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Super Last Minute – ab zum Flughafen und ich bin dann mal weg

Für Spontanität bin ich eigentlich nicht wirklich bekannt – ich brauche sehr lange um mich für etwas zu entscheiden, erstelle fast immer und für fast alles Vergleichslisten und komme nur sehr langsam voran in meinen Entscheidungsprozessen. Aber manchmal, da geht es auch mal recht schnell 🙂

Der Grund spontan zu verreisen: Regen und grauer Himmel
Ein sehr guter Grund spontan zu verreisen: Regen und grauer Himmel

So geschehen vergangene Woche. Die Idee prodelte schon am Anfang der Woche in mir, aber so richtig wollte ich mich damit nicht auseinander setzen – doch der Drang nach Sonne, Erholung, Abwechslung und das geliebte Reisen wurde unaufhaltsam stärker. Donnerstag war mir dann klar: „ich muss ab in den Urlaub!„. Dank Feiertag am 01. Mai stand ein verlängertes Wochenende vor der Tür und die Wettervorhersage für das Wochenende mit Temperaturen um die 15 Grad und viel Regen bestärkten mich in meinem Entschluss. Da ich Donnerstag beruflich noch in Berlin war, aber auch alles was ich brauchte (und viel mehr) im Koffer dabei hatte, hätte es wegen mir direkt von Berlin aus losgehen können. Nachdem ich einige Zeit im Internet nach Flügen recherchiert und mich entschieden hatte, kam das Erwachen: das Buchen von Flügen über das Internet funktioniert zumindest bei allen von mir probierten Anbietern und Fluggesellschaften nur bis maximal 6 Stunden vor Abflug. Tolles Ding 🙁 … Plan B musste her und der war schnell gefunden – einfach ab zum Flughafen. Aber auch der Plan B klappte leider nicht, da es mittlerweile schon früher Abend war, die Reisebüros am Flughafen kurz vorm Schließen waren (und ich war ja noch nicht dort) und die Auswahl an möglichen Flügen noch an diesem Tag sich immer weiter reduzierte. Scheibenkleister dachte ich und hatte gedanklich meinen Plan wieder gestrichen und mich wie gewohnt in den ICE Sprinter zurück nach Hause gesetzt 🙁 … … Erfahre mehr

Palomino: ein kleines Paradies an der Karibikküste in Kolumbien

Den Lonely Planet habe ich schon lange nicht mehr genutzt. Stattdessen habe ich auf Empfehlungen von anderen Reisenden und vor allem auch von Einheimischen die ich auf meinem Weg getroffen habe vertraut. Ein Platz der auf keiner der vielen kurzen und langen Empfehlungslisten auftauchte, war Palomino. Was mein Interesse geweckt hat war ein Plakat in Santa Marta. Danach ein paar Leute im Hostel gefragt, im Internet recherchiert und dann entschieden: da will ich auch hin.

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Reif für die Insel? … auf zu Traumstränden rund um Palawan (Philippinen)

Verwundert fragst Du Dich jetzt vielleicht, warum ich in Kolumbien bin und über Strände auf den Philippinen schreibe. Die Frage stellst Du Dir zu Recht – aber die Antwort ist recht einfach: ich glaube ich bin wieder reif für Sonne, Meer und Traumstrände mit Palmen. Aber keine Angst, ich genieße Kolumbien derzeit in vollen Zügen und freue mich auch auf die kommenden knapp 2 Wochen in der Kaffeeregion und rund um Medellin. Auch der erste Reisebericht ist in Vorbereitung. Heute ist aber hier in Popayan ein verregneter und kühler Tag und da kann man schon mal über Alternativen nachdenken 😉 … und bei meiner Überlegung welche Traumstrände ich denn in den knapp 11 Monaten meiner Weltreise besucht habe, sind mir ein paar eingefallen – aber irgendwie berichtet und geschwärmt habe ich bisher eigentlich nur über die Insel Aka (Okinawa, Japan).

Das will ich jetzt nachholen. Beim Durchstöbern meiner Fotos sind Erinnerungen an eine schöne Zeit auf Palawan (Philippinen) – oder genauer die vielen kleinen Inseln rund um Palawan herum – wieder wach geworden. … Erfahre mehr

