WLAN und bekommt einen Begrüßungstee) erhalten oder mir im Internet zusammen gesucht; hier insebesondere von Gary J. Wolff (in Englisch) seinen Blog.

Ich habe mich für die einfachste Variante entschieden: Fahrt mit dem Bus von Tokio aus und Aufstieg über den Yoshida Weg. Der Bus fährt täglich alle 60 Minuten (Start: 07:40 Uhr) in der Nähe der Shinjuku Station (in einer Seitenstraße wo auch ein großer Elektronikmarkt ist – hier kann man auch die Tickets kaufen; Link zu Google-Maps) und kostet für den einfachen Weg 2.600 JPY (Stand August 2013). Eine Buchung im Voraus ist zu empfehlen – wenn man nicht am Wochenende reist reicht der Vortag. Ebenso die Übernachtung; es gibt sehr viele Übernachtungsmöglichkeiten und eine Reservierung im Voraus wird empfohlen. Reist man jedoch alleine und nicht gerade am Wochenende, findet man auch problemlos vor Ort eine Möglichkeit zum Nächtigen. … Erfahre mehr

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