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Voller Energie und Tatendrang (Tag 16)

Nachdem wir gestern doch etwas faul waren und uns etwas mit dem Zusatztag in Falmouth geschont hatten, konnten wir heute mit viel neuer Energie und Elan in den Tag starten. Die guten Wetterprognosen und der Sonnenschein draußen halfen hierbei natürlich ungemein. Ich war mir nicht sicher, ob Vanessa und Marcel nichts zu „jammern“ hatten oder sich nicht trauten … es war auf jeden Fall nichts zu hören und es sollte ein schöner Tag werden 😉

Für uns in diesem Urlaub völlig ungewöhnlich hatten wir uns am Abend vorher über die Abfahrtszeiten der Fähren informiert – die erste nach St. Mawes fuhr leider erst gegen 09:45 Uhr und von dort aus mussten wir ja noch mal mit einer weiteren kleinen Fähre weiter. Dank 08:00 Uhr Frühstück waren wir trotz recht langer „Packzeit“ nach einem Tag Pause pünktlich vor Abfahrt der Fähre am Hafen.

Blick von der Fähre nach St. Mawes nach Falmouth
Blick von der Fähre nach St. Mawes nach Falmouth

Die Fahrt mit der Fähre selbst war tatsächlich mal wieder etwas Abwechslung und bei strahlendem Himmel ein wirklicher Genuss. Mit unserer Wanderung konnten wir dann aber erst 11 Uhr starten – selbst für uns ein wirklich später Start für 20km Weg.

Der Weg war aber wirklich einfach zu laufen und recht abwechslungsreich. Klar, es gab auch hier ein paar runter-und-wieder-rauf-Passagen … aber wir hatten ja einen Tag Pause und auch schon einige Tage Training. Wir sind an wirklich schönen Ecken und vor allem traumhaften Stränden vorbei gekommen. Eigentlich wollten zumindest Vanessa und ich einmal in diesem Urlaub ins Meer und heute gab es mehr als nur eine Gelegenheit … aber auch mehr als nur eine Ausrede es nicht zu tun. So langsam wird die Zeit knapp dafür 😉

Bllick auf Portloe
Blick auf Portloe
An unserem Ziel in Portloe sind wir nach etwas mehr als 6 Stunden angekommen. Ein wirklich schöner Ort. Leider konnten wir diesen heute Abend jedoch nicht richtig genießen … das Pub und die restlichen 4 B&B hier im Ort waren leider mal wieder ausgebucht. Schon bei der ersten Absage meinte Marcel fest entschlossen: „So ein Sch…, für morgen rufen wir vorher an und reservieren.“ Ein kleines Streitgespräch zwischen ihm und mir folgte – im Ergebnis liegt Marcel gerade im Bett und schläft und hat keine Telefonnummern raus gesucht. Mal gucken, was morgen früh passiert 😉 Auch wenn es schön ist vorher alles dingfest zu haben, so ist es doch gerade das spontane und nicht geplante, was mir an diesem Urlaub gefällt. Irgendwas findet sich immer und gemeinsam finden wir immer eine Lösung. Sind eben ein gutes Team !

So hatten wir zweiten B&B erfahren, dass dieses und auch die anderen im Ort ausgebucht waren. Die nette Besitzerin hatte nämlich alle abtelefoniert. Uuuuund, sie hatte ein Bekannte außerhalb angerufen. Diese hat uns abgeholt, geschätzte 4km ins Landesinnere gefahren und hier eine Unterkunft („Trenona Farm Holidays„; wir kennen noch immer keinen Preis) geboten. Auch hat sie uns den Bus in die nächste Stadt (Tregony) rausgesucht und vorhin sogar wieder vom Pub abgeholt. Das nenne ich mal Service ! So zeigt sich doch mal wieder, dass man immer optimistisch bleiben muss und sich so vieles zum Guten wendet ….

Ergänzung: Meinen Kollegen heute Abend noch eine schöne Zeit beim Feiern und meinem Vater morgen viel Erfolg beim Marathon !!!

 

Fotos vom heutigen Tag

 

 

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