Caye Caulker – Karibikinsel für Backpacker

Wie fast immer auf meiner kleinen Weltreise – angefangen hat alles mit Empfehlungen von anderen Reisenden für Belize. So richtig informiert hatte ich mich ehrlich gesagt über das Reiseland Belize vorher nicht. Aber einfach mal nach Belize fahren klang gut und es lag ohnehin auf dem Weg von der Karibikküste in Mexiko nach Guatemala. Wäre doch also unverzeihlich, wenn man in der Ecke unterwegs ist und keinen Zwischenstopp macht 😉 Aber was bloß machen? Und so tat ich es, wie ich es eigentlich fast immer gemacht habe: einfach andere Reisende fragen. So richtig beliebt schien das Reiseland aber nicht zu sein – oder es ging einfach vielen so wie mir. Unangefochten auf Platz 1 der Empfehlungen lag die Karibikinsel Caye Caulker. Mehr haben die meisten hier wohl nicht gesehen – dennoch kamen vereinzelt noch die Empfehlungen die Mayaruinen „Caracol“ und „Lamanai“ und die „ATM Caves„. … Erfahre mehr

Insel Aka: weil’s so schön war noch mal im Video und ein paar mehr Infos (Okinawa / Japan)

Im August diesen Jahres habe ich mich auch einige Wochen in Japan aufgehalten und die Schönheit des Landes, die Kultur und die Gastfreundschaft hier sehr genossen. Neben dem mir aus Reiseführern und Reportagen bekannten Sehenswürdigkeiten hat Japan aber auch noch etwas anderes zu bieten: tropische Inseln. Wie Du vielleicht in meinem Beitrag „Einfach abschalten und das tropische Japan erleben | Insel Aka (Okinawa)“ schon gelesen hast, konnte ich ja fast nicht genug von dieser Insel bekommen.

Inzwischen bin ich zwar schon in Mexiko und lass mich von diesem schönen Land verzaubern, aber diese Informationen wollte ich allen Interessierten nicht vorenthalten. Immerhin wird das Wetter in Deutschland nun langsam schlechter und vielleicht sucht der ein oder andere noch ein (nicht ganz günstiges) Reiseziel. … und außerdem habe ich gerade meinen Spanischkurs hier in Mexiko begonnen und mir raucht schon der Kopf und die Abwechslung war notwendig 😉

 

Okinawa und die Kerama Inseln

Okinawa ist die südlichste Präfektur von Japan und liegt knapp 1500km Luftlinie südlich von Tokio bzw. 500 km von der Insel Kyūshū. Gemessen an den Quadratmetern ist sie zudem auch die kleinste Präfektur und besteht aus vielen Inseln und Inselgruppen. Das Leben hier tickt etwas anders als von der japanischen Hauptinsel – wesentlich ruhiger und relaxter. Man hat tatsächlich das Gefühl in einer etwas anderen japanischen Welt zu sein. Zudem ist Okinawa nur wenige Kilometer von Taiwan und China entfernt und auch stark von deren Einfluss mit geprägt. Die größte Stadt Okinawas, und aufgrund des internationalen Flughafens und Fährhafens auch Haupteingangstor zur Inselwelt ist Naha. Hierhin führte auch mein Flug von Osaka und aufgrund eines Taifuns verweilte ich auch etwas hier bevor es mich auf mein eigentliches Ziel – die Insel Aka (eine der Inseln der Kerama Inselgruppe) – verschlagen hatte.

Die Kerama Inselgruppe gehört zur Präfektur Okinawa und ist knapp 20km von der Hauptinsel entfernt. Zur Inselgruppe gehören mehr als 20 größere und kleinere Inseln … und wei davon sind eben die von mir besuchten Inseln Aka und Zamami. In unmittelbarer Nähe und in nur wenigen Minuten und mehrmals täglich per Fähre zu erreichen sind auch die Inseln Ijakaja, Agenashiku, Amuro und von Aka aus über eine Brückenverbindung Geruma und Fukaji. … Erfahre mehr

Schon in Kalifornien einen Vorgeschmack auf Mexiko bekommen

Wie Ihr sicher mitbekommen habt, habe ich inzwischen Asien verlassen und mich über den Pazifik in Richtung USA aufgemacht. Gelandet bin ich vor wenigen Tagen in Los Angeles (Kalifornien) und genauer gesagt habe ich in Irvine bei Emily und Ihrem Freund Ken (Emily hat mit mir und anderen das Annapurna Base Camp im Himalaya in Nepal erklommen) eine Unterkunft gefunden.

Somit hatte ich eine sehr einfache und sehr angenehme „Eingewöhnungsphase“ in Kalifornien. War ich zunächst doch sehr skeptisch und stand ein Besuch in den USA nicht auf meinem Plan (siehe „Der Countdown für meine Weltreise läuft„), so habe ich mich mal wieder spontan anders entschieden. Das ist ohnehin das Größte auf meiner Weltreise: ich bin absolut frei und flexibel (mit einigen wenigen Einschränkungen).

