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Wanaka, Mt. Cook & Lake Tekapo

Da ich in meinem Bericht über meine letzten Tage in Neuseeland versprochen hatte auch noch ein paar Zeilen über einige Regionen auf der Südinsel Neuseelands zu schreiben, will ich das doch auch gleich mal machen. Ich sitze (bzw. saß) beim Schreiben dieser Zeile im Flieger auf dem Weg von Singapur nach Manila (Philippinen) und kann trotz weniger als 3 Stunden Schlaf (mit Unterbrechungen) am Flughafen nicht schlafen – warum also die Zeit nicht sinnvoll nutzen 😉

Nach meinem Stopp am Franz Josef Gletscher ging es für mich dann früh morgens (wieder einmal) mit dem Bus dem Küstenhighway 6 weiter in Richtung Süden. Auf meiner Liste für die verbleibenden 6 Tage Neuseeland standen noch

Panoramabild Lake Tekapo / Lake Pukaki
Panoramabild Lake Tekapo / Lake Pukaki

Leider lagen Mt. Cook und Lake Tekapo nicht unbedingt auf der direkten Strecke in Richtung Süden. Ein Ausflug dahin würde mich mit den Busverbindungen knapp 3 Tage kosten. Damit kann ich den Ausflug zum Milford Sound streichen. Oder ich trampe (machen hier sehr viele und geht verdammt einfach) und kann somit 1 Tag einsparen. Mal wieder hatte ich aber Glück. Zwischenzeitlich hatte ich mich mit Maggi (kennengelernt in Turangi / Tongariro Nationalpark) über SMS ausgetauscht. Sie war mit dem Auto unterwegs, ganz in der Nähe und wollte auch zum Mt. Cook und Lake Tekapo. Perfekt, Mitfahrgelegenheit stand. Ich bin also nur bis Wanaka gefahren und habe dort das Hostel für eine Nacht gebucht.

Puzzling World, Wanaka
Puzzling World, Wanaka ... Wer oder was ist hier schief? Ich stehe gerade im Raum ...

In Wanaka angekommen war ich sehr positiv überrascht, wie schön dieses kleine Örtchen mit dem See doch war. Der Strand am See war zwar kein feiner Sandstrand, sondern eher feiner Kies, aber das Panorama und die Sonne luden zum verweilen ein. Ich habe aber zunächst das Hostel bezogen und dort der nächste Zufall. Ein anderer Deutscher den ich vom Franz Josef Gletscher kannte übernachtete im gleichen Hostel. So sind wir am Nachmittag losgezogen und wollten eine kleine Wanderung zu einem Aussichtspunkt machen und evtl. PuzzlingWorld (so richtig konnten wir uns nichts drunter vorstellen) besuchen. Diese Ausstellung erwies sich für die 17,50 NZD als absolute Empfehlung. Es war ein Teil eine reine Ausstellung von wirklich tollen optischen Täuschungen und Illusionen und zum anderen ein Irrgarten, in dem wir tatsächlich 90min brauchten um jede Ecke einmal zu erreichen. Aus der Wanderung zum Aussichtspunkt wurde nichts mehr – die haben wir auf den nächsten Morgen verschoben.

Lake Wanaka
Lake Wanaka

Am nächsten Tag haben wir dann gemeinsam mit den Mädels vormittags die kleine Wanderung gemacht und die Aussicht genossen. Danach ging es für Maggie, Sandra und mich mit dem Auto weiter Richtung Lake Tekapo. Aufgrund der etwas geringeren Übernachtungskosten hatten wir uns für eine Übernachtung am See anstatt am Mt. Cook entschieden. Diese Entscheidung war goldrichtig. Dieser See (und auch die 2-3 davor) sind im Sonnenschein wirklich traumhaft schön – türkisfarbenes Wasser, graue Sandstrände, grün / gelbe Landschaft im Hintergrund und hellblauer Himmel mit kleinen weißen Wolken machte die Kulisse wirklich einmalig. Den Sonnenuntergang wollten wir von einem kleinen Berg aus bewundern und so haben wir uns bewaffnet mit etwas zu Essen und einer Flasche Wein aufgemacht.

Zum Mt. Cook sind wir dann am nächsten Morgen recht früh (ich glaube gegen 7 Uhr) los. Immerhin dauert es ca. 60 bis 90min bis dorthin. Dort angekommen stellten wir mal wieder fest: es ist Herbst und in der Nacht verdammt kalt. Zur Muellers Hut (Hütte) sind wir nicht aufgestiegen. Die Wanderung und auch die Aussicht sollen sehr schön sein, aber das sind 6 – 8 Stunden und wir wollten am Nachmittag noch so weit wie möglich Richtung Queenstown weiter. Außerdem gab es Eine in der Gruppe, die nicht so begeistert war 😉 So haben wir uns für zwei kleinere Wanderungen ohne große Steigung entschieden und nicht bereut. Wir konnten die Landschaft und die Aussicht auf die Berge, Gletscher, Flüsse und Gletscherseen richtig genießen und dank der aufgehenden Sonne war auch die Kälte bald kein Problem mehr und anstatt Pullover und Jacke war T-Shirt angesagt. Die Gletscherseen sind selbst für mich alpinerfahrenen und begeisterten Wanderer etwas Besonderes gewesen: schöne Seen habe ich in den Alpen in Österreich und Schweiz schon viel gesehen, aber einen See direkt an der Gletscherzunge und dann auch noch mit Eisbrocken drin noch nicht.

weiterer Gletschersee am Mt. Cook
weiterer Gletschersee am Mt. Cook

Am Nachmittag ging es dann nach Cromwell weiter. Das waren ca. 2,5 Stunden Fahrt und von dort aus sind es nur noch ca. 1 Stunde bis nach Queenstown.

Fotos sagen mehr als tausend Worte …

Noch mehr über Neuseeland?

 

Kommentare

Vanessa
Antworten

Den letzten Markt-Samstag haben wir wohl beide ausfallen lassen, um so gespannter bin ich auf erste Bilder der philippinischen Wochenmärkte. Vorletzten Samstag hat übrigens der Quiche-Mann nach Dir gefragt. Er war sehr beeindruckt von Deiner Reise, O-Ton „dazu hätte ich nicht genug Arsch in der Hose.“ Also ein klares „Hut ab“ vom Quiche-Mann!

Tino
Antworten

Iiiiich habe den Markt nicht ausfallen lassen. Leider gibt es aber kaum Fotos, da es in Manila etwas zu gefährlich war. Hoffe ich kann hier auf Palawan noch mal einen Markt besuchen und Fotos machen. In den weniger touristisch erschlossenen Regionen hier auf den Philippinen fällt man doch etwas auf und zieht viele Blicke auf sich. Bisher ist es aber recht sicher und schön. Am WE klappt hoffentlich auch mal eine Video-Skype Verbindung. Viele Grüße auch von Daijähn.

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