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Was soll ich nur anziehen? (Tag 10)

Irgendwann musste es ja mal passieren – heute war es dann leider so weit: wir sind morgens aufgewacht und es regnete. Das deutete sich natürlich bereits am Vorabend an … aber wir hatten es gekonnt ignoriert. Nun gut, so sollte es eben sein. Wir bekamen von Sahar wie gewünscht ein „normales“ (kontinentales) Frühstück zubereitet – aber raus mussten wir dennoch. Die Frage nach „wollen wir einen Tag hier bleiben“ habe ich gekonnt überhört und glücklicherweise gab es auch keine großen Diskussionen diesbezüglich – immerhin kann man sich nicht immer nur die schönen Moment raussuchen und muss auch mal gegen den inneren Schweinehund ankämpfen 😉

Mit Regenhosen und -jacken begleitet und den Rucksack in der Regenhülle verdeckt ging es dann los. Es war nicht nur nass, sondern auch verdammt windig. Das bekamen wir auf dem Weg auch mehrfach zu spüren. Irgendwie war die Landschaft bei Regen nur halb so schön und wirklich genießen konnte man den Weg nicht wirklich … aber wie sagte ich schon so schön: da muss man eben Zähne zusammen beißen und durch !

Unser Ziel wurde schon zu Beginn auf das nur wenige Kilometer entfernte Porthleven festgelegt – ausnahmsweise habe ich mich auch mal nicht getraut dem zu widersprechen und wirklich Spaß machte es mir bei Regen ja auch nicht. Gestärkt wurde meine Zustimmung durch einen Sturz auf den glatten Steinen. Ich wollte noch einen kleine Abzweig ans Meer runter machen (Marcel und Vanessa hatten oben gewartet) und da bin ich dann unnötigerweise auf den nassen und somit glatten Steinen ausgerutscht. Ist glücklicherweise nicht wirklich viel passiert und meine rechte Hand blutete nur leicht und schmerzt nur geringfügig (meine Eigendiagnose: Prellung am Handballen) … mal gucken, wie es morgen dann ist.

Wir erreichten völlig durchnässt (wirklich keine unserer teuren Jacken war dicht) unser Ziel Porthleven dann auch nach etwas mehr als 2h schon. Vanessa und ich drängten zunächst auf ein Kaffee und sind dann letztendlich im Pub am Hafen gelandet. Hier hatten wir für ca. 45min (ab 12 Uhr war alles wegen einer Veranstaltung reserviert) einen Tisch und vor allem einen warmen und trockenen Platz bekommen. Die ersten Anfragen auf dem Weg zum Pub und die Telefonate im Pub nach einem B&B ließen uns wieder wenig Hoffnung – wieder hörten wir „no vacancies„. Wir hatten aber dennoch Glück und ein sehr schönes B&B gefunden.

leckerer Hummer
leckerer Hummer
Im B&B verbrachten wir wirklich absolut faul den Nachmittag … duschen / baden, schlafen, lesen, Karten spielen, usw. … Gegen 17:30 Uhr rafften wir uns dann aber dennoch auf und gingen noch mal nach draußen. Es regnete zwischenzeitlich auch nicht und wir haben eine kleine Runde durch den wirklich schönen Ort gedreht. Zum Essen waren wir nun in einem kleinen Restaurant „Blue Haze“ direkt am Hafen gelandet. Eine wirklich gute Entscheidung: absolut perfektes Essen !!! Wir haben uns alle für Seafood entschieden und Marcel hat sich sogar Lobster/ Hummer gegönnt. Wir waren alle absolut begeistert – preislich etwas höher gelegen, aber wirklich PERFEKT !

Da unser Tag mit 2h Wanderung und einem faulen Nachmittag ja soooo anstrengend war, ging es dann nach dem Essen natürlich direkt zurück ins B&B … einige von uns brauchen ja die täglich 10h Schlaf, damit man Morgens mit voller Kraft in den Tag starten kann … aber immerhin haben wir ja auch Uuuuurlaub 😉

 

Fotos vom heutigen Tag

 

 

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