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Erdbeben in Nepal – ein Alptraum! Soforthilfe, aber wo und wie?

Die schrecklichen Nachrichten und Bilder von den Zerstörungen und vielen Todesopfern durch das Erdbeben in Nepal sind sicher niemanden entgangen. Nachdem ich mich während meiner Weltreise 2013 einige Wochen im Land, insbesondere auch im betroffenen Kathmandutal, aufgehalten hatte, blicke ich auch noch mal anders auf diese Berichte. Viele mir bekannter Straßenzüge, Wohnhäuser, Straßen und historische Gebäude sind zusammen gestürzt – und das, wo Nepal ohnehin von Armut geprägt ist. Viele von Euch würden sicher gerne helfen und zumindest finanziell unterstützen, aber fragen sich wo und wie?! Hier gibt es sehr viele und vorwiegend auch gute Vereine. Aus eigener Erfahrung kann ich Euch FUNECH e.V. empfehlen. Diesen Verein unterstützt mein Arbeitgeber seit Jahren und ich habe 2013 zwei der Einrichtungen vor Ort im Kathmandutal besucht. Deine Spende kommt 1:1, d.h. ohne Abzug von Verwaltungsgebühren und sonstigem, bei den Kindern und Projekten in Nepal an.

Spendenkonto:
Future for Nepal’s Children e.V.
Commerzbank Wiesloch
IBAN: DE31 6704 0031 0661 8771 00
BIC: COBADEFFXXX
BLZ 670 400 31
Konto: 66 18 771

Weitere Informationen:

Hinweis: Ab EUR 30,– stellt der Verein eine Spendenbescheinigung im Sinne der §§ 51 ff. der Abgabenverordnung aus. Bitte habe aber Verständnis, dass dies aufgrund der aktuellen Umstände sicher ein paar Wochen dauern wird.

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Adventszeit anders – Spanisch lernen am See und Fuße eines Vulkans

Im 8. Türchen vom Reiseblogger Adventskalender 2014 erfährst Du mehr über meine doch etwas andere Adventszeit letztes Jahr während meiner Weltreise: mein Besuch in einer Spanisch Sprachschule und das Leben bei einer tollen Gastfamilie in San Pedro La Laguna; direkt am Lago Atitlan am Fuße vom Vulkan San Pedro in Guatemala.

Die Tage bei uns werden kürzer, es wird kälter und draußen ist es eine eher graue „Suppe“. Hatte ich letztes Jahr doch so sehr die Adventszeit in Deutschland mit den Weihnachtsmärkten, den Glühwein und vor allem der gemeinsamen Zeit mit Freunden vermisst, so denke ich in diesen Tagen aber auch umso häufiger zurück an das letzte Jahr. Das Jahr, in dem ich mir eine Auszeit gönnte und die Welt bereiste. Ich war frei und ließ mich treiben, fast vollkommen losgelöst von Zwängen und Verpflichtungen. Ein schöne Zeit 🙂

Letztes Jahr verbrachte ich die vorweihnachtliche Zeit in Guatemala. Es war der 10. Monat meiner Weltreise und ich war auch schon immerhin seit 3 Monaten in Zentralamerika unterwegs. Mein Vorhaben während meines Sabbatical und meiner Reise in Zentral- und Südamerika auch Spanisch zu lernen trug aber leider noch immer keine Früchte 🙁 Dabei waren die Anfänge so gut … … Erfahre mehr

Feiern in Kolumbien – alles begann in Cali

Kolumbien ist glücklicherweise nicht nur für Kokain und die FARC bekannt, nein auch fürs Feiern sind die Kolumbianer bekannt. Sie gehören laut einer Statistik zu den glücklichsten Nationen der Welt … und das trotz vieler Probleme. Und das sie feiern können, das kann ich bestätigen. Habe ich mich doch nicht auch zuletzt aufgrund der vielen Feste – und natürlich auch der Nähe zu meinem letzten Ziel auf meiner Weltreise Brasilien und dem gutem Wetter – für Kolumbien als mein Reiseziel entschieden. Angefangen habe ich meine Reise durch Kolumbien in der Hauptstadt Bogota. Ehrlich gesagt gab es hier schon das ein oder andere zu sehen, aber irgendwie waren wohl alle Touristen und auch Einheimischen woanders. Ich war in zwei unterschiedlichen Unterkünften und jeweils fast alleine. Wo waren sie bloß alle? Klar, die Weihnachts- und Neujahrszeit ist für die Kolumbianer Hauptreisezeit und somit war die sonst so volle Hauptstadt mehr oder weniger leer. Also was sollte ich hier – ich musste woanders hin. Genauer gesagt ging es für mich nach Cali. … Erfahre mehr