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Die vergangenen drei Tage waren verdammt entspannt und gaben mir nicht nur die Möglichkeit meinen kurzen Tripp in Kalifornien zu planen, sondern Emily und Ken gaben mir auch einen schönen Einblick in das Leben hier in Kalifornien. Und Kalifornien hat mehr zu bieten als tolles Wetter und fantastische Strände – zum Beispiel viel alte spanische Missionen. So auch die Mission San Juan Capistrano bei der ich mit Emily war. Für 9 USD Eintritt kann man sich hier schon mal wie in Spanien bzw. eher Mexiko fühlen … zumindest stieg meine Vorfreude auf dieses Land weiter an. Ein durchaus interessanter Audioguide ist ebenfalls verfügbar. Ich will aber gar nicht zu viel darüber schreiben, sondern ausnahmsweise mehr die Bilder sprechen lassen 😉 … Erfahre mehr

Einfach abschalten und das tropische Japan erleben | Insel Aka (Okinawa)

We hate you, we hate you!“ bekam ich von zwei italienischen Paaren zu hören, als sie erfahren haben, dass ich schon seit einem guten halben Jahr in Asien unterwegs bin und demnächst auch noch Südamerika erkunden möchte. Und wieder wurde mir deutlich, wie gut es mir eigentlich zur Zeit geht und wie gut es mir vor allem tut ganz nach dem Motto:

„Nur Reisen ist Leben, wie umgekehrt das Leben Reisen ist“

(Jean Paul; 1763 – 1825)

derzeit zu leben. Dennoch brauchte ich nach mehreren Wochen mehr oder weniger ausschließlich Städtetouren (Kathmandu -> Singapur -> Hong Kong -> Macau -> Shanghai -> Tokio -> Kyoto -> Osaka und Kobe ; Ausnahmen waren kurze Ausflüge nach Lamma Island und Mt. Fuji) wieder eine Abwechslung. Diese habe ich mir auf einer der tropischen Kerama Inseln Japans gegönnt.

Der Hizushi Beach - nur wenige Minuten zu Fuß vom Hafen bzw. Dorf entfernt ... klein, aber ein Platz wo man einen Tag lang die Seele baumeln lassen kann.
Etwas in diese Richtung brauchte ich – Traumstrände und atemberaubende Natur bei gutem Wetter und viel Ruhe genießen

Ganz genau genommen hat es mich nach Aka verschlagen. Das ist neben Zamami und Tokashiki eine der drei größeren von mehr als 20 Inseln der Kerama Inselgruppe. Aka ist ebenso wie Zamami sehr einfach von Naha (auf der Okinawa Insel) per Schiff zu erreichen. So die Theorie – die Praxis sah ja leider so aus, dass aufgrund eines Taifuns der Schiffsverkehr eingestellt wurde und ich somit gezwungenermaßen in Naha verweilte. Vergangenen Freitag war es dann so weit – auf ging es Richtung Erholung pur …

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Welcher Ausblick erwartet Euch morgen?

Das nur mal als erster kleiner Eindruck von der Insel Aka, einer der 22 Inseln der Inselgruppe Kerama knapp 30 Kilometer südwestlich von der Okinawa Insel, auf der ich mich zur Zeit befinde. Lange musste ich aufgrund eines Taifun und damit verbunden dem eingestellten Fährbetrieb darauf warten. Seit gestern bin ich nun auf der Insel und habe vor Begeisterung (Wetter, Landschaft, Gästehaus) gleich mal um eine Nacht verlängert. Einen Bericht mit mehr Fotos / Video gibt es dann in den kommenden Tagen … wenn ich meine Erholungsphase beendet habe 😉

Lamma Island; Tagesausflug von Hongkong

Es ist unglaublich wie schnell man von der Millionenmetropole Hong Kong in raus und mitten in der Natur ist. Eines der vielen Beispiele dafür ist die Insel Lamma Island nur wenige Kilometer entfernt von der Hauptinsel Hong Kong Island. Die Insel eignet sich für kurze Wandertouren, Essen in einen der vielen Restaurants und/oder entspannen am Strand.

Man gelangt auf diese Insel nur mit der Fähre und das auch nur als Fußgänger oder Radfahrer – denn Autoverkehr gibt es hier nicht. Vom Victoria Harbour auf Hong Kong Island (MTR Central Station) fährt mehrfach täglich (mind. stündlich – zu Stoßzeiten häufiger) jeweils eine Fähre nach Sok Kwu Wan oder Yung Shue Wan …das sind auch schon die beiden Orte auf der Insel. Und mit knapp 17 HKD (ca. 1,50 EUR) kann man für die knapp halbstündige Fahrt auch nichts gegen den Fahrpreis sagen.

