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Von Nord nach Süd – von Sonne in Regen

Franz Josef

Franz Josef Gletscher ... in den Wolken verschwunden
Franz Josef Gletscher ... in den Wolken verschwunden

Die Fahrt von Nelson zum Franz Josef Gletscher (direkt daneben liegt der Fox Gletscher) führt auf dem bekannten Highway 6 – einer der berühmtesten und schönsten Küstenstraßen der Welt. Es war dank Regen und einheitlichem Grau so aufregend, dass ich doch glatt nach 30min schon eingeschlafen bin. Zugegeben, sobald ich im Bus sitze werde ich verdammt müde und schlafe eigentlich mehr oder weniger auf den ersten paar Kilometern schon ein. Also lag nicht unbedingt am Regen. Aber ich hatte mich wirklich auf die Fahrt und den Küstenweg gefreut. Nun gut, dann eben nicht. In Franz Josef (so heißt der kleine Ort mit fast ausschließlich Hostels, Motels und Appartements) angekommen, war das Wetter auch schon nicht mehr ganz so schlecht. Die ersten Kontakte waren wie immer auch schnell hergestellt. Zum einen weil in meinem 4 Bett-Dorm neben mir zur gleichen Zeit gleich zwei weitere Rucksacktouristen eincheckten und dann auch weil auch hier gefühlt 80% Deutsche waren. In einer kleinen aber gemischten Gruppe (6 Deutsche, 1 Engländer und 1 Brasilianer) sind wir dann ins Pub und haben den Abend ausklingen lassen.

Weg zum Franz Josef Gletscher - See
See auf dem Weg zum Franz Josef Gletscher

Für einen Hubschrauberflug über die Gletscher waren die Wetterprognosen zu schlecht. Deswegen sollte es am nächsten Tag für mich als Tageswanderung den Franz Knob Track entlang gehen. Ich traue es mich ja nicht zu schreiben, aber das hat auch mal wieder nicht ganz geklappt. Dieses Mal war nicht das Wetter schuld – nein, ich habe einfach zu lange getrödelt. 08:45 Uhr oder 09:00 Uhr wäre der Shuttle vorm Hostel los gegangen. Zu dieser Zeit fand ich es aber besser mich mich anderen am Frühstückstisch zu unterhalten. Nun wurde also der Plan mal wieder geändert. Letztendlich habe ich mit Christiane (oder Christine? … ich habe ein verdammt schlechtes Namengedächtnis) eine kleine Wanderung mit sehr angenehmer Unterhaltung gemacht, danach war ich mit Ricardo joggen und dann zusammen mit Stefan im Hot Water Pool und danach ging es wieder in einer kleinen aber netten Truppe in den Pub.

Wie Ihr seht, waren es viele Tage mit meist leider schlechtem Wetter. Wenn man aber etwas flexibel ist und keine zu ehrgeizigen und verbissenen Ziele hat, kann man aus allem etwas Gutes machen und schöne Tage verbringen. Ich habe zwar nicht so viel gesehen, wie möglich wäre, aber viele erlebt, was ich nicht geplant hatte !

Kommentare

Marion
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Lange haben wir auf einen neuen Artikel von dir gewartet und ihn nun mit Spannung gelesen. Das ist sicher auch das Schöne auf so einer Reise, dass man nicht alles planen muss und jede Gelegenheit ergreifen kann um etwas zu erleben.

Tino
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Definitiv ! Man muss eben nicht jeden Tag den Reiseführer auspacken und eine Touristenattraktion nach der nächsten machen … man kann sich einfach auch mal zurücklehnen und ohne schlechtes Gewissen Dinge auslassen und die Zeit einfach nur genießen 😉

Nathalie
Antworten

ja, habe auch schon die ganze Zeit auf einen Bericht gewartet 🙂 Wirklich schön, wenn man Zeit hat und sich keinen Streß machen muss… und wie du schon sagst, es zählt nicht, wie viel man tatsächlich gesehen hat, sondern was man alles erleben durfte. Bin ja mal gespannt, wie es nun weiter geht… anderes Land, andere Leute – sicherlich wieder eine neue Erfahrung. Dann mal nen guten Flug

Tino
Antworten

… die Abstände zwischen den Berichten sind immer länger geworden – hoffe der Trend setzt sich nicht fort 😉 Der erste Teil des Flugs hat gut geklappt – bin sicher in Singapur gelandet und in ein paar Stunden geht’s weiter.

Marscho
Antworten

Kannst du eventuell etwas von dem schönen grünen Regenwand mitbringen? Bei uns ist es immer noch Winter und der Schnee nimmt kein Ende 🙂
Wie du siehtst, hast du alles richtig gemacht und das perfekte Jahr für deine Weltreise ausgesucht!
Freuen uns schon auf die nächsten Berichte…

Viele Grüße
Marscho

Tino
Antworten

Mensch Marscho, beim Durchstöbern meiner Spam-Kommentare ist mir Dein Kommentar aufgefallen. Keine Ahnung warum er dort gelandet ist – nun mehr als einem halben Jahr Verspätung sehe ich ihn erst 🙁 Ich werde nun aufpassen, dass nicht wieder einer von Dir dort landet!
Mittlerweile ist auch das Sch…-Wetter wohl wieder in Deutschland … ich werde versuchen Euch etwas Sommer in Bild und Video nach Hause zu schicken !

VG aus (derzeit) Mexiko !

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