Adios Mexico – Welcome Belize … so schnell vergingen 2 Wochen

Was wollte ich in Mexiko nicht noch alles sehen bevor es für mich weiter nach Belize ging: Chichen-Itza, Cancun, Isla Holbox, Isla Mujeres, Playa del Carmen, Akumal, Tulum, Cobá und Bacalar … all das wollte ich noch sehen bevor ich mit dem Bus weiter nach Belize fahren wollte. Mein Reisetempo ist hier aber derzeit etwas langsamer und eher auf genießen anstatt auf entdecken eingestellt 😉 Zudem sind die Flüge zwischen Europa und Cancun recht günstig und manchmal zu fast unverschämten Schnäppchenpreisen zu erhalten. Ich meine 150 € für einen 10stündigen Flug von Spanien (Madrid) nach Cancun (Mexiko) sind ja wohl unschlagbar. Oder? Deswegen dachte ich mir, das wäre auch mal eine schönes Gebiet um während eines regulären 2wöchigen Urlaubs zu erkunden. … Erfahre mehr

Doch etwas überfordert – erste Eindrücke aus Kathmandu (Nepal)

Die ersten beiden Tage – oder eher 1,5 Tage – hier in Nepal oder genauer gesagt in Kathmandu sind vorbei. Was ich hier gemacht und erlebt habe? Eigentlich nicht wirklich sehr viel. Ganz ehrlich war ich nach 3 Wochen mehr oder weniger Luxusurlaub auf Phuket umgeben von mir bekannten Menschen nach der Ankunft in Kathmandu wieder leicht überfordert. Aber nun erst mal von vorn.

Haarshampoo im Rucksack - was für eine Sauerrei. Die Flip-Flops habe ich dann übrigens wegwerfen müsen ...
Haarshampoo im Rucksack – was für eine Sauerrei. Die Flip-Flops habe ich dann übrigens wegwerfen müsen …

Von Phuket bin ich mit Malaysia Airlines zunächst nach Kuala Lumpur geflogen, da es keinen Direktflug von dort nach Kathmandu gibt. Bei der Übernachtung hatte ich mich zur Einstimmung auf die kommenden Tage bereits für ein Dorm-Room (Mehrbettzimmer) in einem dem Flughafen sehr nahe liegenden Hostel entschieden. Der Flug ansich war absolut problemlos – aber irgendwie war mal wieder Zeit für einen kleinen Unfall. Als ich meinen Rucksack vom Gepäckband geholt habe, war die Überraschung da: 125ml Haarshampoo sind im Hauptfach ausgelaufen. Das Gröbste habe ich bereits auf der Flughafentoilette unter kritischen Blicken anderer Passagiere und des Flughafenpersonals versucht zu säubern und den Rest dann im Hostel. Aber selbst nach über einer Stunde intensiven Reinigungsversuchen unter dem Verbrauch mehrerer Liter Wasser habe ich es nicht aus dem Rucksack bekommen … mit dem Schaum hätte ich gut eine Schaumparty im gesamten Hostel geben können. Naja, wenigstens war das Hostel spitze. … Erfahre mehr

Wandertour im Gebiet um Mai Chau und dem Pu Luong Naturschutzgebiet

Bevor es hieß Abschiednehmen von Vietnam musste auf jeden Fall noch eine Wandertour im Norden sein. Leider reichte die Zeit  nicht um die Gegend rund um Sapa und die Gegend im Pu Luong Naturschutzgebiet rund um Mai Chau zusammen zu erkunden. Insbesondere nicht, weil wir keine der üblichen Touristentouren buchen und alles im Bus, Auto und/oder Zug abfahren wollten. Nein, wir wollten auch was von der Gegend sehen und uns unter die Einheimischen mischen. Auf eigene Faust eine solche Tour zu machen ist sicher nicht völlig unmöglich, aber fiel für uns aus verschiedenen Gründen aus. Nun aber die spannende Frage: wo und wie findet man nun eine geignete Tour die für Touristen angeboten, aber dennoch nicht zu touristisch ist? Jeder, der bereits einmal in Vietnam war und durch die Straßen lief, kennt das Problem. Es gibt unzählig viele Reisebüros – am Ende hat aber jeder die gleiche oder eine sehr ähnliche Tour und sie unterscheiden sich lediglich im Preis. Vergleichbar ist dieser aber dennoch nicht, da sie es meist gut verstecken und nicht sagen um welche Tour es sich genau handelt. Wie auch immer – die klassischen Touren fielen dieses Mal für uns aus.

