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Trockene Halong-Bucht und kaputtes iPhone

Zurück führte uns der Weg wieder nach Tam Coc. Wenige Meter nach dem Ort sollte eine Abzweigung zum Aussichtspunkt Hang Mua kommen. Wir haben diesen jedoch nicht gefunden. Sind einfach irgendwo mal abgebogen und in einem kleinen Ort gelandet, wo die Leute sehr freundlich und hilfsbereit waren. Es sprach zwar niemand Englisch, aber irgendwie konnten wir uns mit Zettel und Gesten verständigen. Sie zeigten uns den Weg zum Hang Mua. Dies ist ein Aussichtspunkt oben auf dem Berg zu dem gefühlte 2 Mio Stufen führten. Der Weg nach oben lohnt sich aber definitiv und man hat einen sehr schönen Ausblick über die Täler. Es sind auch nicht wirklich viele Touristen hier. Wir haben wenige beim Aufstieg gesehen, waren dann alleine oben und bei unserem Abstieg haben wir erneut ein paar wenige getroffen.

Entspannung nach Aufstieg zum Aussichtspunt Hang Mua
Entspannung nach Aufstieg zum Aussichtspunt Hang Mua

Mittlerweile war es schon nach 15 Uhr – und wir wollten noch nach Van Long. Das soll so ähnlich wie Tam Coc sein und man kann hier auch Bootstouren machen. Jedoch soll es nicht so viele Touristen geben. Wir sind „hinten rum“ auf die Schnellstraße kommend von Ninh Binh gefahren. Die Fahrt führte vorbei an der Trang An Tempelanlage, wo einiges los war. Scheinbar war hier irgendein Fest. Es waren nämlich sehr viele Einheimische da und auf dem Fluss wurden Rennfahrten veranstaltet. Wir hatten aber keine Zeit – wollten ja den Sonnenuntergang in Van Long sehen. Die Fahrt bis zur Schnellstraße war schön. Auf der Schnellstraße selbst war es dann aber wieder überfüllt, chaotisch, dreckig und Unmengen an Schlaglöchern. Wir sind hier einige Zeit gefahren – aber eine Abfahrt haben wir nicht gesehen. Stattdessen wurde das Wetter vor uns zunehmend schlechter und trüber. Also dann umkehren.

Besuch in der Ziegelei
Besuch in der Ziegelei

Auf der Rückfahrt haben wir dann noch eine Ziegelfabrik besucht. Richtig, das war nicht meine Idee ! 😉 Bernd arbeitet in Deutschland in einer Ziegelfabrik und wollte hier auch eine besuchen. Dort angekommen waren wir die Attraktion und alle haben uns deutlich gemacht: kommt her und schaut Euch um. Also haben wir das gemacht. Zu unserem Erstaunen arbeiteten hier verdammt viele Frauen. Fast ausschließlich Frauen haben die Ziegel gestapelt und sortiert. Immerhin hatte ich nun auch wieder etwas gelernt und mal live erlebt, wie Ziegel geformt, getrocknet und gebrannt werden.

Defektes Display am iPhone
Defektes Display am iPhone

Aber auch ein schöner Ausflugstag geht irgendwann mal zu Ende. Und mein Rücken und Hintern hatte auch nichts dagegen vom Moped zu steigen. Im Hotel angekommen bot sich allerdings für mich ein Drama: das Display an meinem iPhone war völlig zerstört … und ich dann zugegeben auch. Keine Ahnung wie das passiert ist, aber es ist passiert. Nun muss ich mal gucken, wo und wie ich es reparieren lassen kann. Das sollte theoretisch kein Problem sein – praktisch sind wir hier aber schon so oft übers Ohr gehauen worden, dass ich mir  nicht ganz sicher bin, ob ich es hier machen lassen möchte … in Hanoi gucke ich auf jeden Fall mal danach …

Kommentare

Tino
Antworten

Display vom iPhone konnte ich für umgerechnet 50 EUR in Hanoi innerhalb von 1 Stunde ersetzen lassen … wie fast alles hier für Touristen sicher überteuert, aber mir war geholfen und der Preis ok – und das ist das Wichtigste ! 😉

Marion B.
Antworten

Das freut mich! Hat ja wirklich übel ausgesehen Dein Handy.
Die Fotos und Dein Reisebericht sind wie immer so spannend und schön zu lesen, dass ich jedes Mal total traurig bin, wenn ich alles durch habe.
🙂 Verbringe mittlerweile meine Mittagspausen fast immer mit Tino-Reiseberichten und Fotos und hab ne Menge Spaß 🙂
Danke dafür! 🙂
Freu mich schon auf neue Zeilen und neue Bilder.

Tino
Antworten

Dann passt das ja mit dieser Mittagspause super – habe einen (auch wenn eher mit weniger beeindruckenden Fotos versehenen) Reisebericht über die Halong-Bucht veröffentlicht: http://www.tinontour.com/weltnaturerbe-halong-bucht … vielleicht schaffe ich morgen ja noch einen – Material genug dazu ist ja da 😉

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