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Gelungener Asienauftakt: Philippinen

Wenn ich meine Erlebnisse von mehr als zwei Wochen auf den Philippinen wieder in einem Artikel zusammen fasse, dann könnt Ihr Euch gleich auf einen längeren Text – aber auch viele Fotos – freuen 😉 Es ist unglaublich, aber die kurze Zeit auf den Philippinen verging wie im Flug und Zeit zum bloggen war leider nicht wirklich sehr viel. Glücklicherweise habe ich mir aber mehr oder weniger regelmäßig ein paar kurze Stichpunkte gemacht. 🙂 … So auch für die nun bereits zwei Wochen in Vietnam. Hier werden hoffentlich nach und nach die Artikel folgen … was für ein Stress 😉

Erste Schritte auf den Philippinen

Konkrete Vorstellungen und Pläne von und auf den Philippinen hatte ich eigentlich nicht – warum auch, ich hatte eine super Touristenführerin dabei: Diana; eine sehr gute Freundin und Kollegin. Ihre Mutter kommt von den Philippinen und sie hat jede Menge Verwandtschaft dort und ist auch regelmäßig zu Besuch hier. Besser kann es einem doch kaum gehen 😉 Der Flughafen in Manila ist keine besondere Erwähnung wert. Kaum hatte ich aber das Flughafengebäude verlassen wurde schnell deutlich wo ich mich befand: ich war mitten in der Sommerzeit hier wo die Sonne sehr stark und die Temperaturen sehr hoch sind … und ich war in Asien, wo die Menschenmassen schon mal etwas größer und der Verkehr um einiges chaotischer ist und man als Blondschopf mit blauen Augen auffällt und mit einer Körpergröße von 1,72m schon zu den Großen zählt (wie lange habe ich davon mal geträumt 😉 ) Ich wartete etwas im Ankunftsbereich und ließ mich von vielen Seiten anstarren, habe mehrere sicher nett gemeinte Einladungen und Transferangebote abgelehnt und wurde dann vom Familien-Flughafen-Pickup-Service abgeholt. Diana war schon ein Tag früher in Manila und hatte das alles organisiert.

Da ich ausgerechnet am Osterwochenende angekommen bin, bin ich am ersten Tag schon mal nicht in den Genuss des chaotischen asiatischen Verkehrs gekommen. Etwas erinnerten mich Teile des Stadtbildes an meine vorherigen Aufenthalte in Afrika; insbesondere in Kenia. Jeepneys (so eine Art Minibusse; in Kenia Matatus), Tricycles (Motorräder mit Anhängern) viele Straßenstände und kleine Läden prägten die Straßen in Manila. Auch sehr viele kleine und teilweise sehr erbärmlich aussehende Behausungen konnte man nicht übersehen. Wie in jeder Großstadt so gibt es aber auch in Manila von sehr armen bis sehr reichen Stadtteilen und Geschäftsvierteln alles. Durch den engen Kontakt zur Familie und der Möglichkeit der Übernachtung und des Rund-um-sorglos-Betreuungsservices habe ich bereits in den ersten 4 Tagen verdammt viel gesehen, erlebt, gegessen, gelacht, geschwitzt und genossen. … Erfahre mehr

Wanaka, Mt. Cook & Lake Tekapo

Da ich in meinem Bericht über meine letzten Tage in Neuseeland versprochen hatte auch noch ein paar Zeilen über einige Regionen auf der Südinsel Neuseelands zu schreiben, will ich das doch auch gleich mal machen. Ich sitze (bzw. saß) beim Schreiben dieser Zeile im Flieger auf dem Weg von Singapur nach Manila (Philippinen) und kann trotz weniger als 3 Stunden Schlaf (mit Unterbrechungen) am Flughafen nicht schlafen – warum also die Zeit nicht sinnvoll nutzen 😉

Nach meinem Stopp am Franz Josef Gletscher ging es für mich dann früh morgens (wieder einmal) mit dem Bus dem Küstenhighway 6 weiter in Richtung Süden. Auf meiner Liste für die verbleibenden 6 Tage Neuseeland standen noch