Das Gebiet um Mai Chau und dem Pu Luong Naturschutzgebiet
Das Gebiet um Mai Chau und dem Pu Luong Naturschutzgebiet

Die Antwort auf unser Gesuch fand Bernd in seinem Reiseführer: Ethnic Travel Vietnam : laut Beschreibung bieten sie (auch individualisierbare) Touren in kleinen Gruppen und abseits der üblichen Touristenpfade an. Also genau das, was wir gesucht haben. Im Büro wurde unsere bisherige Info bereits bestätigt: aufgrund der zwei geschickt zum Wochenende liegenden Feiertage (30.04. und 01.05.) in Vietnam, ist ein Ausflug in der Region um Sapa so gut wie unmöglich. Diese sind nämlich (fast) immer mit dem Zug von Hanoi aus startend und diesen konnte man nicht mehr buchen. Also gut, damit mussten wir uns wenigstens nicht mehr entscheiden und wir konnten die vollen 4 übrigen Tage für einen Ausflug mit hoffentlich vielen Wanderungen und Aktivitäten in der Gegend um Mai Chau nutzen. Wir haben insgesamt 185 USD für 4 Tage inkl. Transfer von/nach Hanoi, Verpflegung und Übernachtung in privaten Unterkünften, kleiner Gruppe (max. 6 Personen) und einem englischsprachigen Guide bezahlt. … Erfahre mehr

Gelungener Asienauftakt: Philippinen

Wenn ich meine Erlebnisse von mehr als zwei Wochen auf den Philippinen wieder in einem Artikel zusammen fasse, dann könnt Ihr Euch gleich auf einen längeren Text – aber auch viele Fotos – freuen 😉 Es ist unglaublich, aber die kurze Zeit auf den Philippinen verging wie im Flug und Zeit zum bloggen war leider nicht wirklich sehr viel. Glücklicherweise habe ich mir aber mehr oder weniger regelmäßig ein paar kurze Stichpunkte gemacht. 🙂 … So auch für die nun bereits zwei Wochen in Vietnam. Hier werden hoffentlich nach und nach die Artikel folgen … was für ein Stress 😉

Erste Schritte auf den Philippinen

Konkrete Vorstellungen und Pläne von und auf den Philippinen hatte ich eigentlich nicht – warum auch, ich hatte eine super Touristenführerin dabei: Diana; eine sehr gute Freundin und Kollegin. Ihre Mutter kommt von den Philippinen und sie hat jede Menge Verwandtschaft dort und ist auch regelmäßig zu Besuch hier. Besser kann es einem doch kaum gehen 😉 Der Flughafen in Manila ist keine besondere Erwähnung wert. Kaum hatte ich aber das Flughafengebäude verlassen wurde schnell deutlich wo ich mich befand: ich war mitten in der Sommerzeit hier wo die Sonne sehr stark und die Temperaturen sehr hoch sind … und ich war in Asien, wo die Menschenmassen schon mal etwas größer und der Verkehr um einiges chaotischer ist und man als Blondschopf mit blauen Augen auffällt und mit einer Körpergröße von 1,72m schon zu den Großen zählt (wie lange habe ich davon mal geträumt 😉 ) Ich wartete etwas im Ankunftsbereich und ließ mich von vielen Seiten anstarren, habe mehrere sicher nett gemeinte Einladungen und Transferangebote abgelehnt und wurde dann vom Familien-Flughafen-Pickup-Service abgeholt. Diana war schon ein Tag früher in Manila und hatte das alles organisiert.

Da ich ausgerechnet am Osterwochenende angekommen bin, bin ich am ersten Tag schon mal nicht in den Genuss des chaotischen asiatischen Verkehrs gekommen. Etwas erinnerten mich Teile des Stadtbildes an meine vorherigen Aufenthalte in Afrika; insbesondere in Kenia. Jeepneys (so eine Art Minibusse; in Kenia Matatus), Tricycles (Motorräder mit Anhängern) viele Straßenstände und kleine Läden prägten die Straßen in Manila. Auch sehr viele kleine und teilweise sehr erbärmlich aussehende Behausungen konnte man nicht übersehen. Wie in jeder Großstadt so gibt es aber auch in Manila von sehr armen bis sehr reichen Stadtteilen und Geschäftsvierteln alles. Durch den engen Kontakt zur Familie und der Möglichkeit der Übernachtung und des Rund-um-sorglos-Betreuungsservices habe ich bereits in den ersten 4 Tagen verdammt viel gesehen, erlebt, gegessen, gelacht, geschwitzt und genossen. … Erfahre mehr

Touristenort Paihia (Bay of Islands)

Am 03.03.2013 habe ich Auckland nun doch endlich verlassen. Wirklich produktiv war meine Zeit dort nicht. Nun gut, ich hatte immerhin meine Impfung hinter mich gebracht, aber das war es dann auch schon. Es war eine sehr schöne Zeit und ein toller Einstieg ins Backpacker-Leben dort … aber von wegen ich plane dort den Rest meiner Reise … weit gefehlt. Ich habe es ja gerade mal geschafft die nächste Etappe, d.h. die kommenden zwei Tage zu buchen – aber immerhin 😉

Entgegen der meisten Backpacker habe ich mich nicht für eine der großen Busunternehmen wie Kiwi Experience oder Stray entschieden, sondern für den Flexipass von InterCity (und angeschlossenen Unternehmen). Der Spaß kostete mich 449,- NZD (ungefähr 290 €) für 60 Stunden Busfahrt-Kontingent. Mal sehen wie weit ich mit den 60 Stunden tatsächlich komme.