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Bei der Abfahrt mit der Fähre von Hong Kong in Richtung Lamma Island kann man den Blick auf die Skyline vom Wasser aus entspannt genießen
Bei der Abfahrt mit der Fähre von Hong Kong in Richtung Lamma Island kann man den Blick auf die Skyline vom Wasser aus entspannt genießen

Ich habe mit einem diskussionsfreudigen Franzosen aus meinem Hostel die Fähre Richtung Sok Kwu Wan genommen. Dies ist ein sehr kleines Fischerdorf und besteht aus schätzungsweise 20 Häusern, wovon 19 scheinbar ein Restaurant für die lokalen (vorwiegend aus dem Meer) Lokalitäten sind. Da wir erst Frühstück hatten, haben wir uns jedoch nicht erneut etwas gegönnt. Will man auf der Insel etwas wandern – oder ich würde es aufgrund der einfachen und gut präparierten Wege als spazieren bezeichnen, dann hat man folgende Möglichkeiten:

1. Rundwanderweg um Sok Kwu Wan mit einer Dauer von 2 bis 4 Stunden (Aussagen waren unterschiedlich)

und/oder wie wir es gemacht haben

2. ca. 1stündige Wanderung zwischen Sok Kwu Wan und Yung Shue Wan … Erfahre mehr

Weltnaturerbe Halong Bucht – Tourinepp?

In der Halong Bucht (südlich von Hanoi; Vietnam) werden nur Unmengen an unterschiedlichen Touren angeboten. Entsprechend dem immer wieder bestätigtem Motto: „you get for what you paid for“ sollte es für uns nun nicht unbedingt die billigste Tour sein. Von diesen haben uns auch viele andere Touristen die wir getroffen haben abgeraten. Nun gab es für eine 2-Tages-Tour dennoch große Preisspannen. Zwischen 60 USD und 200 USD konnte man für die scheinbar gleichen Fahrten bezahlen. Bei der Unmenge an Angeboten ist es unmöglich diese wirklich in Preis / Leistung zu vergleichen. Wir haben letztendlich für 105 USD eine Tour mit Start in Ninh Binh und Ende in Hanoi gebucht. Das passte auch gut in unsere Reiseroute. Das ganze nannte sich „Deluxe Tour“ und war Fahrt und Übernachtung auf einem angeblich 2008 gebauten Schiff (Asia Cruise).

Bauvorhaben Halong-Bay
Bauvorhaben Halong-Bay

Unser Shuttle-Service hat uns zum Halong-Habour gefahren (es gibt wohl 3 unterschiedliche). Dort standen wir zunächst rum und wussten nicht so richtig wie es weiter geht – denn unser Fahrer sprach leider kein Wort Englisch. Nach einiger Zeit kam ein weiterer Tourguide, der mir sein Handy ans Ohr drückte. Eine freundliche Dame erklärte mir in einem einigermaßen verständlichen Englisch, dass wir jetzt zum Boot gefahren werden, aber noch auf weitere Gäste aus Hanoi warten würden. Das dauert ca. 1 Stunde. Also ab ins Auto und ich dachte wir fahren jetzt noch einige Zeit – aber es ging tatsächlich nur zum Boot vor. Das machte schon einen netten Eindruck – sah aber nicht aus wie 2008 neu gebaut. Auf dem Boot die Crew sprach auch kein Englisch und so entschieden wir uns bevor wir rumsitzen etwas durchs Hafengelände zu laufen. Das war alles andere als überfüllt. Aufgrund diverser Reiseberichte dachten wir es sei völlig überrannt – das Gegenteil war aber der Fall. Im Hafengebäude war ein Modell von den geplanten Baumaßnahmen ausgestellt. Das ist Wahnsinn: mehrere große Hotelkomplexe, Wohnungen und Hochhäuser sollen hier entstehen. Sieht so ein bisschen aus wie in Dubai und Co wo künstlich Inseln aufgeschüttet werden. Wie ich finde zu viel des Guten …

Unsere Kajüte ... klein aber fein ...
Unsere Kajüte … klein aber fein …

Das Boot mussten wir dann noch mal wechseln auf ein gerade neu ankommendes. Hier hatten gerade die vorherigen Gäste das Boot verlassen, es wurde schnell gereinigt und dann sind wir drauf. Kurz danach kamen auch weitere 14 Touristen aus Hanoi an. Nun konnte es losgehen. Das Mittagessen war echt lecker, die Gruppe recht klein und gut gemischt und das Wetter stimmte auch.  Die Kajüte war zwar klein, aber es war alles vorhanden, was man benötigt. Ein Bad mit Dusche und Toilette, Waschbecken, zwei Betten, Fenster, Klimaanlage und sogar etwas Platz für die Taschen. Was will man mehr 😉 … Erfahre mehr

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