Von Nord nach Süd – von Sonne in Regen

Achtung: viel Text und wenig Fotos 🙁  😉

Vom Tongariro Nationalpark nach Wellington war es eine so ziemlich genau 6 ständige Busfahrt. Start war dieses Mal nicht wie sonst üblich zwischen 7 und 8 Uhr, sondern gegen 11 Uhr. Das hieß in Ruhe ausschlafen, Rucksack packen, gemütlich frühstücken und dann ab zur Busstation. In meiner Winnie Puuh Bettwäsche habe ich tatsächlich super geschlafen 😉

Wellington

Wellington ist wirklich eine verdammt schöne Stadt. Schon bei der Ankunft fühlte ich mich direkt wohl. Da mein Hostel ca. 20 Minuten Fußweg vom Busbahnhof entfernt war, konnte ich mir direkt auf dem Weg dorthin einen ersten Überblick verschaffen. Das YHA (mein Hostel) machte eher den Eindruck eines Hotels, anstatt die mir bisher bekannten Hostels. Auch hier also wieder positiv überrascht. Ich bin insgesamt 3 Tage in Wellington geblieben und der erste Eindruck wurde durchweg bestätigt. Besonderes Highlight fand ich das „Te Papa“ Museum in Wellington.

Te Papa - für mich bisher das schönste Museum (Wellington)
Te Papa - für mich bisher das schönste Museum (Wellington)

Wie ich finde zu Recht eines der besten Museen der Welt. Ich habe hier zwei Tage in Folge mehrere Stunden verbracht. Neben wirklich sehr interessanten Ausstellungen, interaktiven Präsentationen, einem Erdbebenhaus, kleine Filmvorstellungen (teilweise 3D) rundeten kostenloser und guter WiFi Empfang (verdammt wichtig für Backpacker) und preislich angemessene Cafés das ganze ab. Und das Beste: kaum zu glauben, aber es ist absolut kostenlos.

Für mich stand in Wellington weiterhin auf dem Programm das Visum für Vietnam zu organisieren. Irgendwie habe ich mir überlegt, dass ich zwischen meinem Besuch auf den Philippinen und Thailand auch einen kurzen Stopp in Vietnam machen könnte. Hier ist jedoch ein Visum notwendig und deswegen musste ich das nun noch an einer Botschaft organisieren – viele Möglichkeiten blieben mir dazu nicht und so machte ich das gleich in Wellington. War allerdings 3mal dort: … Erfahre mehr

Turangi, Tongariro & der Schicksalsberg

Einem kann man in Neuseeland nicht ausweichen bzw. begegnet man immer wieder: das sind die Drehorte zur Trilogie „Der Herr der Ringe“. Ungeplant führte meine Wandertour durch den Tongariro Nationalpark am Mt. Ngauruhoe vorbei. Schon beim ersten Anblick ist einem klar, das ist der Schicksalsberg (im englischen Original: Mt. Doom).

Wir starteten aus unserem Hostel in Turangi bereits 05:00 Uhr … früh, verdammt früh. Das mit der Organisation eines Shuttles vom Hostel zum Startpunkt der Tour wurde vom Hostel gemacht. Eigentlich wollte ich eine der angebotenen Shuttleservices nutzen – jedoch meinte man hier im Hostel das sei viel zu teuer und man kann sich doch mit anderen zusammen tun. Recht haben sie ! Immerhin hätte es 40 NZD gekostet. Zunächst hieß es der Typ vom Hostel fährt mich gegen 6:30 Uhr hin. Kurz darauf war die Info, dass Bob (ein mir unbekannter Amerikaner) eine 2 Tagestour machen will, ob ich da nicht mit will. Ich lehnte ab, da ich am kommenden Tag weiter nach Wellington wollte. Als ich erwähnte häufiger wandern zu gehen im alpinen Gebirge wurde mir nahe gelegt die Zweitagestour einfach an einem Tag zu machen. Warum auch nicht – 10 Stunden wandern im mir zwar unbekannten, aber nicht so anspruchsvollen Gebiet. Gut, stellte ich mich drauf ein. Es dauerte keine Stunde, dann kam die nächste und letzte Planänderung: ein Mädel mit Auto fährt und nimmt mich mit. Sie startet bereits 5 Uhr, aber das sei sicher kein Problem für mich. „NEIN“ antwortete ich natürlich und dachte innerlich: was für’n Sch… … Erfahre mehr