Skyline von Auckland und Fahne von Neuseeland
Skyline von Auckland und Fahne von Neuseeland

Die Fahrt von Auckland nach Paihia war ziemlich unspektakulär – nach ca. 4 Stunden Fahrt war ich da. Nun was soll ich zu diesem Örtchen schon mehr sagen – außer: Gibt es hier eigentlich nur Touristen? Der Ort ist nicht groß – besteht aber scheinbar nur aus Ferienwohnungen, Motels und natürlich Backpacker-Hostels … ach, natürlich noch zwei Supermärkte, einer Bibliothek (übrigens: hier ist WLAN bisher immer kostenlos gewesen) und gefühlte 20 Touristen-Informationen und Verkaufsstände für diverse Aktivitäten.

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Wie eine kleine Familie

Seit Montag bin ich nun schon in Neuseeland oder genauer in Auckland und bereits bei der Ankunft die erste Backpacker-Bekanntschaft gemacht. Genauso verloren wie ich saß Alexander (einer der doch recht vielen deutschen Rucksacktouristen hier) am Flughafen und hat nach einer Unterkunft gesucht. Wir haben beschlossen gemeinsam erst mal den Bus in die Innenstadt zu nehmen und vor dort aus weiter zu suchen. Letztendlich haben wir dann doch ganz zielstrebig ein Hostel angesteuert, welches sowohl im Lonely Planet und Rough Guide über Neuseeland standen, als auch eine Empfehlung eines Freundes war. Wie sich inzwischen herausstellte ist es wohl eines der größten, wenn nicht sogar das größte hier. Da wir uns für ein 6 Bett Zimmer entschieden haben, ging die weitere Kontaktaufnahme auch recht schnell. Auf unserem Zimmer waren am ersten Tag noch Kate (aus Wales), Jessi (aus Kanada) und Jonny (aus England). Jonny hatte nun auch noch 3 andere Jungs aus England (Calum, Will und Thomas) kennen gelernt und schon war die kleine Familie geboren. Wir haben viel und vor allem eine schöne Zeit miteinander verbracht … unvergessen unser Partyabend 😉

Alles hier ist meist nur auf kurze Zeit ausgelegt – denn immerhin hat jeder von uns seine eigenen Pläne. Als Erster hat Jonny am Donnerstag die Weiterreise angetreten, Freitag dann Will, Calum und Thomas und morgen startet Alex seine Tour … da ich mich morgen noch auf meinen traditionellen Samstag-Marktbesuch freue (@Vanessa/Marcel: ja, ich denke dran – muss aber meinen Kaffee wohl alleine trinken), geht es für mich dann Sonntag weiter. Kate und Jessica bleiben noch ein paar Wochen in Auckland – sie wollen hier arbeiten und danach Neuseeland bereisen.

Collage von Auckland
Eine kleine Auswahl der ersten Bilder von Auckland ... das Hostel, Bilder vom Ausflug nach Waiheke und vom Rugby Spiel im Eden Park.

 

… aber es gehen nicht nur Leute, nein es kommen auch immer wieder neue und meist auch nette und interessante Leute. So waren wir heute in einer neuen Gruppenbesetzung im Rugbystadion (Eden Park) in Auckland. Nun war ich schon den 5. Tag in Auckland, habe nicht viel gesehen, aber viel erlebt. Das ist wohl die Gefahr des „Hängenbleibens“ … und ich bin der schon am Anfang verfallen 😉

Für mich heißt es also morgen noch mal einen kleinen Ausflug in Auckland machen, abends natürlich feiern gehen und dann am Sonntag weiter hinauf in den Norden, wo ich maximal 1 Woche verbringen möchte … immerhin habe ich den weitaus größeren und interessanteren Teil von Neuseeland noch vor mir und schon am 28.03.2013 heißt es für mich Abschiednehmen von Neuseeland und auf nach Singapur. Aber schon in den ersten Tagen habe ich erfahren, dass man als Alleinreisender nicht wirklich sehr lange alleine ist und viele nette Bekanntschaften machen kann.

 

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