Was für ein Gestank – geothermales Gebiet rund um Rotorua

Rotorua habe ich nun schon seit heute Morgen 08:50 Uhr verlassen und sitze gerade und Turangi auf einer Wiese und genieße die Aussicht auf den Vulkan, im Vordergrund ein Fluss und eine Pferdekoppel. Aber auch wenn ich Rotorua schon verlassen habe, den Gestank nach Chemielabor (insbesondere Schwefel) bekomme ich aber irgendwie trotz mehrmaligen duschen nicht los. Insbesondere meine Badehose, Handtuch und T-Shirt stinken und ich hoffe das geht irgendwann wieder raus. Normales auswaschen mit Wasser hat nicht geholfen und auch mit Waschmittel hat man mir wenig Hoffnung gemacht. Testen konnte ich dies noch nicht, da ich mein gutes „Rei in der Tube“ wohl in Whitianga liegen lassen habe 🙁

Nun aber erst mal von vorn und die Erklärung warum meine Klamotten so stinken. Nachdem ich das Auenland besichtigt hatte, hatte ich den Bus nach Rotorua genommen. Man nennt die Stadt aufgrund diverser Freizeitangebote auch RotoVegas … das machte mir Hoffnung auf 1,5 tolle Tage, vor allem weil meine Ankunft am Freitag war und die Abfahrt am Sonntag – also ein ganzes WE. Was ich noch von diesem Ort wusste, war die Tatsache, dass es hier abartig stinken sollte. Kia Ora – Herzlich willkommen. So stand es überall in Rotorua in der Sprache der Māori geschrieben. Aus dem Bus ausgestiegen war ich positiv überrascht: es stank nicht und ehrlich gesagt hat es fast besser gerochen als in Mannheim, wo sich an einigen Tagen BASF, Schokoladenfabrik und Brauerei gegenseitig übertreffen.
Das Hostel machte einen sehr guten Eindruck. Ich hatte mich für CRANK Hostel entschieden, da hier eine Kletterwand war und ich die Hoffnung auf die ein oder andere Tour hatte … ich kann es aber gleich verraten, die Zeit und Motivation dazu waren letztendlich dann doch nicht da.

Dafür, dass meine Ankunft am Freitag Abend war, war hier alles erstaunlich menschenleer und ruhig. Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt. Aber gut, dann eben auch für mich einen ruhigen Abend und die Zeit für das ein oder andere Gespräch im Hostel, zum Sortieren von Fotos und weiteren Reisevorbereitungen genutzt. Ebenso für den Samstag zwei Ausflüge gebucht. Zum einen zum „Wai-O-Tapu“ am Vormittag und am Nachmittag ins „Hells Gate„. … Erfahre mehr

Ein geiles Fleckchen Erde: Mercury Bay

Heute möchte ich gar nicht so viel Text schreiben und viel mehr die Bilder sprechen lassen. Ich bin am Mittwoch mit dem Bus (2mal umsteigen und insgesamt 9 Stunden Fahrzeit) von Paihia nach Whitianga in Richtung Süden gefahren. Wenn mir nicht beim Lesen im Bus schlecht werden würde, hätte ich die Fahrzeit perfekt für weitere Reisevorbereitungen und der Sortierung meiner Fotos nutzen können … so musste ich leider schlafen und mich ausruhen 😉

Einquartiert habe ich mich hier für 2 Nächte in einem Hostel direkt am Strand (so auch der Name „On the Beach„) – und hier in einem 4-Bett Zimmer. Bei mir mit auf dem Zimmer sind 2 Zimmermänner aus der Schweiz; das vierte Bett ist frei. Die zwei haben ein Auto und so haben wir auch beschlossen gleich an diesem Abend zum Hot Water Beach zu fahren. Das sind von hier aus immerhin 40min mit dem Auto. Dort angekommen war es natürlich dunkel und Helden des Reisens wie wir sind hatten wir natürlich keine Taschenlampe oder so dabei. Also ab im Dunkeln an den Strand. Dort waren schon mindestens 100 Menschen versammelt und haben nach heißen Stellen im Sand gesucht. Aufgrund alter vulkanischer Gesteinsschichten (wer mehr wissen will, liest hier nach: Wikipediaartikel über den „Hot Water Beach“) ist es an einigen Stellen verdammt heiß … meine rechte Fußsohle tut mir immer noch weh. In das Vergnügen kommt man nur bei Ebbe – denn sonst sind die Stellen vom Wasser bedeckt. Ebbe ist derzeit einmal am Vormittag und einmal am Abend. Es ist gar nicht so einfach geeignete Stellen zu finden – entweder sind die schon besetzt, es ist gar nicht warm an der Stelle oder es ist viel zu heiß. Es ist aber ein absolutes Must-Have, wenn man hier unterwegs ist … im warmen Wasser zu liegen, das Meer rauschen zu hören, den Sternenhimmerl zu betrachten und von Glühwürmchen umschwärmt zu werden … wirklich einmalig. Von den Leuten um einen drumrum sieht man jedoch dank absoluter Dunkelheit nicht viel 😉

Heute habe ich mal wieder richtig ausgeschlafen und dann ging es mit der Fähre Richtung Cooks Bay. Hatte keine Ahnung, was mich so erwartet … und bewölkt war es zudem auch noch. Der Tag war aber absolut perfekt – so tolle Strände habe ich schon lange nicht mehr gesehen, kaum Menschen hier, die Sonne kam am Nachmittag raus und ich habe auch noch ein tolles Cafè in Strandnähe entdeckt (unbedingt einen Besuch wert: „the eggsentric„). Zum Abschluss des Tages gab es eine Joggingrunde am Strand und zur Belohnung ein paar Schweinereien … ach, kann das Leben schön sein ! 😀 Etwas Mitleid könnte ich aber schon noch vertragen: habe nämlich einen schönen Sonnenbrand am Oberkörper 🙁

Wie immer ist es doch mehr geworden … nun aber endlich die Fotos – auf denen Dank traumhaften Kulissen und kaum Menschen viel Zeit für Puffbohnen-Shootings war 😉 … Erfahre mehr

Entspannen in Berlin – Mitte / Kreuzberg (Engelbecken)

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Eine kleine Entspannungsoase in Berlin – Mitte / Kreuzberg: „Engelbecken“ … am Fuße der Sankt-Michael-Kirche liegt dieser künstlich angelegte See. Er gehört zu einem historischen innerstädtischen Kanal in der Berliner Luisenstadt (Luisenstädtischer Kanal), der die Spree mit dem Landwehrkanal verband. Er wurde 1852 eröffnet und verlief durch die heutigen Ortsteile Kreuzberg und Mitte. 1926 wurde der Kanal teilweise zugeschüttet und in eine Gartenanlage umgestaltet. Ich bin heute eher zufällig hier gelandet und war begeistert, welche Entspannungsoase sich mir geboten hat … auf jeden Fall noch mal einen Besuch wert.

Männertag 2012

Gestern war es wieder so weit: Christi Himmelfahrt = Feiertag = Vatertag = Männertag = Spaß 😉
Dieses Jahr habe ich mich auch mal wieder ganz aus der Planung für diesen Tag heraus gehalten und es auf mich zukommen lassen. Traditionell heißt es an diesem Tag mit ein paar Freunden eine schöne Wanderung durch das schöne Thüringer Land zu starten … selbstverständlich ausgestattet mit der nötigen Ration an Flüssignahrung. Die Entscheidung ist auf eine Tour um die 3 Gleichen gefallen. Der große Vorteil: es liegt quasi fast vor der Haustür und wir mussten nicht mit dem Zug fahren. Das Wetter hat es dieses Jahr auch verdammt gut mit uns gemeint und so konnten wir bei sehr angenehmen Temperaturen und strahlend blauem Himmel unsere Tourstarten. Eigentlich hätten wir im Freudental und der Wanderslebener Gleiche starten können – stattdessen haben wir jedoch die Tour erst in Mühlberg begonnen. Der erste Anlaufpunkt war dann auch die Mühlburg. Hier konnten wir auch gleich die erste leckere Thüringer Bratwurst des Tages genießen. Frisch gestärkt und das ein oder andere Bier bereits konsumiert, haben wir die Wanderung dann in Richtung Wachsenburg fortgesetzt. Auf die Burg sind wir nicht hoch, sondern am Fuße vorbei und Richtung Holzhausen. Natürlich gab es zwischendurch die ein oder ander Trinkpause 😉 In der Wachsenburggemeinde Holzhausen waren wir sehr überrascht, wie viele Leute es bei dem schönen Wetter in das Bratwurstmuseum … Erfahre mehr

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